Kennt man das auch so aus dem europäischen Ausland? Tempolimit führt zum zwanghaften Linksfahren?
Ich erlebe das so nicht.
Kennt man das auch so aus dem europäischen Ausland? Tempolimit führt zum zwanghaften Linksfahren?
Ich erlebe das so nicht.
In Norwegen definitiv. Und es ist immer ein Toyota. ![]()
@Jpeng Nein, ich fahre jedes Jahr 3–4 Mal nach Kroatien. Ab der Grenze Deutschland geht das Linksfahren los. Nicht in Kroatien, nicht in Italien, nicht in Slowenien, auch nicht in Österreich. Mit KI und Kameras an den Schilderbrücken hätte sich das System binnen kurzer Zeit durch die Strafen amortisiert und ein paar Autofahrer wären Fußgänger.
Hab da nix dagegen, wenn man sich auf Höhe des Tempolimits befindet. Du meinst die A73 oder?
@xpengfan01
Kann ich so nicht bestätigen. Auf den dreispurigen Autobahnabschnitten in der Schweiz (Tempolimit!) ist dies nicht der Fall.
Er bezieht sich sicherlich auf Deutschland, was ja hier normal ist. ![]()
Dann also MIT Tempolimit (im Ausland) kein zwanghaftes Linksfahren.
Da bleibt dann wenig von Deiner Argumentation: Wenn ein Tempolimit kommt fahren alle links.
Das kann ich absolut unterschreiben, fast egal von wo man nach D reinfährt → kurz hinter der Grenze fahren alle ![]()
Überwiegend links und was die Karre hergibt (und nicht nur die D Kennzeichen) ![]()
Rechte Spur ist Lava und zerstört den fahrbaren Untersatz ![]()
Auch dieses notorische Links bzw. Mitte Fahren gibt es überwiegend nur hier ….
Liegt aber an dem NICHT vorausschauenden fahren. Wer mal rechts ist wird wegen „Ich zuerst“ auch nicht mehr rüber gelassen (auch wenn man eh langsam ist und dem Vorderen schon im Kofferraum steht)…
StVO Paragraf 1 wird durch das unsägliche „Ich zuerst“ ersetzt, weil so ja auch an jeden gedacht ist ![]()
Das links-Fahren in Deutschland ist meines Erachtens auf den dichten LKW-Verkehr und dem damit verbundenen Fahrverhalten zurückzuführen… Diese 2-spurigen Elefantenrennen bringen rein gar nichts… aber sie führen dazu, dass der gesamte Verkehr sich nach links verlagert…wer will schon und ständig hinter so einer Kutsche herschleichen…und ständig Obacht geben müssen, dass der 28 Tonner nicht gleich ausschert und man zum Bremsen oder Ausweichen gezwungen wird…
Diejenigen, die mit ihren Gespannen 100 km/h fahren dürfen, finden sich regelmäßig auf der mittleren Spur…
Ein durchgängiges Überholverbot für LKW kann nicht überwacht werden… und wird deswegen auch nicht umgesetzt …
Für das Mittelspurfahren wurde ja zum Jahreswechsel eine Änderung vorgenommen. Die rechte Spur wurde abgeschafft. Stattdessen wurde links eine weitere Spur hinzugefügt. Die rechte Spur gibt es genaugenommen daher gar nicht mehr.
Durchschnittlich sei es auf Deutschlands Straßen 2025 alle 15 Minuten zu einem Alkoholunfall gekommen, hieß es. „Insgesamt starben 2025 bei Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit Alkohol 170 Menschen und 17.900 Menschen wurden verletzt.“ …
Sehr wertvoll!
80 von den 90 geretteten waren ehemalige Raser die durch das Tempolimit überlebt haben…
Vorab noch einmal zur Info: Ich bin absolut KEIN Gegner vom Tempolimit. Der Spiegel-Bericht sagt nicht viel aus… schon garnicht über die Höhe der Begrenzung des Tempolimits…. 80 km/h , 100 km/h , 120 km/h , 130 km/h 140 km/h ? Was darf es denn sein ? Und die Frage ist… wird es denn auch eingehalten. Ich hatte bereits oben gepostet. Alle 15 Minuten haben wir einen alkoholbedingten Unfall. Und jeder von uns weiss, dass Alkohol & Drogen im Straßenverkehr verboten sind. Effektiv nenne ich Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraßen & Handyverbot ! Inwieweit unsere immer größer werden Bildschirme (insbesondere auch bei den BEV !!!) für weitere Ablenkung sorgen sei mal dahin gestellt. …Ich halte die Diskussion um ein Tempolimit für obsolet, solange nicht Höhe, Art und Umfang und der Aufwand zur Kontrolle für dessen Einhaltung festgelegt werden….
