Probefahrten und Ersteindruck

Hey,

wir haben 3 Händler als Kooperationspartner. Wo wohnst du denn?

Oh, tut mir leid. Ich bin aus MV, Nbg. Dort die Ecke. Für ein gutes Gesamtpaket fahre ich aber durch die komplette Republik, wenn es sein muss.

In Neubrandenburg kannst du doch zu Mercedes Brinkmann gehen. Offizieller Xpeng Händler.

Melde dich bei ihm hier:

ahmad.salame@autobrinkmann.de

Schreib in den Betreff am besten was mit Xpeng-Fahrer :wink:

Ist es korrekt, dass es für das Fahrzeug kein Ganzjahresreifen kaufbar ist, da 107V eine sehr seltene Konfiguration ist?

Danke euch.:ok_hand:

107V kommt darauf an, was der X9 für eine Achslast V/H hat. 104er bspw. Können ja schon 1.8t Tragen. Aber ich glaube Continental kann bei 235/50-20 den 107 LI bieten

Wir haben dazu schon eine Unterhaltung angefangen. Da gibt es jemand (einen Verkäufer) der dazu schon eine andere Aussage getroffen hat die noch mit Vorsicht zu genießen ist :wink:

Wir warten da auf Ergebnisse

Meiner war mit 1000€ versichert. In Hamburg.

Aber besser als bei Tesla, da hatte mein Model Y vor 4 Jahren unbegrenzten Selbstbehalt. Eine VK und TK gab es da nicht.

Nabend,

ich habe heute dann doch einen ID Buzz bestellt.
Der X9 hat mich schon sehr begeistert, leider waren es die laufenden Kosten die schon erheblich höher sind als beim GTX, die mich erst mal von der Begeisterung wieder runter holten.
Schlussendlich gibt es für das Auto keinen zugelassen Dachträger seitens XPeng
In China schon, aber nicht für mich geeignet, bzw geeignet, aber wieder massiv zu teuer und wahrscheinlich aufwändig zu montieren, bzw. weiß niemand was genaues dazu.
Der ist für mich aber zwingend erforderlich, und zwar ab Tag 1, da Baustellenvan.
Dazu die viel bessere Werkstattpräsenz.
Vielleicht wird’s danach mal ein XPeng.

Gruß Reiner

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Manchmal passt es eben nicht.
Trotzdem viel Erfolg mit Deinem ID Buzz.

Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. :rofl:
Vielleicht sieht man sich doch mal irgendwann mit einem Xpeng. :wink:

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Erfahrungsbericht: XPENG X9 Long Range
Von Samstag, 15 Uhr, bis Montag, 9 Uhr, durfte ich einen XPENG X9 Long Range ausgiebig testen. Gemeinsam mit meiner Familie war ich rund 500 Kilometer auf Autobahn, Landstraße und im Stadtverkehr unterwegs – bei Tag und Nacht.
Unsere Anforderungen sind speziell: Wir sind mit Kindern und Enkelkind insgesamt sieben Personen, darunter ein schwerbehindertes Familienmitglied im Rollstuhl. Der X9 musste daher vor allem bei Platz, Komfort und Alltagstauglichkeit überzeugen.
Aktuell fahren wir einen Citroën C5 X PHEV in Vollausstattung. Kürzlich konnten wir außerdem einen Mercedes GLC Diesel testen und haben uns den Hyundai IONIQ 9, den Volvo XC90 sowie den Volvo EX90 angesehen. Der Bedarf nach einem echten Siebensitzer ist bei uns erst vor Kurzem entstanden.

Verarbeitung und Haptik
Die Verarbeitung liegt für mich auf Mercedes- oder Volvo-Niveau, teilweise sogar darüber. Die Spaltmaße passen, und der Innenraum wirkt sauber verarbeitet und hochwertig.
Oberflächen, Bedienelemente, Türen und Verkleidungen fühlen sich satt, solide und leicht gedämpft an – nicht hart, billig oder hohl. Dadurch vermittelt das gesamte Fahrzeug einen angenehm ruhigen und sehr wertigen Eindruck.
Beeindruckt hat mich auch die Materialwahl. XPENG führt – ähnlich wie Volvo – zahlreiche Schalter, Bedienelemente sowie Teile der Soundanlage und der Belüftung in gefrästem Aluminium aus. Es handelt sich tatsächlich um hochwertiges Metall und nicht lediglich um versilberte Kunststoffteile, wie man sie etwa beim IONIQ 9 und teilweise auch bei Mercedes oder Audi findet. Genau das nenne ich Qualität.

Geräuschkomfort
Der X9 ist innen beeindruckend leise. Von den Fahrzeugen, die ich bisher gefahren bin, liegt er für mich klar an der Spitze. Danach folgen Volvo, mit etwas Abstand Citroën und schließlich Mercedes.
Den IONIQ 9 sind wir nicht gefahren, daher kann ich ihn in diesem Punkt nicht seriös beurteilen.

Technik und Bedienung
Die technische Ausstattung ist enorm umfangreich und kann anfangs etwas überfordern. Für eine vollständige Beurteilung war die Testzeit zu kurz.
Besonders positiv aufgefallen sind mir:
die großen, sehr scharfen Kamerabilder im Hauptdisplay
die zusätzlichen Kameraeinblendungen bei gesetztem Blinker direkt im Head-up-Display!
die umfangreiche Sprachsteuerung
das hochwertige Soundsystem
die moderne und vielseitige Multimedia-Anlage
der integrierte Kühlschrank
die Ambientebeleuchtung
Der Kühlschrank ist für uns besonders praktisch, da zwei Familienmitglieder insulinpflichtig sind.

Laden und Verbrauch
Auch hier liegt der X9 für mich auf Topniveau. Die Reichweite ist für unsere Anforderungen vollkommen ausreichend.
Unter passenden Bedingungen soll ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in etwa zwölf Minuten möglich sein. Damit lässt sich der Akku während einer kurzen Pause wieder weitgehend aufladen. Ich konnte nur bei einer 150iger laden.
Auch der Verbrauch hat mich positiv überrascht. Für ein Fahrzeug dieser Größe ist er bemerkenswert niedrig und für mich ein echtes Highlight.

Fahrwerk und Komfort
Die deutschen Premiummarken haben beim Fahrkomfort teilweise noch einen kleinen Vorsprung, doch der XPENG ist bereits sehr nah dran.
Der Komfort ist hervorragend, man gleitet entspannt dahin. Nur bei kurzen, harten Unebenheiten oder Kanaldeckeln könnte die Abstimmung noch etwas feiner sein – ein Problem, das allerdings viele Fahrzeuge haben.

Platz und Familientauglichkeit
Der X9 ist riesig, vermittelt aber erstaunlicherweise nicht das Gefühl, mit einem Bus unterwegs zu sein.
Hinten hatten drei Personen bequem Platz. Die Großmutter saß zwischen zwei Kindersitzen, ohne diese zu berühren. Auch in der zweiten Reihe steht mehr als ausreichend Raum zur Verfügung.
Selbst in der dritten Reihe kann ich mit meinen rund 190 Zentimetern Körpergröße noch vernünftig sitzen. Ein Bekannter brachte es treffend auf den Punkt: Dort bietet der X9 fast so viel Platz und Bewegungsfreiheit wie sein VW-SUV in der zweiten Reihe.
Der Wegklappmechanismus der dritten Reihe ist hervorragend gelöst. Auch der verbleibende Kofferraum ist gut nutzbar. Wir konnten den Rollstuhl problemlos unterbringen – lediglich die großen Räder mussten abgenommen werden.

