Studie: EU-Klimapolitik bei E-Autos basiert auf irrtümlichen Annahmen

Also ich finde das ja dreist, den Elektroautos vorzuwerfen, „nur“ 41% Emissionen einzusparen. Was erwarten die denn? 100%?

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Was, nur 41%? Mein nächstes Auto wird ein Diesel-V10! :cold_face:

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Lasst uns einfach so weitermachen wie immer. Alle verdienen gut daran, und dieser ganze Aufwand, das umzustellen. Und Strom ist ja nunmal auch nichts greifbares! Bei Benzin, da weiß ich und sehe, rieche ich, wofür ich bezahle. Aber Strom? Ist ja fast so wie dieser ganze neumodische Humbug wie dem Internet …

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Nur 19 Studien hat es benötigt um festzustellen, dass ein BEV nicht vom Himmel fällt.

Aber richtig schön finde ich die Formulierung des in Metall gebundenen CO².
Man, da bemüht sich die Holzbaulobby seit Jahren, das gebundene CO² im Holz zu thematisieren, dabei ist es in Metall und Aluminium der PKW.
Und ich trottel habe das bisher auch noch geglaubt :joy:

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Vielleicht bin ich etwas Naiv aber dafür braucht es 19 Studien um festzustellen das Elektroautos nicht 100% CO2 frei sind.
Ich gehe besser wieder in meine Höhle ich bin jetzt wirklich verwirrt! :rofl:

Aber zumindest schon mal ein Ansatz das wir die Umwelt hier nicht alleine retten können.
Zu befürchten ist nun aber oh Wunder, das nun schnell eine Abgabe oder Steuer für BEV erhoben werden MUSS!

Ich fordere eine CO²-Abgabe auf E-Autos, die sozialverträglich mittels THG-Prämie kompensiert wird :exploding_head:

Schon mal an einen elektrischen Weidezaun gepinkelt?
Danach stelle ich Dir nochmal die Frage, ob Strom greifbar ist. :rofl:

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Also streng genommen hat er den Strom dann immer noch nicht gegriffen :index_pointing_up::nerd_face:

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Die zurecht wütende Antwort:

Die TUM behauptet nicht, dass Verbrenner klimafreundlicher sind als E-Autos. Die Studie kritisiert vielmehr die EU-Methode zur Bilanzierung von Emissionen und fordert eine vollständige Lebenszyklusrechnung - die Forderung halte ich für fair.

Die Meinung, dass E-Autos die beste heute verfügbare Massenlösung für Pkw sind und dass die EU trotzdem stärker auf Lebenszyklus-Emissionen schauen sollte kann man Hand in Hand vertreten.

Der Verbrenner wird dadurch nicht „sauberer“ und das E-Auto nicht unbedingt „schmutziger“. Es wird lediglich korrekter berechnet.

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Was am Ende beim „skeptischen (besorgten) Bürger“ hängebleibt: die EU macht wieder Mist, eAutos sind doof und gar keine Abhilfe. Hab ich ja immer gewusst, ich bleib beim Diesel. Sollen doch die blöden Grünen bleiben, wo der Pfeffer wächst.

FUD, das auf sehr fruchtbaren Boden fällt …

Bei nebenan_de gab es letztens in unserem Kiez die Frage, wer an einer der Hauptstraßen Ladesäulen befürworten/benötigen würde. Was da wieder ungefragt an Vorurteilen und seit Ewigkeiten widerlegten Fakenews kam, die wieder und wieder von bestimmten Kreisen hervorgekramt werden … manchen kann man echt nicht helfen, dumm nur, dass die ihren Mist immer wieder in die Gegend rotzen und damit jegliche Diskussion vergiften.

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Nun ja? Die EU will 2050 (?) klimaneutral sein. Wenn wir ab da nicht die Luft anhalten wollen, müssen halt Rahmenbedingungen für die Bilanzierung gelten. Ob die gut/schlecht sind, vermag ich jetzt nicht zu beurteilen. Aber ohne ein wenig Greenwashing glaub ich nicht an das Datum.

Deswegen die Bemühungen zu reduzieren - auf keinen Fall. Ohne große Ziele wird es gar nichts.

@Pfaelzerwildsau

Hier auch ein schönes Beispiel für FUD

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Dann dürfen die ebenerdigen Parkplätze nur noch von E-Autos benutzt werden.

Was ich bei all den Erklärungen in der Studie nicht herauslesen konnte ist, ob bei dem Vergleich zur CO2 Bilanz des Verbrenners die selben Maßstäbe angelegt worden sind. Also ob da auch alle versteckten Co2-Verursacher berücksichtigt wurden. Wurde z.B. beim Sprit berücksichtigt, dass schon bei der Förderung des Rohöls, dem Transport zu Raffinerie, für die Raffination und für den Transport zur Tankstelle große Mengen Co2 entstehen. Auch hinsichtlich der Recyclebarkeit der Rohstoffe finde ich keinen Vergleich. Der Sprit ist nach der Verbrennung überwiegend in Wärme umgewandelt, während unsere Akkus zu über 90% wiederverwendet werden können. Scheint mir ein auftraggeberorientiertes Ergebnis zu sein.

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Sobald die Vorstellung am morgigen Dienstag erfolgt ist, veröffentlicht die TUM das vollständige Dokument samt genauer methodischer Aufschlüsselung öffentlich.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Studie anschliessend sehr genau geprüft wird wie methodisch sauber gearbeitet wurde.

Es hat zugegebenermaßen ein Gschmäckle wenn so etwas zeitnah vor der EU Parlament Abstimmung zum Automobil Paket veröffentlich wird.

Nur ist das jetzt in den Medien und Schlagzeilen. Wenn an der Methodik dann was kritisiert wird - vielleicht auch zurecht - kriegt das niemand mehr mit.

So sieht es leider aus. Wenn der Geist einmal aus der Flasche ist und auch schon die BLöD des ganzen angenommen hat … Erinnert ihr euch noch, wie lange man gegen die fehlerhafte schwedische Studie argumentieren musste, dass ein eAuto nicht erst nach 200 000 km den CO2-Rucksack hinter sich lässt?

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Und da geht es schon los. die geistigen Fossilien aus der Politik kommen aus ihren lobby-bezahlten Löchern gekrochen und sondern öffentlich das ab, was andere auf dem Klo hinterlassen …

Dennoch sehen Politiker der Union die Studie als Argument, das Klimaschutzziel zu schwächen. „Einmal mehr wird klar: Es braucht dringend das echte Aus vom Verbrenner-Aus der EU. Das belegt jetzt auch die Wissenschaft“, sagte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder der Bild-Zeitung.

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament, Jens Gieseke (CDU) sagte der Zeitung: „E‑Autos als Null-Emissionsfahrzeuge zu werten, war ein ideologischer Irrweg von Kommissionsvize Frans Timmermans und seiner Truppe. Wir waren immer für Lebenszyklusberechnung und gegen die Auspuffmethode.“ Jetzt gebe es die „einmalige Chance, den Fehler zu korrigieren“.

ARD-Sommerinterview: Merz hat den hocheffizienten Verbrenner gefunden - Golem.de

Das war doch klar…es ging aber immer um die lokalen Emissionen. Und die TUM hat sich mit dem Thema keinen Gefallen getan.

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Grundsätzlich ist das wie bei dem Heizungsgesetz der Ampel,(das beste Gesetz der letzten 30Jahre) es wurde durchgestochen obwohl die finale Version nicht fertig ist.

Hier sind es die Gegner der E Mobilität die Stimmung machen obwohl noch nicht alles veröffentlich ist.