Ich bin aber ein Gegner einer willkürliche Festsetzung des Limits, ohne gesicherte Grundlagen…..ich bin ein Fan von aktuellen verkehrsbezogenen individuellen Regelungen über Schilderbrücken….. Warum ? Weil der Hauptgrund gegen ein Regelverstoß eine fehlende Einsicht ist. Es geht schließlich um Prävention und nicht um das Bestrafen….
Das Klauen von Schokolade nicht so schlimm zu finden, weil ja auch MAOAM geklaut wird, finde ich, passt nicht (Raserei, Alkfahrt).
Auch als Verhinderungsgrund anzuführen, man könne sich nur schwerlich auf eine Tempogrenze einigen, finde ich schwierig. Wir können uns auf 50 in der Stadt einigen. Im europäischen Ausland klappt die Einigung auch.
Und das Regelverstöße auftreten führt eine Regel eigentlich auch nicht ins Undurchführbare.
Wenn ich die Forschungsergebnisse richtig interpretiere geht es um die Verringerung der Differenzgeschwindigkeiten und damit einhergehend der Senkung des Stresslevels auf der BAB. Dafür ist es erstmal egal, ob die Regel 120 lautet oder 130. Sie sollte im Bereich der am meisten genutzten Reisegeschwindigkeiten sein. Wenn man hierzu keine jahrzehntelange Studie anschieben möchte wäre ein Rückgriff auf die geltende Richtgeschwindigkeit oder der Blick auf die Erfahrungen im europäischen Ausland hilfreich.
Bei einem Tempolimit geht es immer und nur um die Differenzgeschwindigkeit, das ist der Sicherheitsgewinn auf BABn.
Bei Landstraßen ist das etwas anders, hier spielen Selbstüberschätzung (zu schnell auch wenn 100 ist) und falsch eingeschätzte Geschwindigkeiten bzw. hab ich nicht gesehen an Einmündungen. Das Überholen vor Kuppen oder in Kurven (keine Sicht und ja es gibt Gegenverkehr) nicht vergessen.
Deswegen bin ich ein Befürworter der dem Verkehrsaufkommen angepassten Regelung…zum Tempo… steht doch ganz klar drin.
Eine pauschale dogmatische Regelung nur auf einen willkürlichen Wert ist mit der heutigen Technik und dem stark tageszeitlichen Schwankungen des Verkehrsaufkommens und der Verkehrsdichte nicht mehr zeitgemäß!
Und die Frage, ob 50 km/h im innerstädtischen Bereich überhaupt sinnvoll ist, wird nicht diskutiert.
Da die BAB nicht komplett mit Wechselverkehrsschildern ausgestattet ist, ist die Forderung, statt einem Tempolimit eine situationsangepasste Regelung einzuführen, eine Abwehrargumentation.
Wenn man den Verkehrsforschern folgen möchte und eine schnelle Umsetzbarkeit im Blick hat, macht man eine kurze Textanpassung in der StVO (Tempolimit auf BAB) und lässt alle Schilder und Schilderbrücken wie sie sind.
Möchte man kein Tempolimit kann man eine solche Forderung ins Lächerliche ziehen, Umsetzungshürden konstruieren oder schlecht umsetzbare Zusatzideen entwickeln…
Tempolimit Stadt → fix
Tempolimit Landstrasse → fix
Promillegrenze → fix
Maximalgewichte → fix
Warum sollte ein BAB-Tempolimit aufwändig dynamisch sein? Ist die Differenzgeschwindigkeit nachts, bei schwach belegter BAB kein Problem? Die Einschlagenergie bei 200km/h nachts auf leerer BAB eine andere als tagsüber?
Diesen Vorwurf könnte man direkt zurück geben, da die genannte Umrüstung ja absolut möglich wäre. Der finanzielle Aufwand dürfte sich sogar in einigermaßen überschaubarem Maß halten, gemessen an dem, was der Staat sonst für Unsummen für „Gedöns“ ausgibt.
Mit der Abschaffung der steuerlichen Bevorteilung von Kraftstoffen sollte sogar mehr als genug Geld dafür da sein. Und nur weil eine andere Lösung einfacher ist, macht sie das nicht besser.
Ich würde sogar im Gegenteil sagen, dass einfache Lösungen meistens nur schlechte Provisorien sind.
Ja, wenn man Lösungen in die Zukunft verschieben möchte, sucht man sich nur langsam erfüllbare Voraussetzungen zur Umsetzung.
S. „SmartMeter“ in Deutschland.