Alles rund um "Wasserstoff"

Der weltweite Absatz von H2-Fahrzeugen ist im letzten Jahr um fast 24 % gestiegen. Das meldet electrive.net. Insgesamt waren es 16.011 FCEV. Der Markt wächst? Nicht wirklich, wenn man etwas genauer hinschaut.

Der Absatz wird durch zwei Märkte bestimmt: China und Südkorea. In China war das Ende der Kaufsteuer-Befreiung die Ursache mit vorgezogenen Verkäufen, wobei es offenbar nicht klar ist, ob es sich bei den 7.797 Fahrzeugen um PkW oder leichte Nutzfahrzeuge gehandelt hat. 6.802 H2-Fahrzeuge wurden in Südkorea zugelassen.

Marktführer ist Hyundai mit einem Wachstum um 78,9 % auf 6.861 Fahrzeugen vor Toyota, einst Marktführer. Hyundai steht für über 42 % des Weltmarktes. Honda übrigens, 2024 ohne Verkauf, konnte 185 Einheiten absetzen.

566 FCEV gingen nach Europa (-23,1 %), 430 nach Japan (-37,3 %), nach Nordamerika 365 Fahrzeuge (-37,7 %) und in den Rest der Welt 51 (-10,5 %).

Bei den Volumina rechnen sich die Entwicklungskosten ja schon in nur 136 Jahren.

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Cool, bei eine handvoll Tankstellen in DE und keine sonst wo ist das eine neue Technologie.

Und H2 Omnibusse werden massenhaft für BEVs getauscht.

Ein totes Pferd wird nicht lebendig wenn man es weiter reitet.

Das halt dann auch nicht mal die Schlagzeile wert am Ende…Aber bin mir sicher, dass das auf vielen sozialen Medien nun geteilt wird. Vermutlich auch von Hubert Aiwanger.

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Hubsi A. und König Markus haben da andere Ansätze - kleiner cut and paste von www.scheissprojekt.de :slight_smile:
Wir besorgen eine stärkere Peitsche.

  1. Wir wechseln die Reiter.

  2. Wir sagen: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“

  3. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.

  4. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

  5. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.

  6. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.

  7. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.

  8. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.

  9. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.

  10. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.

  11. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.

  12. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.“

  13. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.

  14. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.

  15. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.

  16. Wir erklären, dass unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.

  17. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.

  18. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.

  19. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

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Das wird den H2-Protagonisten in D und Europa Auftrieb geben:

Aiwanger will auch Wasserstoffautos pushen, aber ob es ihm gelingt? Die Physik kann man nun mal nicht überwinden.

Da kennst du die Herrscher vom Freistaat aber schlecht. Die machen jetzt auch Atomkraft ohne Nebenwirkungen und laufen rückwärts schneller als vorwärts.
Don’t fucking underestimate them.

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Bin schon auf den Standort gespannt :wink:

Für Anwendungen wie Schifffahrt und Luftfahrt kann ich mir Wasserstoff noch vorstellen. Aber ansonsten eher nicht so im Verkehr.

Solange die Mineralölkonzerne weiter Kraftstoff produzieren, wird die Schifffahrt den Abfall abnehmen.
O-Ton eines Reeders: Wir sind deren Arschlöcher und verbrennen, was übrig bleibt.

Schiffsbunker ist eine relativ zähflüssige Masse, aber billig.

Ich rede nicht von Kreuzfahrt, sondern vom Güterverkehr.

Ich glaube, ihr habt das in seiner Bedeutung noch nicht richtig erfasst: China wird die H2-Technologie in seinem neuen 5-Jahresplan massiv fördern, auch für den Verkehr. Das ist die Botschaft dieses Artikels, und die kann man nicht einfach mit einem Witz über Aiwanger abtun. China ist der Welt-Taktgeber für die alternativen Energien. Wenn diese Technologie dort tatsächlich zur Wettbewerbsfähigkeit weiterentwickelt wird, dann hat das Auswirkungen auch für unsere Märkte.

Und tatsächlich erwarte ich aber jetzt schon, dass die Befürworter hier bald auf diese chinesische Entwicklung reagieren werden und ein Szenario an die Wand malen, in dem beschworen wird, dies nicht den Chinesen zu überlassen.

Nicht zu vergessen, dass mit Japan noch ein wichtiger Wirtschaftsplayer bei H2 mitspielt, der nach wie vor auf diesen Energieträger setzt.

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Ja, ich habe Respekt vor chinesischen Plänen, bin mir aber gleichzeitig nicht sicher, ob hier jetzt eine große Nummer draus gemacht wird. Auch ein 5-Jahresplan aus China kann die Physik nicht ändern.

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Der Fakt ist, es bleibt zu teuer und um großflächig „Green-Wasserstoff“ zu erzeugen, ist Deutschland ein zu kleiner, bedeutungsloser Punkt auf der Weltkarte.

Prima, wir kaufen dann demnächst wegen “Technologieoffenheit” extrem teure Anlagen aus China, damit wir H₂ herstellen können. Finde den Fehler :wink: .

Und ein H2-PKW verbraucht bereits 1,6 - 2,6kg/100km. Dann sprechen wir hier von Kosten pro 100km von 4,80€ - 7,80€ / 100km. Das schaffen BEVs heute schon ohne die extrem teure Infra. Und die Wartungskosten eines H2-PKW/LKW sind astronomisch verglichen mit BEV,

Hier noch etwas, 23€/100km ist der Grund, warum sich das nicht durchsetzt.

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Unrentabler geht es einfach nicht - zumal Inspektion und Verschleiß höher als beim BEV ist.

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Oh, die hätten bei Söder anklopfen sollen. Der hat gerade Ende 2025 BMW mit 273m€ subventioniert :wink: