Herzlich willkommen. Also die Frage ist eher, wie oft willst du laden. Mein P7 mit 82er Akku schafft das mit 1x Laden (20Min). Der neue i3, CLA oder A6 e-tron sollten das auch schaffen. Ich würde für dieses Fahrprofil kein SUV nehmen, fährst alleine und hast nur höheren Verbrauch.
Ich hatte vorher VW Bus (Diesel), der schafft mit 80-L-Tank ca. 1200km. Aber ganz ehrlich, mein P7 langt locker. Fahre öfter nach Holland oder an die Adria. Alles gar kein Problem. Aber so 170 dauerhaft und brettern mache ich sowieso nicht - zu stressig und zu teuer.
Ich bereue den Wechsel nicht. Viel entspannter und angenehmer. Und 70% billiger dazu.
schön, dass du so konkrete Fragen stellst, wir helfen dir gerne weiter.
Grundsätzlich ist mir erstmal wichtig zu wissen, was für ein Fahrzeug du dir denn wünscht. Limousine? SUV? Familientauglich?
Bei 600km wird man - je nach Akkugröße - aktuell 1-2mal laden müssen, vor allem wenn man relativ schnell fährt. Im Winter wirst du Abstriche machen müssen, in einer warmen Sommernacht wird es bei vielen mit 1x klappen.
Aber erst einmal sollten die oberen Punkte geklärt sein.
PS. Kannst du daheim laden und direkt mit 100% starten?
Ich bin zwar nicht Vielfahrer, fahre aber doch mehrmals im Jahr ungefähr die gleichen 600 km für eine Strecke mit dem G6vFL Performance. Ich habe mich nicht umgestellt vom Verbrenner (ist auch mein erstes BEV), also Sweetspot 140 km/h wenn erlaubt, die Straßenverhältnisse es zulassen und der Verkehr es erlaubt. Ab und zu auch mal ein Sprint auf 200 (wenn ich mal wieder einem “Verkehrserzieher” entkommen muss). Damit komm ich mit 3 Stops aus, da ich aber auch 50% bei Ankunft haben wollte, da im Zielgebiet die Ladeinfrastruktur durchaus ausbaufähig ist. Im Winter rechne nochmal 2 Stops dazu. Aber da die Faceliftmodelle so schnell laden, wirst du wohl eher einen Espresso, als Kaffee trinken können.
3 Stops plus im Winter nochmal 2 extra? Also 5 x 83 kWh x 0,7 = 290 kWh nachladen, plus die 83 kWh x 0,85 = 70 kWh, die du durch den Start von Zuhause mit 100% und runterfahren auf 15% bis zur ersten Ladesäule verbrauchst? Das wären also 360 kWh für 600 km, also schlappe 60 kWh pro 100 km. Soviel braucht der G6P vielleicht im Winter, wenn du ihn über die Nordschleife prügelst, aber im realen Straßenverkehr sollte man doch deutlich darunter liegen… selbst mit dem Versuch, im Winter schnell zu fahren, wird man am Verkehr und den Witterungsbedingungen scheitern und eher bei 35-40 kWh liegen, wenn man wirklich tief fliegen will.
Aber andere G6P-Fahrer können mich gerne korrigieren
Im Winter 5 Stopps bei 600 km? Ich bin im Winter auch paarmal 440 km gefahren und wollte am Ziel über 50 Prozent drin haben, da habe ich zweimal geladen.
Abfahrt bei 100 Prozent
Bitte nicht falsch verstehen, in dem Abfahrtsgebiet war noch ziemlich weiße Fläche auf der Ladelandkarte, ist jetzt aber schon besser geworden. Wenn ich demnächst fahre, komme ich wohl mit 2 Stops hin. Allerdings, wenn ich eine Biopause machen muss und der passende Lader auch noch da ist warum nicht das nützliche mit dem notwendigen verbinden.
Also, ich habe von hust Freunden gehört, dass es ziemlich schwierig ist, den Verbrauch über mitt-dreißiger Werte zu bekommen, ohne zu fahren wie der allerletzte Henker. Bezieht sich aber auf den P7. Also den hust von einem Freund!
Fahre morgen 320km nach Muc und werde mal testen, ob ich mit 2 Stopps auskomme
Spaß beiseite, auf 600 km sollte man mit 3-mal Laden auskommen und steht da nicht mit leerem Akku am Zielort. Hier rede ich vom Winter und den avisierten 140 km/h.
Ich würde dir, @Henne, empfehlen, dass du die Strecke mit dem Wagen deiner möglichen Wahl einmal fährst.
Das kann ja durchaus gegen Entgelt mit einem AH vereinbart werden. Dann hast du es „erfahren“, merkst ob dir das taugt und wie du dich dabei fühlst.
Würde ich so machen.
Hallo Henne, ich habe mich in der Runde noch nicht vorgestellt, was ich gerne hiermit tun möchte. Ich fahre seit 18.03 einen G9P MY 25.
Ich verstehe deine Fragen sehr gut. Ich komme von einem XC90. Meine Strecken 10x HH - Frankfurt und 10x HH - München. Vor zwei Wochen habe ich die Strecke Frankfurt gemacht. Hin 1 x 20 Minuten geladen. Allerdings bin ich so um 130 gefahren. Nicht wirklich meine Welt. Rückfahrt. In Frankfurt bei EnBW vollgeladen. Erste Etappe 150-160 bis zur Raststätte Harz mit 18% angekommen und bei Ionity 350KW Säule angebunden. Diese Wundermaschine hat bei der schön warmen batterie mit 340 gezogen. Wir sind kurz MC und Toilettenpause insgesamt 25 Minuten Pause gemacht. Zurück beim XPeng waren 93% wieder drin. Die 220 km nach Hause bin ich dann 180-200 gefahren und mit 20% zu Hause in HH angekommen. Damit kann ich wirklich leben.
Auf meiner normalen Tour nach München mache mindesten drei Pausen mit dem XC90. Tanken und zwei Biopausen inkl. Rauchen. Das waren immer in Summe ca. 30-40 Minuten. In der Zeit werde ich in Zukunft immer laden.
ich habe EnBW und Ionity karten und nutze ABRP, wo ich meine Lieblingsstationen auf den Autobahnen markiert habe. Und es sind wirklich sehr sehr viele Lsestationen vorhanden.
Mein Fazit in 3 Wochen G9P mit Strecke HH-Frankfurt und zurück. Bin bis auf die Software begeistert. Aber LCC habe ich auch bei anderen Fahrzeugen wie BMW, Audi und Volvo habe ich irgendwann eh nicht mehr benutzt, weil jeder Assistent mich irgendwann auf der Strecke richtung Leitplanke oder noch schlimmer Richtung Nebenverkehr gelenkt hätte.
Also mach Dir keine Sorgen. Der Umstieg ist nicht schwer und wahrscheinlich wird Dir, wie mir, das elektrische Gleiten auch gefallen.
LG
Ugur
P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Ich hasse es auf dem IPad zu schreiben.
Hoffe ich habe keinen Kommentar überlesen - habe mit Absicht mein aktuelles „Diesel“ Fahrverhalten beschrieben und warum ich damals mein Diesel noch einmal gewählt habe.
Danke euch allen für die Antworten großartig
Mir ist sehr bewusst das ich meine Fahrgeschwindigkeit verändere - um effizient unterwegs zu sein. Effizient unter Berücksichtigung Zeit/Kosten. Wie ich es bei meinem aktuellen Auto auch mache.
Habe hier erstmals gute Anhaltspunkte gelesen. Da ich häufiger Angst hatte zu viel Zeit inkl. Ladung zu verlieren.
Da ~1 Monat im Jahr 24/7 schon für das Autofahren draufgeht. Möchte ich auch die Zeit nicht auf ~2 Monaten erhöhen.
Aber der P7+ mit 573 Liter Kofferraum bis Höhe der Rückenlehne ist schon nah dran an vielen “echten” Elektro-Kombis. Und kommt dank besserer Aerodynamik auf der AB genauso weit wie der G9, spart dabei aber Strom = Geld. Und hat dazu immer ein adaptives Fahrwerk, der G9 nur als Performance ein Luftfahrwerk. Wollte ich als zukünftiger Besitzer eines P7+ mal in den Raum geworfen haben