Fehlerhaftes Verhalten der Anhängerkupplung mit Träger

Hattest du keine Warnung in der App?

Da bleibt wohl nur der Weg zum Anwalt… :grimacing:

Danke für die Info. Hatte keine Info in der App. Besitzen das Fahrzeug erst seit 05/26.

Diese Info wurde erst ab den 12.08.2026 aufgeschaltet bei ‚allen‘ betroffenen Fahrzeuge.
Wenn du die Information nicht bekommen hast, ist das ein (weiterer) Hinweis, dass XPeng nicht genau weiss, wo die fehlerhafte AHK verbaut sind :frowning:

In dem konkreten Fall wär‘s für ihn aber gut, da mit Hinweis sicher keinerlei Schadenersatz zu erwarten wäre.

Die Message findest Du unter der Rubrik XPeng Notification im Message Centre… oben rechts die Sprechblase drücken…und runterscrollen. auf Xpeng Notification und dann in der Liste nach „Wichtige Information zur Anhängerkupplung Ihres G6/G9“ schauen.

Vielleicht fährst du zu einem anderen Händler. Andere und ich als Betroffene sind mit dem Autopark Hackerott in Großburgwedel sehr zufrieden. Dort gibt es Fachkompetenz und ein freundliches Team. Die Distanz zu Jesteburg ist 122 km. Vorab könntest du im Autopark Hackerott anrufen und dann über deine weitere Vorgehensweise entscheiden.

Hier noch eine bebilderte Anleitung, wo die Nachricht in der App zu finden ist:

Setzt natürlich voraus, dass solche Nachrichten auch aktiviert wurden:

Danke dir für den Tipp :slight_smile:

einen Monat vor mir etwa. Ich wette wir haben die gleiche Charge, die „nicht“ betroffen ist ;D

Mal abgesehen davon, dass ich es gut finde, dass man per Handy-Notification + Info in der bzw. durch die App informiert wird (bei mir habe ich es gesehen): das sehe ich nicht als korrekten oder gar verbindlichen Weg für derart wichtige Information: in der App muss man es bewusst suchen und finden, eine Handy-Notification wischt man im Zweifelsfall auch schnell mal versehentlich weg.

Hier würde ich ein persönliches Schreiben (schriftlich/postalisch) oder zumindest eine E-Mail erwarten. Keine Ahnung, wie die rechtliche Lage ausschaut (IANAL), aber ich hoffe inständig, dass sich Xpeng nicht damit herausreden kann, wenn es bei der Anmeldung von Schadenersatzansprüchen heißt: „das hättest du wissen müssen, wir haben dich doch informiert!“.

Doch, genau das heißt es im Zweifel. Und ich würde Xpeng nicht für so amateurhaft halten, das nicht vorher rechtlich geprüft zu haben.

Hmmmm…blast alle laufenden Gerichtsverfahren von Endverbrauchern gegen Firmen ab.

Die Firmen sind so professionell, dass die sicher alles rechtlich vorher geprüft haben und der Verbraucher sicher nicht im Recht ist.

Spaß beiseite: die Firmen machen ohne Ende Blödsinn. Ob vorsätzlich oder fahrlässig lass ich mal dahingestellt.

Die überwiegende Mehrheit der Gerichtsverfahren Verbraucher vs. Firmen geht pro Verbraucher aus.

Ich mag XPeng. Aber zur Philosophie der allermeisten Chinesischen Firmen gehört es nicht gerade absolute Perfektion sicher zu stellen, bevor man etwas raus gibt. (Damit meine ich keine sicherheitsrelevanten Dinge am Auto)

Gut, Du unterstellst also, dass es wahrscheinlicher ist, dass sich die Firma, von der Du gerade ein Auto gekauft hast, unprofessionell verhält, als dass es nicht so ist. Warum genau?

Nur weil ich von der Firma ein Auto gekauft habe, habe ich doch keinerlei emotionale Verpflichtung alles richtig zu finden was diese Firma macht. Verstehe den Zusammenhang nicht.

Ich kann weiterhin jede Tat für sich auf ihre Rechtmäßigkeit hinterfragen.

Ich hinterfrage vielmehr deine Voreingenommenheit im Sinne von „Die sind ne große Firma, die machen bestimmt das Richtige“. Und genau dieser Gedankengang trifft nun mal überwiegend gegenüber Endverbrauchern nicht zu. Egal ob XPeng oder sonst irgendeine Firma.

Zum konkreten Sachverhalt: ich bezweifle schwer, dass eine Benachrichtigung in einer App eine rechtsverbindliche Mitteilung gegenüber dem Kunden darstellt.

Ich habe damit beruflich zu tun. Allein die Zustellung nachzuweisen ist schon ne Hürde. Dazu kommt der Nachweis der Kenntnisnahme durch den Verbraucher.

Good Luck!

Der Zusammenhang ist doch einigermaßen simpel: warum kaufst Du etwas von jemandem, dem Du essenziell unterstellst, dass er nicht vertrauenswürdig ist?
Würde mir jedenfalls im Traum nicht einfallen.

Nicht vertrauenswürdig != ich glaube nicht per se, dass alles richtig ist, was sie macht

Ich hab mit unzählig vielen Firmen Geschäftsbeziehungen. So wie jeder Mensch.

Es wäre doch vermessen, diese Firmen nicht mehr kritisch zu betrachten.

Ich finde es im Gegenteil geradezu haarsträubend, per se davon auszugehen, dass es falsch sein muss. „Die handeln nicht korrekt“ scheint bei Dir ja der Grundzustand zu sein und es muss belegt werden, dass es anders sei.

Hä?!

Nochmal ein kurzer Abriss:

@Olaf_R hat Zweifel am rechtlichen Status der Mitteilung per App geäußert.

