Söder gibt Geld nach Österreich?
Für den „Guten Zweck“ schon. Er wollte sich ja auch an einem AKW in CZ beteiligen. Komischerweise nichts mehr von gehört ![]()
Ich bin auch ein guter Zweck und nehme Spenden an! ![]()
Bist aber kein Bayer (oder Ösi) ![]()
Deutschland bürdet dem Steuerzahler ein Finanzrisiko von 45 Mrd. EUR auf, meint das Institute for Enery Economics and Financial Analysis (IEEFA). Grund: Zu hohe und nicht-rentable Investitionen in die H2-Technologie. Das schreibt das PV-Magazine:
Das leuchtet mir ein, denn den aktuell geplanten Investitionen in zentrale H2-Netze, Tankstellen etc. stehen (noch) kaum entsprechende Abnehmer gegenüber, und zumindest im Verkehrssektor werden diese Investitionen so gut wie nicht genutzt werden. In der Industrie sieht das sicher anders aus.
Alles nur Papiergeld, kostet ja nichts die Scheine zu drucken ![]()
Bayern bleibt auf Fördergeld für Wasserstoff-Tankstellen sitzen. Von 2018 bis 2025 hat der Freistaat Fördergelder von knapp 61 Mio EUR zugesagt. Fördergeld wäre also da gewesen. Tatsächlich abgerufen und ausgezahlt wurden wegen mangelndem Interesse 16,3 Mio. Und davon flossen in 5 Fällen 9 Mio EUR sogar wieder zurück, weil die Projekte dann doch nicht realisiert wurden.
Das Förderprogramm für H2-Tankstellen ist inzwischen ausgelaufen. Aiwanger wollte 100 H2-Tankstellen im Freistaat haben, geworden sind es 20.
Auch wurden 120 Mio Förderung für die Entwicklung von Elektrolyseuren ausgelobt, abgerufen wurden davon aber nur 4,1 Mio. Da mutet die zugesagte Förderung eines Brennstoffzellen-Antriebsstranges bei BMW in Höhe von 273 Mio ziemlich merkwürdig an.
Das ist an Komik tatsächlich kaum zu überbieten: die Technologie ist offensichtlich so unattraktiv, dass man nicht mal mit geschenktem Geld ein Investment zustande bekommt. Also wer’s jetzt immer noch nicht kapiert, dem ist beim allerbesten Willen nicht mehr zu helfen.
Für BMW ist das eine Versicherung. Ich vermute, dass sie Söder gesagt haben: entweder der Staat übernimmt die Kosten oder wir motten die ganze H2 Thematik ein. Das wäre natürlich ein politisches Dissaster.
Oh nein, wir BEV-Fahrer und -Freunde sind erledigt. Die bauen in Japan jetzt Kleinwagen mit einem H2-Verbrenner
! Und was der so alles an Vorteilen bietet, vor allem für Schwellenländer wie Indien
…
Wasserstoff im Kleinwagen: Suzuki Swift H2 vorgestellt Wasserstoff im Kleinwagen: Suzuki Swift H2 vorgestellt
Der Irrsinn kennt keine Grenzen. Aber klar, das so etwas auf dem Motorensymposium gefeiert wird …
Also haben die Japaner entweder die Physik besiegt (Wasserstoffversprödung) oder so‘n Ding hält bestenfalls 50.000km und ist dann Schrott.
Klingt beides nicht überzeugend.
Mirai war ja ein toller Erfolg. Enorm teuer im Unterhalt und Brennstoff (wenn man welches bekommt). Auf Mobile.de stehen einige sich die Reifen platt.
Der verbrennt den aber nicht.
Passt doch, man will ja auch im Ersatzteilmarkt und den Werkstätten etwas verdienen ![]()
Aber ich stelle mir das lustig vor, so ein „Schwellenland“ wie Indien, Batterien sind über PV schwer zu laden (klar), aber die Infrastruktur für H2 ist auch in den hintersten Ecken des Landes gar kein Problem. Manchmal frage ich mich echt, was diese Fachleute so rauchen - und ob ich das auch bekommen kann, um es mit unseren Koryphäen Merz, Spahn, Reiche etc auszuhalten, bis die Koalition explodiert …