Navigation und Versicherung

Hi zusammen,

unser VW Sharan geht wohl demnächst in den Ruhestand und der X9 scheint die ideale Nachbesetzung. Habe ihn mir schon live ansehen können und demnächst eine Probefahrt.

Es wird unser erstes Elektroauto, daher bin ich noch nicht sicher auf dem Terrain. Die Reichweite sollte ja kein Thema mehr sein, Lademöglichkeiten gibt es auch genügend.

Aber wie sieht es mit der Reiseplanung für längere Strecken aus? Aktuell nutze ich immer Google Maps, da sind die Daten imho am besten. Jetzt kommt aber noch die Ladeplanung dazu. Nutzt man dann auch Google Maps via CarPlay? Oder ist das integrierte Navi besser? Oder gibt es andere Tools die da empfehlen werden?

Und welche Versicherung nutzt ihr? Wenn ich bei Check24 mit meinen Daten prüfe (SF26), bekomme ich nur AXA angezeigt mit Vollkasko Angeboten jenseits der 5.000€ pro Jahr :face_with_peeking_eye:

Beim ADAC oder der DEVK sind die HSN Nummer noch komplett unbekannt.

Danke euch schon mal für Feedback!

Beste Grüße, Rainer

Für die Ladeplanung empfiehlt es sich, das Auto-Navi zu nehmen da nur dann die Batterie vorgewämt/-gekühlt wird.

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Hi Rainer,

damit du schon mal n grobes Gefühl für die Ladeplanung auf der Langstrecke bekommst kannst du auf https://abetterrouteplanner.com/ mal deine "Standard-"Langstrecken planen.

Wie gut oder schlecht das eingebaute Navi beim X9 ist, kann ich leider nicht beurteilen, da ich aus der Probefahrt (~60km) nicht viel Erleben ziehen konnte.

LG
Beat

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Das eingebaute Navi ist soweit ganz gut und schlägt auch Ladestation auf dem Weg vor. Was mich jedoch stört, es werden auch langsame 150kw Stationen angezeigt. Er sollte idealerweise die schnellsten verfügbaren anzeigen.

Aber man kann im Navi die Anbieter die man haben will definieren, dann werden auch nur Ladestationen von diesen angezeigt und vorgeschlagen.

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Hallöchen Rainer,

das Problem mit der Versicherung hatte ich vor ca. 2 Monaten auch. Problem laut der R&V in meinem Fall: die kannten das Auto quasi nicht und hatten keine Vergleichswerte gehabt. Somit bekam ich ein Angebot nach einiger Zeit mit hoher Einstufung. Daher war der Preis auch sehr schlecht. Ich habe mich jetzt für die Versicherung von Arval (oder wie die vom Leasing heißt) im Leasing entschieden mit nur noch ca. 1300 im Jahr bei unseren Anforderungen.

Ich hab schon gehört, dass manch ein freier Versicherungsmakler inzwischen bessere Angebote holen konnte, wo genau kann ich nicht sagen.

Die Ladestationen kann man entsprechend der Ladeleistung einstellen! Also auch größer 300 KW.

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Zwei Tipps:

  1. Für Versicherung haben wir einen Partner @Pitterausdemtal - gerne ihn anschreiben

  2. Auto plant schon ganz ok, aber ich würde empfehlen mit etwas Erfahrung folgenden Weg zu gehen:
    Sichere Ladeplanung mit XOS 5.x.x

Die Antwort sollte sicher an @RainerRosshirt gehen und nicht an mich, denke ich…?

Ja sorry stimmt

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Alternativ zum Board Navi kannst du auch Google Maps über Apple carplay oder Android Auto nutzen und die Konditionierung manuell starten. Allerdings ist das Navi echt gut. Habe 3500 km Spanien Urlaub mit einem G9 runtergerissen. Echt eine Freude. Hoffe sie kriegen meinen X9 bald zum laufen. Steht jetzt nun schon acht Wochen im Autohaus. Kommt kein Ton aus der Soundanlage. Ein Steuergerät wurde getauscht (hat weniger als zwei Wochen gedauert mit Eilversand aus China das Problem allerdings nicht gelöst. Nun wurde ein andere Komponente bestellt. Autohaus ist allerdings sehr coolant und deswegen fahren wir seit einem Monat den G9 Performance.

