Arten von Panoramadächern, und warum Xpeng auch hier technologieführend ist

Einige Fahrzeughersteller und Modelle, die ein silberbeschichtetes Panoramadach anbieten, sind:

  • XPENG G6: Dieser vollelektrische SUV verfügt über ein riesiges, silberbeschichtetes Panoramadach, das einen hohen UV-Schutz (99,99%) und einen Lichtschutzfaktor (SPF100+) bietet.
  • Mercedes-Benz: Der neue Mercedes-Benz CLA ist mit einem serienmäßigen Panoramadach mit Wärmeschutz-Beschichtung ausgestattet. Auch andere Modelle wie der Mercedes-Benz GLA können mit einem Panoramadach bestellt werden.
  • Tesla: Tesla ist bekannt für seine großen Glasdächer. Obwohl sie oft als „Panoramadach“ bezeichnet werden, sind sie in der Regel feststehende, durchgehende Glasdächer. Für diese Dächer sind oft Sonnenschutzabdeckungen erhältlich, deren Außenseite aus reflektierendem, silbernem Material besteht.

Alternativen und andere Ansätze der Hersteller

Andere Hersteller setzen auf verschiedene Technologien und Konzepte, um die Vorteile eines Panoramadachs zu nutzen und gleichzeitig die Nachteile (Hitzeentwicklung, UV-Strahlung) zu minimieren:

  • Elektrotransparentes Glasdach: Dieses System, wie es beispielsweise im Maybach 62 von Webasto verbaut wurde, ermöglicht es, die Transparenz des Daches auf Knopfdruck zu ändern. Eine Flüssigkristallfolie zwischen den Glasscheiben kann von transparent zu undurchsichtig geschaltet werden, was den Lichteinfall und die Wärme reguliert.
  • Panoramaschiebedach: Viele Hersteller bieten Panoramadächer an, die sich teilweise öffnen lassen. Dies ermöglicht eine zusätzliche Belüftung, die den Innenraum bei Bedarf kühlen kann. Beispiele hierfür sind der VW Golf Variant und der Opel Insignia Sports Tourer.
  • Integrierte Rollos/Verdunkelung: Dies ist die gängigste Alternative. Viele Panoramadächer, die nicht mit einer speziellen Beschichtung versehen sind, verfügen über einen elektrisch oder manuell bedienbaren Dachhimmel oder ein Rollo, das bei Bedarf ausgefahren werden kann, um das Dach abzudunkeln und die Hitze abzuhalten.
  • Faltdach/Softtop: Kleinwagen wie der Fiat 500C setzen auf ein Faltdach aus Stoff, das sich fast komplett öffnen lässt und so ein echtes Cabrio-Feeling vermittelt.
  • Einfaches Glasdach: Viele Fahrzeuge, wie zum Beispiel der Ford Focus oder der Škoda Fabia, bieten ein feststehendes Panoramadach als Option an, das für mehr Licht und ein größeres Raumgefühl sorgt, aber oft auf zusätzliche Beschichtungen oder Verdunkelungssysteme angewiesen ist.

Das Glas wird trotzdem sehr heiß, wenn man in der Sonne steht. Blech wird auch heiß, aber da ist immer noch die Isolation durch den Dachhimmel.

Sonnenschutz SPF100+ ist wichtiger. Und leider wird ja jedes Material in der Sonne heiß.

Bei dem großen Dach brauchst du ja 2 Tuben!!

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Sehr interessant, jedoch eindeutig mit einer KI erzeugt.

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Ja, ich nutze dafür Gemini. Das mit dem Dach habe ich aus ein Vorstellungsvideo über G6 2025. Mir war das nicht bewusst mit dem dreifach-Glas und Silberbeschichtung. Ich hatte in meinem P7 wo es so warm und sonnig war, gar kein Wärmegefühl vom Dach, hatte mich gewundert. Daher mal KI befragt.

Wie zufrieden seid ihr mit dem Panoramaglasdach im Sommer in Bezug auf Blendung oder Aufheizung? Ich kenne bis jetzt nur welche mit elektrischem Himmel/Rollo was man bei Bedarf zufahren kann.

Ich habe gesehen, es gibt auch statische Abdeckungen bei diversen Versendern zu kaufen… hat die schon jemand mal ausprobiert?

Genauso wie Blech heizt sich auch Glas sehr stark auf wenn die Sonne drauf knallt. Ein Blechdach hat aber noch mal 1-2 cm Isolierung zum Innenraum, Glas hat das nicht. Dadurch strahlt das heiße Dach stark in den Innenraum (Infrarotstrahlnug). Das läßt sich auch durch keine Tricks verhindern, es sei denn man verspiegelt das Glas.

Die Aussage ist in mehreren Punkten physikalisch falsch.

  1. Glas heizt sich nicht „genauso stark“ auf wie Blech.
    Metalle haben eine extrem hohe Wärmeleitfähigkeit und werden in der Sonne sehr schnell sehr heiß. Glas liegt um Größenordnungen darunter und erreicht bei gleicher Einstrahlung deutlich niedrigere Temperaturen.

  2. Moderne Verglasungen sind sehr wohl gedämmt.
    Zwei- oder Dreifachverglasung mit Argon/Kryptonfüllung und Low‑E‑Beschichtung hat U‑Werte von etwa 0,5–1,1 W/m²K.
    Ein ungedämmtes Blechdach liegt bei über 5 W/m²K.
    Glasflächen sind also besser gedämmt als ein einfaches Blechdach.

  3. Die IR‑Strahlung ins Innere ist stark reduziert.
    Low‑E‑Beschichtungen reflektieren Wärmestrahlung zurück, und der Scheibenzwischenraum dämpft sie zusätzlich. Die Innenseite einer Verglasung wird nie annähernd so heiß wie die Innenseite eines aufgeheizten Blechdachs.

  4. „Nur Verspiegeln hilft“ ist schlicht falsch.
    Es gibt zahlreiche funktionierende Maßnahmen: Sonnenschutzglas, Verschattung usw. Verspiegeln ist nur eine von vielen Optionen – und selten die beste.

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Mein XPeng-Dach hat keine Dreifachverglasung und auch keine Argonfüllung….

Nö, aber Verbundsicherheitsglas mit Beschichtung und Tönung. Das mit der Gasschicht ist natürlich Hausverglasung.

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Bin im P7 extrem zufrieden. Im Sommer heizt es überhaupt nicht auf. Einfach toll.

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Das da ist anders als das von Tesla. Es gibt keine Stauhitze unter dem Dach wie es mein Model 3 hatte. Es ist auch dunkler als das anderer Hersteller.

Bei meinem G6 VFL auch. Kann immer Sommer nicht klagen. Aber das Glas ist schon mächtig warm, wenn man von innen anfasst.

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Ich habe im Xpeng G9 den Sonnenschutz von Xpeng gekauft, den Offiziellen. Rund 100 EUR. Bin zufrieden damit, ist in 30 Sekunden montiert.

Meins war im Sommer schon gut heiß. Zumindest wenn man es angefasst hat

Warum tut man sowas? :thinking: :joy: :joy:

Ich strecke mich beim Fahren gerne mal​:wink: