Doch, die gefahrenen km machen dem Fahrzeug sehr viel aus. Nicht dem Motor, aber Radlager, Aufhängungen, das Interieur etc. verschleißen durch Nutzung. Und die Nutzung nähme bei dem Vermietungsmodell ja drastisch zu (ohne übrigens die Straßen zu entlasten).
Es ist überhaupt die Frage, ob das Robotaxi-Modell, in dem Eigner den Wagen für die Vermietung bei Tesla poolen, überhaupt finanziell ertragreich sein wird. Denn wenn die Nutzung so drastisch zunimmt, wie es in der Werbung dafür versprochen wird, dann ist der Wagen nach 5-6 Jahren hin mit irgendwo zwischen 300.000 und 500.000 km. Da eiern die Türen, die Sitze sind verschlissen, viele Karosserie-Funktionen im Eimer, Fahrwerk im Eimer etc. pp., die Batterien schlapp.
Für den Eigner wird dann - ohne bedeutenden Eintauschwert - ein neues Auto fällig. Und der Eigner wird das Experiment eher nicht wiederholen.
Bitte lesen was ich schreibe. Mit einem autonomen Fahrzeug bei mir daheim würden wir 1-2 Fahrzeuge sparen und ja dad würde mit den km gehen und der Benutzung.
Ob ihr oder jemand dann den Fuhrpark verkleinern kann, weiß ich nicht. Meist hat man ja mehrere Autos, weil die Familienmitglieder auch eins benötigen oder haben wollen. Da kann ich mir schon die Diskussionen lebhaft vorstellen: Wieso hast du, Papa, den Wagen vermietet, ich brauch den jetzt!
Und überhaupt: der Robocab hat nur zwei Sitze. Was ist, wen die Familiy gemeinsam weg will?
Die meiste Zeit fährt man tatsächlich alleine mit dem Auto. Deswegen würde dafür zum pendeln von mir und meiner Frau definitiv 1 reichen. Jeder von uns hat andere Arbeitszeiten. Was so gesehen passen würd. Grundsätzlich würde ich es nicht vermieten sondern innerhalb der Familie nutzen. So das man sich ggf 1-2 Autos sparen kann.
Ich halte es für wenig überraschend, dass eine Flotte, welche ausschließlich im Ballungsraum fährt, eine höhere Schadenslast/Unfallhäufigkeit hat, als der Landesdurchschnitt. Die deutsche Versicherungswirtschaft berücksichtigt dies z.B. per “Regionalklassen”.
So lange die aufgelisteten Unfälle nicht nach Eigen- und Fremdverschulden trennbar sind, halte ich jedwede Diskussion in Richtung “Autonomie”, “Sicherheitsfahrer”… für verfrüht. Ein Sicherheitsfahrer verhindert eher nicht, dass ein anderer hinten reinfährt. Oder gibt es gesicherte Daten, dass nur selbstverschuldete Unfälle zu melden sind?
Du hattest dich in deinem Post ja explizit auf die Themen Haftung und zusätzliches Einkommen von privat vermieteten KFZ bezogen. Ich wollte darauf hinweisen, dass diese Themen schon geklärt sind. Das Thema Autonomes Fahren von Privatwagen als Taxis wird sich schneller entwickeln als wir denken. Das ist global ein Billionenmarkt, das geht ruckzuck. Lt McKinsey wird es schon 2030-2035 billiger sein, ein Robotaxi zu ordern als ein eigenes zu haben. Das ist nicht mehr lange hin.
Es müssen imho alle Unfälle unter Beteiligung eines autonom fahrenden Fahrzeugs gemeldet werden. Waymo macht das sehr detailliert, Tesla hält die Details zurück.
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, dass die Testfahrten von Tesla in einem virtuell begrenzten Gebiet außerhalb des eigentlichen Stadtzentrums von Austin stattfinden, und dazu mit einer sehr kleinen Flotte. Ich frage mal ChatGPT:
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Die Robotaxi-Testzone in Austin ist durch eine digitale „Geofence“ begrenzt, also ein abgegrenzter Bereich, in dem Teslas autonom fahrende Fahrzeuge rechtlich und technisch zugelassen sind. Diese Zone ist bewusst auf bestimmte Straßen und Stadtteile beschränkt, damit die Fahrzeuge zunächst weniger komplexe Umgebungen befahren, bevor ein vollständiges City-Wide-Deployment stattfindet.
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Teile der Innenstadt sind eingeschlossen: Laut Berichten deckt der aktuelle Testbereich Straßen wie die South Congress Avenue und andere Bereiche südlich des Colorado River ab, was bereits zum urbanen Zentrum von Austin gehört. Das heißt: Tesla-Robotaxis sind auf Straßen unterwegs, die faktisch im Innenstadtbereich liegen und stark frequentiert sind.
