Danke für deine Erfahrungen. Neben anekdotischer Evidenz gibt es dazu auch Tests, die deine Beobachtung bestätigen. Hier im Thread, nur ein bisschen weiter oben ![]()
Tag zwei mit dem G6 und jetzt war es Zeit für die Pferdehänger Testfahrt. Ich packe das mal hier mit rein, denke ein eigenes Thema lohnt da nicht
Testfahrt 10km Landstraße: 26,6 kW Verbrauch. Noch nie so ruhig einen Pferdehänger gezogen. Laufruhe, gleichmäßiges anfahren, das ist schon ziemlich beeindruckend.
Morgen dann die erste Fahrt mit Besatzung hinten ![]()
Bitte das Foto für das Fotoalbum für München bereitstellen, das ist ein wunderbares tolles Foto. Und der Use-Case
ist noch eher selten ![]()
Das Problem an allen, aber auch allen Tests, die ich kenne ist, das keiner für Windrichtung und -Geschwindigkeit korrigiert. Dito die tatsächliche Gescheindigkeit.
Deshalb traue ich denen nur begrenzt.
Was nützt ein solch „bereinigtes“ Ergebnis, wenn man dann selbst eine andere Strecke, bei anderem Wind, bei anderer Temperatur, mit anderem WoWa, bei anderer Strassenbelegung…. fährt.
Als Überblicksinfo halte ich solche Ergebnisse für ausreichend. Gibt es viele davon, kann man sich ein ungefähres Bild machen.
Ich komme mit meinem Anhänger und meiner Fahrweise 3 Stunden weit. Das ist weiter als mein Pausenbegehren.
Das ist doch nicht so entscheidend. Fakt ist, Gegenwind und Seitenwind treiben den Verbrauch hoch.
Grundsätzlich wird der Verbrauch mit Anhänger durch den Windwiderstand von diesem maßgeblich beeinflusst.
Dazu gilt zu berücksichtigen, wie der Anhänger im Windschatten des Zugfahrzeugs verschwindet.
Daraus leitet sich auch ab, dass je effizienter das Zugfahrzeug ist, desto höher wird die prozentuale Verbrauchssteigerung ausfallen gegenüber einen Solo Betrieb.
Deswegen hilft bei Anhängerbetrieb vor allem ein großer Akku.
Hast du dir auch nur eines der Videos angeschaut? Ich kann gerade nicht, hab heute 700 km Autobahn vor mir. Aber abgesehen davon, dass die beiden Jungs von Ausfahrt TV generell sehr gute Arbeit machen - was denkst du denn, wie so kleine Youtuber einen Test fahren? Von A nach B, oder im Kreis, damit sie am Ende wieder Zuhause sind? Und was passiert, wenn ich im Kreis fahre? Richtig, Wind und Topographie gleichen sich weitestgehend aus.
Deine Zweifel in allen Ehren, aber es muss nicht jeder das Rad neu erfinden bzw. die Schwerkraft am eigenen Leib nachprüfen. Zumal sich Wind quasi stündlich ändert. Was willst du da testen?
Die Hauptaussage des Tests ist: die Aerodynamik des Zugfahrzeugs ist quasi egal, solange der Anhänger größer ist, bestimmt der den Verbrauch. Deshalb verbrauchen am Ende alle Zugfahrzeuge mit dem gleichen Anhänger auch quasi gleich viel. Und somit entscheidet nur noch der Akku darüber, wie weit man kommt.
Dass sich ein 1,3 Tonnen-Anhänger mit einem 2,5-Tonnen schweren, 500 PS starken Auto entspannter zieht als mit einem 1,5-Tonnen leichten 200 PS-Auto, ist keine neue Erkenntnis und ändert sich auch mit Elektroautos nicht.
Meine Erfahrung: ganz simpel mit dem Verbrauch
Es macht im Prinzip so gut wie keinen Unterschied wo ich lang fahre auf der Autobahn, das Wetter hat auch kaum Einfluss (außer natürlich Sommer oder Winter), Wind spielt auch keine wirkliche Rolle. Meine Geschwindigkeit auch nicht, von 80-100kmh annähernd gleich.
Selbst französische Landstraßen im Elsass über die hügelige Landschaft treiben mir keine Tränen in die Augen, ganz das Gegenteil Dank Reku![]()
Und ganz ehrlich, es spielt für mich keine Rolle wenn ich mit dem Wohnwagen in Urlaub fahre, ob mein Gespann nun 28 oder 32kwh verbraucht. Wenn ich Sparen will, bleib ich Zuhause. Den was am Ende der Fahrt teuer ist, meistens, ist der Campingplatz ![]()
Ist beim G9 zb Dauerplus und Zündungsplus in der Anhängerdose belegt?
beim G6 gibt es Dauerplus an der AHK, Zündungsplus weiß ich nicht, zumindest kommt an unserem 30 Jahre alten Wohnwagen im Innern keines an, wird wohl aber am alten WoWa liegen.
Schade, so lässt sich der DC-DC-Lader für die LFP Batterie des WOhnwagens leider nicht per Zündungspluzs schalten sondern läuft immer, sobald der WoWa an der AHK angesteckt ist
Ich vermute mal G6 und G9 werden sich dieselbe AHK + Kabelbaum teilen
Für die Belegungsprüfung der AHK-Steckdose gibt es Prüfstecker.
Die Werkstatt macht das gegen Kaffeekassengeld.
Der Versandhandel hat das für ca. 20€ (mit Rückgabemöglichkeit bei Nichtgefallen).
"Und was passiert, wenn ich im Kreis fahre? Richtig, Wind und Topographie gleichen sich weitestgehend aus. (…)
Zumal sich Wind quasi stündlich ändert. "
Du merkst ja selbst den Widerspruch in Deinem Text. Mit vernünftiger Korrektur für den Wind hätte man ein vergleichbares Ergebnis, keine random findings. Vergiss nicht, dass der Luftwiderstand quadratisch in den Verbrauch eingeht, 15 km/h Wind mach da viel aus.
In dem Fall würde ich sagen: Deine Erfahrung täuscht dich. Ich habe mit dem Hybrid auf der Autobahn zwischen 8.5 und 15 Liter verbraucht, bei gleicher Geschwindigkeit und in der Ebene. Unterschied war scharfer Gegenwind in Frankreich.
Gerade neulich Zürich bis Vierwaldstättersee gefahren, Netto-Höhendifferenz nahezu null. Hin 26 kWh, zurück 33 kWh. Unterschied hauptsächlich: Wind.
Geld ist das eine, eine realistische Reichweitenschätzung das andere. Wenn dir im Rhonetal plötzlich der Mistral entgegenpfeift, findest du vielleicht noch genug Schnellader. Trifft dich ein harter Wind mitten in der Dordogne, mag das dann anders aussehen.
Innerhalb des Testzeitraums hat sich der Wind vermutlich nicht radikal geändert, daher Kreisfahrt = alle Einflüsse ausgeglichen.
Aber was bringt dir der Verbrauch bei gemittelt 0 Wind für deine reale Urlaubsfahrt, wenn du auf dem Hinweg 30 km/h Rückenwind hast, auf der Rücktour aber 20 km/h Wind schräg von vorne? Genau - nichts. Außer natürlich du bastelst dir eine Excel-Tabelle und rechnest das alles aus, was ja theoretisch geht. Aber dann brauchst du gar keinen Test, sondern kannst gleich alles rechnen…
dann müsste nach deiner These ja weniger als eine Stunde gastestet worden sein, das scheint mir wenig repräsentativ.
Der Vergleich „ohne Wind“ ist der Mittelwert über alle möglichen Windrichtungen. Weht es von vorne, Mehrverbrauch. Von hinten, weniger. Mit einer einfachen Überschlagrechnung weiss ich, wieviel das ausmacht.
Also ich nutze meine Zeit lieber, um entspannt mit dem Wohnwagen in Urlaub zu fahren, als Stunden und tagelang herumzurechnen ![]()
Ach, Kopfrechnen war schon immer meine Stärke. Das bisschen Rechnen mache ich beim Zähneputzen. Genauer gesagt, während ich den hinteren unteren linken Weisheitszahn auf de Aussenseite putze.
In meiner „Testanordnung“ von „großer Akku, gute Schnellladefähigkeit, kleiner WoWa, min. ein Mitfahrer mit Pionierblase…“ ist „Wind“ keine Planungsgröße. Schon „Pionierblase“ und „Plan“ passt schlecht…
Ja, die Blase… entweder ist man alt genug, sich das Auto bereits vom eigenen Gehalt zu leisten oder man fährt 800 km am Stück. Beides zusammen, selten, selten.
Wir sind morgen 600km in den grossen Kanton unterwegs, ohne Caravan, und ABRP möchte uns bloss 11 Minuten fürs Laden genehmigen, das sehe ich wirklich nicht.

