Das ist auch Geschichte, wer will so ein Auto? Enorm hoher Spritverbrauch bei enorm hohen Spritkosten.
Der Spritverbrauch ist gar nicht so immens, da sind die FHV von Renault schon recht gut. Klar, wenn ich das umrechne, was da an kWh an Benzin im Vergleich zum Verbrenner durchläuft … Aber es ist halt auch der technische Aufwand, der da getrieben wird, einfach unverständlich: Verbrenner mit dem ganzen Abgasreinigungsgedöns, (zu) kleine Batterie, Multimode-Getriebe, mehrere E-Motoren. Ich würde es auch nicht mehr wollen, andere schon. Und das Gemeinschaftsunternehmen „Horse“ von Renault, möchte ja nun auch BEV-Plattformen beliefern, was ein Irrsinn.
Herbe Niederlage für Spanien. Wobei die Forderung bei 35° klimatisierte Räume zu haben finde ich jetzt nicht so übertrieben. Außerdem mit EE kostet das auch fast nichts.
Mich wundert eher, dass das erlaubt ist, bei solch widrigen Bedingungen in einer Halle die Leute arbeiten zu lassen.
Freut mich als alten Renaultler, dass sie wieder etwas mehr in der Erfolgsspur sind. Die fast-Pleite vor ein paar Jahren hat den Konzern in die richtige Richtung marschieren lassen.
Bei den Verbrennern hat man sich zwar sehr auf die SUVs konzentriert, aber man hat damit wohl auch Erfolg und der Kunde kauft es. Aber mit dem Erfolg der Revitalisierung von Twingo, R5 und R4 könnte ja vielleicht, bei Erfolg anderer Vans wie X9, auch mal wieder was Richtung Espace gehen, oder R21/Laguna, auch wenn der Talisman ein super hübsches Auto war. Aber wie man bei Mona und P7 sehen kann, gehen auch Limousinen mit großer Kofferklappe und Schrägheck, wenn man nur möchte.
Man könnte bei den drei kleinen eAutos zwar die Lieferzeiten bemängeln, aber man hat sich wohl an dem Mengen von Zoe oder dem alten Twingo orientiert und die Produktion dahingehend ausgelegt.
Man kann nicht sagen, dass Renault alles, oder viel, rictig gemacht hat. Nach und mit der Zoe sind sie durch ein tiefes Tal der Tränen gewandert, fast-Pleite, Restrukturierung. Aber: man konnte ihnen die Erfahrungen, die sie mit der Zoe gemacht haben, nicht nehmen. Man hat aus Fehlern gelernt, auch wenn es ewig gedauert hat, bis mal etwas Neues zum Thema e-Autos aus Frankreich kam. Renault hat diese Phase, meiner Meinung nach, schlau genutzt und sich gut aufgestellt, Fabrikstandorte zusammengefasst und auch wenn sie den Chinesen technisch noch hinterherhinken, denke ich, dass sie gestärkt auf dem Markt sind, auch mit den Hybriden. Mit der Technik haben wir bei den Chinesen ja gesehen, wie schnell man aufholen kann, und Renault ist stark mit der Google-Software unterwegs.
Klar, in Deutschland bekommt man schwer einen Fuß auf den Boden, das liegt aber nur an der bräsigen Einstellung der meisten Deutschen, für die ein französisches Auto immer noch bäh ist und schon im Katalog rostet. Naja, das tiefe Tal der Tränen kommt jetzt erst für die deutschen Hersteller, mal schauen, wer auf der Strecke bleiben wird.