Meine Kritik bewegt sich auf hohem Niveau:
Komfortwischer: In dieser Fahrzeugklasse hätte ich Spritzdüsen direkt in den Scheibenwischerarmen erwartet.
Kein Matrix-LED: Für mich kein Kaufhindernis, da das Licht dennoch sehr gut ist.
Bedienung: Die vielen Einstellmöglichkeiten erfordern Eingewöhnung.
Seitenhalt in der ersten Reihe: Hier wünsche ich mir stärker ausgeformte Sitze, besonders im Sportmodus – etwa wie bei Volvo, wo sich die Seitenpolster aufblasen können.
Massagefunktion: Die Massagefunktion der Sitze ist wirklich sehr gut und arbeitet angenehm tief. Was mir allerdings fehlt, ist ein zusätzliches Vibrationselement in der Sitzfläche, das die Massage noch vollständiger machen würde.
Wankbewegungen: Ein strafferer Sportmodus beziehungsweise eine stärkere Stabilisierung wäre angenehm. Ich hatte jedoch nie das Gefühl die Kontrolle über den X9 zu verlieren. Auch nicht, als ich ein wenig flotter einen Berg samt kurfiger Straße hinunterfuhr.
Drehbare Captain Seats: Den Vogel würde XPENG endgültig abschießen, wenn sich die Sitze der zweiten Reihe auch noch drehen ließen. Das wäre für mich das Nonplusultra.
Befestigung von Ladegut: Mehr als 2.500 Liter Ladevolumen sind beeindruckend. Umso unverständlicher ist es, dass es im gesamten Fahrzeug nur zwei Ösen zur Ladungssicherung gibt. Hier würde ich mir deutlich mehr Befestigungspunkte wünschen und dies stellt gleichzeitig meinen größten Kritikpunkt dar.

Fazit
Unterm Strich ist der XPENG X9 ein außergewöhnlich gutes Fahrzeug.
XPENG hat hier nicht versucht, auf Kosten der Qualität ein paar Euro einzusparen. Das Auto wirkt hochwertig, durchdacht und sehr familienfreundlich.
Ausstattungstechnisch ist der X9 nahezu over the top, und auch technisch spielt er ganz oben mit. Mit seiner modernen Lade- und Akkutechnik dürfte er noch viele Jahre als aktuell gelten. Eine Ladezeit von rund zwölf Minuten von 10 auf 80 Prozent ist bereits so kurz, dass schnellere Werte im Alltag kaum noch einen entscheidenden Unterschied machen. Auch rund 600 Kilometer Reichweite reichen aus meiner Sicht völlig aus.
Bei der Ausstattung fällt mir kaum etwas ein, das man noch sinnvoll ergänzen könnte. Der nächste wirklich große Technologiesprung wäre vermutlich das vollautonome Fahren – darauf lege ich persönlich allerdings keinen Wert.
Aus diesen Gründen rechne ich damit, dass der X9 seinen Wert vergleichsweise gut halten wird. Technik, Ladegeschwindigkeit, Reichweite und Ausstattung dürften auch in einigen Jahren noch konkurrenzfähig sein.
Natürlich gibt es Kleinigkeiten, die per Software oder Modellpflege verbessert werden können. Die schnelle Entwicklung und die häufigen Updates stimmen mich jedoch optimistisch.

Der Familienrat hat bereits entschieden: Für uns wird es der nächste Familien-Van. Obwohl ich ursprünglich eher einen SUV wie den Volvo EX90, Mercedes GLE oder BMW X5 bevorzugt hätte, hat uns der X9 insgesamt überzeugt.
Wir werden daher im Herbst einen XPENG X9 Performance in Silber mit brauner Innenausstattung und Anhängerkupplung bestellen. Ausschlaggebend für die Performance-Version ist für uns allerdings nicht die höhere Motorleistung – die Leistung des Long Range wäre meiner Meinung nach vollkommen ausreichend.
Wir leben jedoch am Land, wo im Winter durchaus viel Schnee liegen kann, und unternehmen auch Ausflüge in schneereiche Gebiete. Bei einem Fahrzeug dieser Größe und dieses Gewichts bin ich mir nicht sicher, ob ein Van ohne Allradantrieb solche Strecken jederzeit problemlos bewältigen würde. Deshalb entscheiden wir uns bewusst für den Allradantrieb der Performance-Version.

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Ja, das Forum hier ist auf jeden Fall sehr angenehm.

Gruß Reiner

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Mir ist heute aufgefallen, dass der XPilot nicht jede Schilder erkennt, insb wenn Unterbezeichnung wie bei Nässe enthalten ist.

Zudem konnte der Wagen nicht die Geschwindigkeit je nach erkannten Schilder anpassen, ist dies normal bei dem XPilot?

Wir hatten am Ende der Fahrt extra sie Einstellungen dazu geprüft, aber alle Regelschieber waren auf grün.

