Studie kommt von Studieren, also im weiteren Sine Beobachten. Gras beim Wachsen zuzusehen ist ein Studie.
Mit der Meinung bist du unter Wissenschaftlern ziemlich alleine. Der Begriff mag zwar rechtlich nicht geschützt sein, aber es gibt wissenschaftliche Standards für Studien die in der Wissenschafts-Community verabredet und festgelegt sind - und an die sich gehalten wird.
Und Wissenschaftler einer Uni die vor den Medien sich als „beste Uni der EU“ selbst versucht zu hypen haben sich gottverdammt nochmal dran zu halten.
jein. setzt dich mal genauer damit auseinander
Es gibt Standards für wissenschaftliche Publikationen. Studien machen auch Künstler.
Was @ELCars sagt.
Wortklauberei - du hast genau verstanden, was damit gemeint ist.
Am Kern der Sache ändert sich dadurch nichts.
Das White Paper der 3 von der TUM ist unvollständig, hat schwere Lücken und würde eine peer review nicht „überleben“.
Söder & Co. verwenden den Schrott um möglichst publikumswirksam für das überalterte Geschäftsmodell „Verbrenner, brumm brumm“ zu trommeln. Rechtzeitig vor den Ost-Wahlen und der Abstimmung bei der EU.
Stellt sich mir die Frage, wer das Papier beauftragt hat.
Das Whitepaper zitiert eine Studie, wonach trotz des Hochlaufs der Elektromobilität im Jahr 2030 noch etwa 78 % der Fahrzeugflotte Verbrenner sein könnten.
Kern des Arguments der Autoren:
Selbst wenn jedes neu verkaufte Auto morgen ein BEV wäre, würde die Bestandsflotte noch viele Jahre dominieren.
Richtig, ein Pkw bleibt in Europa typischerweise 15-20 Jahre oder länger im Bestand. Das wird im Whitepaper ausführlich diskutiert.
Die Logik der Life-Cycle-Betrachtung führt teilweise zum Schluss - „lasst Verbrenner länger fahren“.
Wenn ein Verbrenner bereits produziert wurde und mit HVO oder anderen erneuerbaren Kraftstoffen betrieben wird, kann das je nach Annahmen besser sein als ein neues Fahrzeug herzustellen oder das bestehende Fahrzeug zu verschrotten - zumindest für eine Übergangsphase.
Faires Argument, aber genau dadurch entsteht bei vielen Lesern der Eindruck, dass das Papier auf eine längere Nutzung des Bestands hinausläuft und es wird Medienwirksam für die eigene Agenda ausgeschlachtet (Fingerzeig → Herr Söder).
Die Autoren zeigen ausführlich, wie man 78 % Verbrenner etwas „sauberer“ machen kann, aber Sie vergessen (absichtlich ?) die alternative Option wie man die 78 % schneller auf 60 %, 50 % oder 40 % senken könnte. Sie haben ja selbst ausgerechnet, dass es mit dem BEV eine deutlich klimafreundlicherer alternative gibt.
Die Frage sollte nicht lauten: „Wollen wir das 5-fache einer knappen Ressource einsetzten um Verbrenner länger fahren zu lassen?“ sondern „Wie schaffen wir den Bestand von 78% möglichst schnell zu reduzieren?“
ich sag mal so:
Im Durchschnitt ist ein Auto in der EU 12,3 Jahre alt. In manchen Ländern älter, anderen jünger. Könnt ihr hier nachlesen: Average age of the EU vehicle fleet, by country - ACEA - European Automobile Manufacturers’ Association
Die EU-Regelung, die ab 2035 gelten soll, ist also zielgenau auf „klimaneutral in 2050“ abgestimmt. Und klar wird sein, dass es 2050 trotzdem noch eine Reihe Bestandsverbrenner geben wird, die dann möglichst mit den sog. „eFuels“ betrieben werden sollen um möglich klimaneutral zu sein.
Dass „klimaneutral“ nicht den gesamten lifecycle footprint umfasst muss jedem klar sein: die EU kann keine Vorschriften für die gesamten, global vernetzten Lieferketten erlassen.
Söder sein „gschmarri“ ist dafür komplett kontraproduktiv. Der wechselt seine Meinung wahrscheinlich öfter als seine Unterhosen.
„Natürlich gibt es eine Transformation – aber besser durch Technologieoffenheit statt durch Verbote.“ (M. Söder)
Was genau soll denn verboten werden? Verbrenner dürfen weiterhin fahren. Sie dürfen zukünftig nur kein CO2 mehr ausstoßen. Wenn man das mit entsprechender Technologie hinbekommt, ist doch alles super. Wenn man es aber nicht hinbekommt, liegt es nicht an mangelhafter Technologieoffenheit, sondern an einer nicht mehr zeitgemäßen Energiequelle.
Und spätestens wenn diese Erkenntnis kommt, wird wieder der künstliche Treibhauseffekt in Frage gestellt und ob all dieser Klimaschutz nicht doch mehr Schaden als Nutzen bringt.
Und während all dieser Zeit baut China seinen Vorsprung durch Technik immer weiter aus!
Anbei: In den ersten chinesischen Provinzen ist ab 2030 der Verkauf von Verbrennen gesetzlich verboten. Aber was wissen die schon von Autos… ![]()
Da hat der guden Maggus wohl die folgende Aussage übernommen:
„Die Elektromobilität wird sich über kurz oder lang durchsetzen, auch durchsetzen müssen“, erklärte Schrick im Interview mit dem Portal Edison. Er betonte, dass es entscheidend sei, die Umstellung durch Politik und Industrie attraktiv zu gestalten. Trotz seiner Position bei einem Elektroautohersteller unterstrich er die Bedeutung der Wahlfreiheit für Verbraucher: Verbote seien nicht der richtige Ansatz.
XPeng-Deutschlandchef: E-Mobilität setzt sich durch, aber nicht durch Verbote - CHIP
In dem Beitrag geht es ja nur um die Definition des Begriffes Klimaneutral.
Was daraus gemacht wird, ist eine reine (politische) missbräuchliche Bewertung der wissenschaftlichen Untersuchung - nicht mehr und nicht weniger.
Wenn das Tankstellennetz dünner wird, die Wartung und die Beschaffung von Ersatzteilen immer schwieriger wird, der Sprit auch teurer wird, dann wird es die Transformation schneller geben und die Fahrzeugflotte der Verbrenner wird noch schneller aussterben.
Die Lüge gibt es nicht ![]()
Man stelle sich kurz den Jubel vor, wenn die OEMs einen hocheffizienten Verbrenner mit einer 40%igen CO² Reduktion vorstellen würden
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… ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich rumpelstielzchen heiss …
quelle
quelle
quelle
übrigens, studien von thinktanks mit fokus-gruppen gibts auch zum thema, mit welche themen man in der zivilbevölkerung aufsehen erzeugen und kulturkriege auslösen kann, um von den eigentlichen problemverursachern abzulenken.
Eine der Studien, auf der die Studie der TUM basiert, behauptet, man habe bei der TUM die Zahlen absichtlich falsch interpretiert.
Spannend.
Das schon übel. Das hat der TUM ordentlich Reputation gekostet.
Hoffentlich hat es sich wenigstens finanziell gelohnt
Hat eigentlich schon jemand gefunden, wo die Intepretationen der Studie her haben, dass die EU Elektroautos als „Klimaneutral“ betrachten würde?



