Eine Seitwärtsbewegung in Richtung Rüstung wird auch nicht weit tragen, denn „Eigentlich müssten sie bessere Autos bauen“.
https://de.euronews.com/2026/03/11/deutschland-panzer-statt-autos-kann-ruestung-wirtschaft-retten
Da lassen sich bestimmt Synergien schaffen. Dass Stadtbewohner einen 2,5t-SUV für die Kurzstrecke brauchen, wurde ja auch in den Kunden eingepflanzt. Der Sprung von dort zum Panzerspähwagen ist nicht mehr weit.
naja. Die Volkswagen AG ist in den EU-Zulassungszahlen für Mai (BEV und Hybride) in den TOP 10 vier mal vertreten:
In Summe rund 30.800 dieser 4 Modelle europaweit.
Davon in Deutschland 12.200 für diese 4 Modelle.
(Quelle: Experience)
Klar..Deutschland ist der wichtigste Markt. Aber da wären alle Hersteller gern stark, da es einfach der wichtigste Markt in Europa ist.
Ich will damit ja nicht sagen, dass alles rosig ist für VW und Co.
Aber so dramatisch wie es teilweise dargestellt wird, ist es nun auch nicht. Es wird im nächsten Jahrzehnt nicht so weiter gehen wie die letzten 20 Jahre. Das ist klar. Und das ist in Deutschland natürlich immer krass.
Das ist ca. die Produktion des Wolfsburger Werkes von einer Woche.
Ja ist krass.
Ich glaube auch nicht, dass VW die gleiche Anzahl an e-Autos in 5 Jahren verkaufen wird wie sie jetzt insgesamt verkaufen. Die Produktion wird sehr wahrscheinlich sehr spürbar zusammen gestrichen werden.
Aber die Ursprungsaussage war, dass 2030 nur noch 1 deutscher Autobauer eigenständig sein wird. Und du meintest, dass du nicht so optimistisch bist.
Das entspräche ja einem fast kompletten Kollaps in den nächsten 3-4 Jahren.
Das sehe ich nicht.
Wie sollen sie von dem Wochenausstoß eines Werkes überleben?
Nee jetzt kommen wir durcheinander.
Meine Zahlen bezogen sich nur auf e-Autos. Jetzt müsste man schauen wie hoch der Anteil an e-Autos von VW im Mai war. Kann ich später mal nachschauen.
Ich tipp mal auf weit unter 50%.
Jetzt könnte man natürlich davon ausgehen, dass kein einziger VW-Verbrenner-Kunde zukünftig ein e-Auto von VW kauft. Das ist aber unrealistisch.
VW wird langsam ausbluten und dann aufgekauft.
Erst werden Marken verkauft, um Cashflow zu bekommen. Danach wird man selber so wenig wert sein, dass man geschluckt wird.
Dies.
Bezüglich Glaskugel-Diskussionen über deutsche OEM’s wer und wann genau, wie im Detail, welche Werke exakt usw. den Löffel abgeben, gestutzt werden, verlagern usw. kann ich nix verlässliches beitragen.
Was ich aber ergänzen kann ist, das imho kein deutscher OEM ein wirksames bzw. realistisches Konzept vorlegen kann, wie er gedenkt das Thema „China Speed“ zu kopieren bzw. umzusetzen…da nützen auch 10 Jahre Zeitstrahl nichts.
Der deutsche Produktentstehungsprozess Automotive gemäß VDA, TS16949 oder DIN-ISO 9001-xxx, PPAP, usw. ist derart komplex und aufgebläht über die letzten 50 Jahre ge- und verwachsen, das statt Mikromanagement und Symbolpolitik eigentlich nur ein vollständiger Reset helfen könnte…der ist aber eindeutig nicht in Sicht.
Diese Entwicklung findet gerade ja nicht nur im Automotive Sektor statt:
Mobilkräne XCA3000 / 4000 von XCMG (nicht nur Liebherr baut tolle Kräne)
Flugzeuge wie die Comac C919 (Jeder der mal eine Werksführung bei Airbus erleben durfte, weiß das trotz Segmentfertigung die Produktion/Entwicklung eher das Gegenteil von China Speed ist)
Rüstungsindustrie mit eigenen Panzern, Kampfjets, U-Booten usw.
Wir müssen uns für 2030 auf jeden Fall den Wecker stellen und dann wieder hier rein schauen ![]()
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Ich denke dran ![]()
Wenn VW nicht schnell Entscheidungen trifft, geht es noch schneller.
Ich glaube nicht dass es so schnell geht wenn man wieder sieht wie Cupra mit dem Raval startet unglaublich ![]()
Das aber halt auch nur hier der Fall, global kein Thema. Die Marke selbst wird man halt gut verkaufen können für einen europäischen Player - bspw. Renault.
Ob europäische Player/Renault nicht genug eigene Probleme hat/haben wird? Worzu sich welchen einkaufen?
Solange sich die Margen pro PKW bei VW nicht verbessern, will die wahrscheinlich keiner haben. Weiß grade nicht mehr wo ich die Zahlen gelesen hatte, aber Skoda verdient viiieeel mehr pro PKW als VW.
Solange die Strukturen nicht angepasst werden, Politik+Gewerkschaften an einem Strang ziehen, wird es ein „ewiger“ Sanierungsfall bleiben. Ich erinnere mich an Opel hier vor der Haustür, da hatten einfache Lagerarbeiter Stundenlöhne, die haben hochqualifizierte Arbeiter in anderen Branchen nicht mal dran geschnuppert. Heute verdient da keiner mehr… Flexibiliät liegt den deutschen Systemen nicht.
Ich schrieb, dass sie die Marke kaufen, nicht die Werke. Das würde ja gar keinen Sinn ergeben. Das wird natürlich dann runter gefahren und im eigenen Werk gebaut.
War nur ein Beispiel, heißt nicht, dass Renault das machen wird.
wer lesen kann ist klar im Vorteil ![]()
Der Bericht untermauert all das, was hier schon geschrieben wurde.
… und TESLA-Grünheide fährt hoch.
https://www.electrive.net/2026/06/26/fuer-produktionssteigerung-tesla-will-nochmal-1-000-neue-mitarbeiter-in-gruenheide-einstellen/