Daraufhin hast du geschrieben:

Also erst mal gehst du scheinbar per se davon aus, dass XPeng alles richtig macht.

Und dann habe ich halt geschrieben, dass das oftmals ne Fehlannahme ist. Dass große Firmen professionell handeln und höchstwahrscheinlich keine rechtlichen Fehler machen.

Und jetzt sagst du mir, dass ich XPeng per se unterstelle rechtlich falsch zu handeln und die mir erst mal das Gegenteil beweisen müssen?!

Das habe ich nie geschrieben.

Ich gehe an jeden Fall unvoreingenommen heran. Egal ob XPeng, Amazon, VW, MediaMarkt you name it.

Und dann schätze ich ab ob ich das für richtig halte.

Du diskutierst hier gegen eine Aussage, die ich nicht gemacht habe, und baust auf dieser selbst erzeugten Aussage dann Deine komplette weitere Argumentation auf.

Mein erster Beitrag war eine ganz konkrete Antwort auf Olafs ganz konkrete Aussage:

Darauf habe ich geantwortet:

Das war weder eine allgemeine Aussage darüber, dass XPeng „alles richtig macht“ (wie Du mir unterstellst), noch eine Aussage darüber, dass XPeng grundsätzlich professioneller oder zuverlässiger sei als andere Unternehmen. Ich habe schlicht die unmittelbar vorhergehende konkrete Befürchtung beantwortet und meine Einschätzung dazu begründet: Bei einer rechtlich relevanten Information halte ich es für plausibler, dass ein Unternehmen wie XPeng deren rechtliche Grundlage und Wirkung vorher geprüft hat, als dass man eine solche Sache einfach völlig ungeprüft veröffentlicht.

Du machst daraus anschließend:

Das ist bereits die erste völlig unbelegte Erweiterung (inklusive eines nie von mir gemachten Zitats in Anführung) meiner Aussage. Und auf dieser Erweiterung baust Du dann Deine weiteren Argumente auf: Firmen machten ständig Blödsinn, Gerichtsverfahren gingen häufig zugunsten von Verbrauchern aus, chinesische Firmen stünden nicht gerade für absolute Perfektion usw.

Nur: Nichts davon widerlegt meine ursprüngliche Aussage.

Selbst wenn Firmen „ohne Ende Blödsinn“ machen würden, folgt daraus nicht, dass XPeng in diesem konkreten Fall einen Fehler gemacht hat. Selbst wenn Verbraucher in einer großen Zahl von Verfahren Recht bekommen, folgt daraus ebenfalls nicht, dass diese konkrete Mitteilung rechtlich unwirksam ist. Und selbst wenn chinesische Unternehmen gelegentlich Dinge nicht perfekt prüfen, folgt daraus erst recht nicht, dass XPeng diese konkrete rechtliche Frage nicht geprüft hat.

Du bringst also eine Reihe allgemeiner Aussagen über die Fehleranfälligkeit von Unternehmen, um eine konkrete Wahrscheinlichkeitsannahme über einen konkreten Vorgang zu widerlegen. Das funktioniert logisch nicht.

Noch absurder wird es dadurch, dass Du anschließend selbst betonst:

Ja. Genau das wäre dann aber auch der Maßstab, den Du auf meinen Beitrag anwenden müsstest.

Denn wenn Du tatsächlich unvoreingenommen an diesen konkreten Fall herangehst, lautet die Ausgangslage nicht „XPeng hat vermutlich Recht“ und auch nicht „XPeng hat vermutlich Unrecht“. Dann schaut man sich die konkrete Mitteilung, deren Inhalt, den Kommunikationsweg, die vertraglichen Grundlagen und die einschlägigen rechtlichen Anforderungen an und bildet daraus eine Einschätzung.

Genau das war aber überhaupt nicht Gegenstand meines ersten Beitrags. Ich habe lediglich auf Olafs Hoffnung reagiert, dass XPeng sich nicht auf die Information berufen könne, und gesagt, dass ich es für unwahrscheinlich halte, dass XPeng eine solche Information ohne vorherige rechtliche Prüfung herausgibt.

Du hast daraus eine allgemeine „XPeng macht bestimmt alles richtig“-Position konstruiert und anschließend diese von Dir konstruierte Position widerlegt. Das ist argumentativ ein ziemlich eigenartiger Kreislauf.

Und auch Dein späterer Vorwurf, ich würde Dir unterstellen, Du hättest als Grundzustand „Die handeln nicht korrekt“, trifft deshalb den eigentlichen Punkt nicht ganz. Ich habe Dir nicht deshalb widersprochen, weil Du Unternehmen kritisch hinterfragst. Das darfst Du selbstverständlich. Ich habe Dir widersprochen, weil Du auf meine konkrete Einschätzung zunächst mit einer ganzen Reihe allgemeiner Beispiele für Fehlverhalten von Unternehmen reagiert hast und daraus anschließend eine allgemeine Diskussion über meine angebliche Voreingenommenheit gemacht hast.

Wenn Du also tatsächlich „jeden Fall unvoreingenommen“ beurteilst, dann lass uns doch genau das tun: Was spricht im konkreten Fall dafür, dass XPeng die rechtliche Wirkung der Mitteilung nicht geprüft hat bzw. dass die Mitteilung rechtlich nicht ausreicht?

Das wäre eine Diskussion über den Sachverhalt.

Die Frage, ob ich XPeng grundsätzlich für ein Unternehmen halte, das „alles richtig macht“, hast Du dagegen selbst eingeführt. Diese Frage hatte mit meinem ursprünglichen Beitrag überhaupt nichts zu tun.

Ergänzung: für mich ist die Diskussion damit beendet.