ohne mich jetzt auf irgend eine Seite stellen zu wollen, ich würde nicht unbedingt ein altes Model 3 (ich gehe davon aus dass es das ältere Model 3 war, kein Highland) mit einem neuen XPeng vergleichen was die Akustik und Dämmung bzw. lauten Innenraum betrifft.
Ich habe ja viel mit Tesla beruflich bei mir in der Aufbereitung zu tun und die Highland sind schon ein ganz anderes Level als die älteren Model 3 was die Dämmung, Fahrwerk, Verarbeitung und Haptik betrifft…
ich bin noch keinen XPeng gefahren, kann aber von der Tesla Seite her sagen dass sich in der Produktion hier sehr viel getan hat. Die Autos sind viel “erwachsener” geworden. Die Sache mit dem Fahrwerk, also mit den harten Federn hat sich erledigt denn das Fahrwerk an sich, ist super. Die Federn sind einfach viel zu lang und stehen unter viel zu hoher Vorspannung. Aber das ist jetzt alles zu spezifisch. Wenn man in ein älteres Model 3 wie meines (Bj2021 P) einfach nur andere Federn einbaut, merkt man massive Unterschiede.
Es wird aber nie ein Fahrzeug werden welches auf absoluten Komfort abgestimmt ist. Das war bestimmt auch nie das Ziel. Ich wollte nur sagen dass sich viel getan hat in den letzten Jahren und das muss man Tesla auch einmal hoch anrechnen. Sie entwickeln sich weiter…
klar sind das Basics. Ich meinte es eher so, dass es nicht komfortabel gedacht war, sondern eher sportlich. Meiner Meinung nach ist der einzige Fehler (wenn man es so nennen kann) dass es zu wenig progressiv ist. Viele Kunden mit denen ich gesprochen habe, empfanden es als zu hart. Wenn man aber den kompletten Federweg sieht, ist es nicht zu hart sondern eben zu wenig progressiv. Durch diese extreme Vorspannung ist es bei langsamen Fahrten über kleine Unebenheiten als zu hart empfunden. Das liegt eben an dieser extremen Vorspannung.
Bei anderen Federn wie z.B. den Eibach Federn oder auch den ST Federn ist die Vorspannung viel geringer (logisch) aber auch die Progression anders. Das Fahrwerk an sich wird, wenn man es auf den ganzen Federweg sieht, nicht weicher.