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Also aus der Praxis dazu von mir:

-Die Erkennung muss deutlich besser werden! Mein größter Kritikpunkt an dem Fahrzeug. Zusatz schilder werden offensichtlich nicht erkannt oder mit einbezogen. Das können andere besser. Schilder, die klar für abzweigende Spuren gelten werden für die eigene erkannt. Beim Auffahren auf die Autobahn wird manchmal noch die alte Geschwindigkeits Beschränkung angezeigt.

-zum Thema kann Geschwindigkeit nicht automatisch übernehmen, das kenne ich so nicht. Ich habe es relativ schnell abgeschaltet, da er eben gerne mal die 60 km/h für die Abfahrt auch für die mittelspur erkannt hat und von 130-150 recht zügig abgebremst hat. Die erkannte Geschwindigkeit wurde also immer übernommen. Ist jetzt ausgeschaltet, wenn ich die erkannte Geschwindigkeit übernehmen möchte, dan kann ich länger am Gang hebel ziehen, der Hinweis kommt auch.

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Ich schließe mich deinen Aussagen an, zudem kommt die Aktualisierung der Schilder sehr spät, sodass vorausschauendes Fahren nicht wirklich möglich ist. Über das Navi kann das Auto doch die Schilder ebenso erkennen und den ACC vorbereiten, bspw Autobahnauffahrt als Beschleunigung statt 50 Zone oder Ortsschilder als 50er Zone verstehen. Insb. bei letzterem fährt der Wagen einfach mit 100 km/h durch.

Ebenso der Spurhalteassistent: Er kalibriert den Wagen sehr weit recht von der Fahrbahn und nicht mittig. Den zu nutzen und sich auf ihn zu verlassen ist sehr gefährlich. Du musst immer manuell gegensteuern, das System kalibriert dann wieder zurück nach rechts und das gleiche Spiel von vorn.

Kurz gesagt, das System ist in der heutigen Version Mist: Spurhalteassistent, verlässliche und frühzeitige Schildererkennung für die Spur, auf der das Auto ist, inkl. Ortsschilder sowie die sanfte vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung anhand der Parameter.

Das kann der VW Travel Assist wesentlich besser. Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten bei BMW.

Das kann man mit Updates heilen, hier sollte Xpeng dringend nochmal dran.

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Aber ich glaube Continental kann bei 235/50-20 den 107 LI bieten

So wie ich es sehr aber nur mit Speedindex T. D.h. man müsste im Cockpit stickern…

Hab jetzt 5.000 km auf dem Tacho mit meinem X9, irgendwie hab ich das Gefühl dass es besser geworden ist. Ob das nur ein Gefühl oder tatsächlich eine Art „Selbstkalibrierung“ ist, kann ich nicht beurteilen, oder ob es am 5.9.5’er-Update lag oder an meinem besseren Gefühl für die Assistenzsysteme. Der Stressfaktor geht aber langsam nach unten.

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Ja, bin auch bei knapp 5000 und ich behaupte, dass es einfach das Gefühl für das Fahrzeug ist.
Solange man nicht die Einstellung nutzt, dass die Geschwindigkeit automatisch übernommen wird, läuft alles smooth. Man muss wissen, wann man am besten den Blinker setzt, um die Spur rechtzeitig zu wechseln etc, das Gefühl wird immer besser.

Einzig mein android Auto bricht gerne mal ab

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Exakt. In Baustellen XPILOT aus (Knopf am Lenkrad) und ACC an (rechter Hebel nach unten) geht mit etwas Übung auch blind. Was mich noch stört, wenn ich noch die 100 km/h von der Landstraße eingestellt habe und dann in die Ortschaft (30er Zone) reinfahre will der mir die 100 km/h übernehmen (XPILOT mache ich hier auch aus, da kein Mittelstreifen), d.h. 2x den Hebel nach unten ziehen in kurzer Zeit

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Wir haben das Geschoss aktuell im Test, Tiefgarage, vier Kinder uvm.

Eigentlich bin nunja, war ich Tesla Fan und habe auf das Model YL gewartet, aber jetzt habe ich gegen meine Kinder keine Chance.

Werde wohl mal schauen wann die nächste Lieferung eintrudelt :smiling_face_with_sunglasses:

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