Alten Bordstein raus, neuen rein. Schon fertig😂
Strom brauchen die nicht😉
Den zapft man dann über die Laternen ab. Besser noch wären einfach Laternen mit Steckdosen auszurüsten. Gibt’s ja auch das Konzept.
Die erforderlichen Leistungsreserven stehen doch gar nicht bei den Laternen an. Das sind überwiegend völlig veraltete Installationen…. für Licht. Mit entsprechenden (geringen) Leistungen.
Aber ist es nicht so, dass in Skandinavien insbesondere die Laternenstecker schon vorhanden waren? Haben die doch damals für die Dieselfahrzeuge installiert, wenn ich es richtig im Kopf habe? Oder war das auch nur so eine Facebook-Saga?
Nein die Stecker gibt es. Aber die sind dazu da, ein Niedervoltsystem zu stützen. Das ist nicht im Ansatz genug Strom um ein E-Auto zu laden. Wenn man das versuchen würde, hätten wir Gehwege mit Fußbodenheizung weil die Kabel dann glühen. ![]()
Viele Strassenbeleuchtungen sind zentral geschaltet. Da liegt tagsüber kein Strom an.
so true
Wenn Rheinmetall auch die Tiefbaukapazität liefert… Nur zu!
Ein Geschäftsmodell würde noch fehlen. Eichrechtskonforme Zahlerei etc.
An den Stellen, an denen einer oder mehrere Ladepunkte zur Verfügung stehen sollen, müssen die definitiv eine neue Zuleitung legen, die bestehende Verkabelung genügt hier nicht ansatzweise, zudem sind die, wie @Jpeng schon schreibt, in der Regel tagsüber stromlos - dies ließe sich mit semi-smarten Straßenleuchten noch lösen, die haben aber die wenigsten.
Da das jede öffentliche Lademöglichkeit bieten muss, ist das eher weniger ein Problem, bzw. definitiv bereits berücksichtigt.
Mir fällt da noch eher “Stolperfalle” zu ein, wenn ich das so sehe für den öffentlichen Raum.
Nicht jedes Ladekabel ist so schön aufgewickelt, wie in dem Bericht zu sehen ist und an einer “normalen” Ladesäule direkt besser zu erkennen …
Dagegen wird sicher ein 0815 Tierschutzverein klagen, weil es könnte ja den Ratten ihre natürliche Umgebung zerstören
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Das Laternenladen gibt es in Berlin mit 800 Ladepunkten. Wird betrieben von Ubitricity und bietet einphasiges Laden mit 3,7 kw per Typ 2 Stecker.
Ich verstehe nicht warum so viel über AC gesprochen wird. Die sollen Supermärkte, Baumärkte, Shoppingcenter, Möbelhäuser, etc mit HPC-Ladern voll knallen und gut ist. Hätte ich kein Eigentum mit PV & WB, würde ich trotzdem schon BEV fahren, aber überhaupt nicht auf die Idee kommen AC zu laden. Bei uns in der Nähe gibts z.B. n großes Cafe del Sol mit etlichen SuC auf dem Parkplatz. Daneben ist n Hornbach mit HPC von Pfalzwerke. In der Nähe vom Borussia-Park hat Aral-Pulse nen riesigen Ladepark hingestellt… Am Bauhaus stehen enbw-Säulen. Ganz zu schweigen von EWE an gefühlt jedem Mäcces.
Sehe das als deutlich angenehmer an, als wenn ein Mieter 4h (oder mehr) das Auto laden muss. Wenn man das Auto über Nacht oder im Sommer über PV in der Garage/Carport laden kann, ist AC mega charmant. Dank Eigentum spielt dann die Zeit aber auch keine Rolle. Wenn man allerdings Mieter nimmt, vergleichen die die AC-Dauer automatisch mit nem Tankvorgang und da kommt n BEV sehr schlecht weg. Hab das schon zigfach mitbekommen, dass Leute die Unterschiede von AC und HPC gar nicht kannten und davon ausgegangen sind, dass n Ladevorgang immer mehrere Stunden dauert.
Klar sind HPC-Säulen teurer, aber da müssen es ja auch nicht immer ü300kw Säulen sein. Vielleicht stelle ich mir das ja zu einfach vor, aber immer wenn ich was von Ladeanbietern gelesen oder gehört hab, war nie die Rede davon das die da kein Interesse dran hätten, sondern es an Genehmigungen scheitert…
All deine aufgezählten Lademöglichkeiten bedürfen immer eines Vorhabens. Das ist nichts schlechtes nur eben ein anderer Anwendungsfall.
Beim normalen Parken über Nacht 30 bis 40 KW aufzuladen und dabei den Tagesrythmus nicht ändern zu müssen, kann auch ein sinnvoller Anwendungsfall sein.
Am Ende wird hier der Markt entscheiden.
Neue Version geplant, auch Privatkunden könnten profitieren
Rheinmetall plant außerdem eine spezielle Einsteckhilfe soll die Bedienung für Personen mit eingeschränkter Mobilität weiter vereinfachen und man prüft derzeit bereits, ob der Ladebordstein künftig über Kooperationspartner auch direkt an Privatkunden verkauft werden könnte.
Wenn der Privatkunde seinen Bordstein austauschen lässt, wird es Diskussionen mit den Kommunen geben. Aber wenn es sowas geben würde, könnte ich mir schon vorstellen den in meine Pflasterfläche für ein zweites Fahrzeug einzulassen.
Der Auftraggeber von Ubitricity(Shell) ist das Land Berlin. Aus meiner Sicht bleibt die Frage offen, ob dies ein kaufmännisch sinnvolles Geschäftsmodell ist.
Die Idee mit den Steckern im Bordstein verstehe ich bis heute nicht.
- Jeder vorbeilaufende Hund wird auf den Stecker pissen. Danach pack ich den dann wieder in’s Auto.
- Laub, Regen, Staub. Mir ist wirklich nicht klar, wie das konstruiert sein soll, um das zuverlässig über Jahre aus dem Stecker zu halten.
- Schnee. Viel Spass beim Stecker suchen oder freihacken.
- Passanten, die über die Kabel am Boden stolpern. Oder auf den Stecker treten.
- Autos, die beim Einparken gegen den Stecker rempeln.
Was hätte denn dagegen gesprochen, da wenigstens eine kleine Säule (50cm reichen ja schon) zu verwenden, um zumindest die ersten 3 Punkte abzumildern.
Oder verstehe ich die Genialität der Erfindung irgendwie nicht?
Ich bin komplett bei dir.
Die sind völlig überflüssig.
Das Problem ist ja überhaupt nicht die Art der „Steckdose“.
Das Problem ist einzig, die Leistung dort zur Verfügung zu stellen.