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Hallo Rainer,

nicht nur Du, sondern nahezu alle E-Auto-Neulinge treibt die Angst der Ladeplanung, auch ich war dabei nicht verschont.
Aber auch Du wirst zu der Erkenntnis gelangen, dass diese nur von kurzer Dauer sein wird.

Getreu dem Motto:
„Du tankst wenn Du musst, aber Du lädst wenn Du kannst.“
sind die Horrorgeschichten über 3 Tage in Südfrankreich auf der Suche nach einer Ladesäule umhergeirrt, genauso Sommerlochpausenfüller wie das Erfrieren bei Minus 30 Grad nach 8h Stau auf der Autobahn mit leerem Akku.

Wie @Viddek bereits geschrieben hat, gibt es neben den mittlerweile zahlreichen Möglichkeiten einen Workaround, um die hauseigene Ladeplanung im Navi zu nutzen.

Bereits nach den ersten Ladungen wird man ruhiger und macht sich völlig entspannt auf die ersten Langstrecken.
Auch Du mein Sohn Brutus. :rofl:

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Danke dir, bei der aktuellen Lieferzeit habe ich noch Hoffnung das sich die Situation bald entspannt. Aber gut zu wissen das es auch realistische Versicherer gibt.

Danke dir. Jetzt muss ich mich ich mit all den verschiedenen Abos, Apps und Co vertraut machen, dann wird das schon.

Und auch da mein gutgemeinter Tipp: Lass Dich bloß nicht verrückt machen.
Ist wie mit den Sprachbefehlen.
Von den vielen Hundert gibt’s 'ne Handvoll, die man gerne nutzt, der Rest läuft unter „gut zu wissen“. :smiling_face_with_sunglasses:

Jeder hat da seine eigene „Empfehlung“.
Ob IONITY, EnBW, Electra, oder sonstige Anbieter.
Jeder hat da seine zum Fahrprofil, Umgebung und Wünsche persönlichen Favorit(en).
Da gibt’s kein besser oder schlechter, sondern nur anders. :wink:

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Hallo Rainer, auch ich kann mich nur anschließen. Elektrische Langstrecke ist nicht erst seit diesem Jahr komplett alltagstauglich.

Das hier erwähnte abetterrouteplanner (ABRP) ist so ziemlich der Platzhirsch und eine gute Google Maps-Alternative. Da ich bisher mit dem Tesla nie Android Auto hatte, habe ich mich daran gewöhnt, ABRP ausschließlich als Ideengeber auf unbekannten Routen zu nutzen:

  1. ABRP sagt mir mit meinen voreingestellten bevorzugten Ladeanbietern wo ich laden soll/könnte.
  2. Ich verifiziere den prognostizierten Ladestand an der Ladesäule mittels Autonavi. Passt alles, navigiere ich für die Batterievorkonditionierung per Autonavi. Weicht die Prognose stark ab (insbesondere unnötig viel Rest-SoC, siehe 1x1 des Schnelladens), schaue ich bei ABRP nach der nächsten Lademöglichkeit entlang der beabsichtigten Route.

Auf den bekannten wiederkehrenden Routen kennt man irgendwann das Verbrauchsverhalten des Autos und die bekannten Ladepunkte entlang der Strecke und kann auch ohne ABRP einschätzen, welche Station man heute als erstes ansteuert.

Sicherlich alles etwas ungewohnt zu Beginn, aber selbst meine Eltern haben es irgendwann intuitiv geschnallt, wie es läuft und haben nicht mehr das Gefühl, sich nach dem Umstieg irgendwie einschränken zu müssen. Im Gegenteil: Man kommt an Orte, die man vorher in Unkenntnis entlang der Route links oder rechts liegen ließ. So ergaben sich bereits einige Entdeckungen, an denen man bewusst langsam mit 11 kW lädt und das ganze mit einem Ausflug verbindet.

So blöd wies klingt - wir standen in einem Frühjahr 6h mal in einer Vollsperrung mit einem ID Buzz. Es hätte uns schlimmer treffen können. Heizung und Sitzheizung lief durchgehend und aufm Ipad lief 4h Netflix. Das Ipad haben wir selbstverständlich vom Auto laden lassen.

Die Fahrbatterie hat durch die Aktion gerade mal 2% verloren. WIr fuhren, als die Sperrung aufgehoben wurde an ~10 Verbrennerautos vorbei, die sich die Batterie leergenuckelt haben.

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