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Nicht die gesamte Innenstadt oder das erweiterte Stadtgebiet: Der Testbereich ist noch nicht flächendeckend über das ganze Stadtzentrum und weit darüber hinaus ausgedehnt — etwa nicht bis zum Flughafen oder in weit entfernte Stadtteile. Auch komplexere Verkehrsbereiche, bestimmte große Kreuzungen oder Highways werden noch gemieden.
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Größe des Testgebiets: In manchen Berichten ist von einem Gebiet von rund 77 Quadratkilometern im Süden Austins die Rede, das kleiner als etwa das Gebiet von Waymos autonomem Service ist, der traditionell auch tiefer in die Innenstadt geht.
Fazit: Ja — das autonome Robotaxi-Testgebiet von Tesla in Austin beinhaltet Teile der Innenstadt, ist aber (Stand Anfang 2026) noch auf bestimmte, „sicherere“ urbane Zonen begrenzt und deckt nicht das gesamte Downtown- und Großstadtgebiet ab.
Und wie du schon schreibst, Tesla hält ja die Infos zu den Unfällen zurück, die Waymo bereitstellt.
Ich vermute, beide erfüllen die Meldepflichten. Wem der Umfang nicht gefällt, kann sich sicherlich an die zuständige Behörde wenden und seinen Kummer dort vortragen.
Ich habe keine der Meldungen gelesen. Weder von dem einen noch von dem anderen. Ich enthalte mich da jeder Wertung.
Nein, Tesla meldet nur die Anzahl der Unfälle und nicht was passiert ist. Waymo sagt im Detail was passiert ist, das ist Fakt
Das liest sich in der Presse aber anders. Da werden Unfalldetails benannt.
Ich wiederhole hier mal den ersten Absatz aus einem vorherigen Post von mir:
Tesla Robotaxi-Daten aus Austin zeigen eine 3 x höhere Unfallrate als Menschen am Steuer. Der Artikel in electrek.co listet die bisherigen 9 Unfälle auf. Allerdings verbirgt Tesla Einzelheiten über die Unfälle mit dem Vermerk: “[REDACTED, MAY CONTAIN CONFIDENTIAL BUSINESS INFORMATION]”
Und das ist der komplette Artikel zum Nachlesen:
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Tesla hat die bisherigen Pläne für das Laden von Robotaxis in San Francisco gestrichen. Bisher hatte Tesla dort eine große Garage vorgesehen mit Platz für 600 Fahrzeuge, in der dann die Robotaxis aufgeladen werden können, wobei ein Teil der Ladepunkte auch öffentlich zugänglich werden sollten. Da dort das induktive Laden nicht vorgesehen war (obwohl das Robotaxi ja damit ausgerüstet werden soll), sind Leute nötig, welche die Fahrzeuge mit den Ladestationen verbinden. Nun hatte die Gewerkschaft dort (Teamsters) gefordert, dass die dort Beschäftigten Gewerkschaftsmitglieder sein sollten. Ob das der Grund für die Beerdigung der Pläne war oder vielleicht der verfügbare Stromanschluss von 600 A ist nicht klar.
Weitere Einzelheiten hier:
Das betrifft alle Firmen die in der Richtung entwickeln. Damit wirft man die Entwicklung um Jahre zurück. Updates müssen
Im Labor geprüft werde. Wer bestimmt sowas ? Nein es geht mir nicht um Tesla. Da es jede Firma betrifft die hier schon weiter ist. Siehe Xpeng Huawei. Vorteil für deutsche Firmen die noch net so weit sind. Ein schmelln wer dabei böses denkt das in der UNECE der ein oder andere Ex BmWler drinnen sitzt
Mal abwarten, was das alles in der Realität bedeuten wird.
Es ist sehr schwierig zu verstehen was das bedeutet. Ist ja auch so das nicht jedes Land den Regeln der UNECE nachkommt. Ist per se keine Pflicht.
Grundsätzlich ist es mir was ich verstehe etwas zu Starr was KI angeht und Updates.
Dazu wird man kaum eine Lebensdauer simulieren können und sicherstellen das nix passiert.
Wirkt halt etwas wie aus einer alten Zeit.
Ich mag das ja falsch verstehen, aber hier geht es doch um autonome Systeme und nicht zum Beispiel um sFSD oder den XPilot.
Sollte das wirklich ein globaler „Pass“ sein um die Grundregeln für autonomes Fahren zu regeln, so bin ich damit vollkommen einverstanden, denn öffentlicher Verkehr sollte nicht für Experimente genutzt werden.
Und wenn ich jetzt kein Robotaxi oder Waymo nutzen kann, ist mir das ehrlich gesagt ziemlich egal… dann wird’s halt weiterhin ein Taxi oder Uber
