VW im Allgemeinen

Hmmm, das geht so wie bei Stellantis :wink:

Natürlich tut er das :grin: Früher stand das ja für GehirnToterInsasse … da fragt man sich schon, für was das X stand :see_no_evil_monkey::zany_face: Aber hey, so ist es wieder back to true Volkswagen :joy:

X-mas? :sweat_smile:

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Das wird der Trend der nächsten Jahre.

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Dazu sind sie verpflichtet, weil sie die Verkäufe nun mal nur dann exakt planen könnten, wenn sie alle Verbrenner aus dem Programm werfen. Sobald ein Risiko besteht, muss eine Rückstellung gebildet werden. Das ist kein Schuldeingeständnis, sondern Bilanzierungsrecht, Steuerrecht und was da sonst noch reinspielt.

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Lieber zahlen und an Verbrenner festhalten. Das ist keine Strategie, das ist ein Totesurteil.

500m€ sind offenbar immer noch viel weniger als der Gewinn, der hier eingefahren wird!

Du unterstellst dem Unternehmen die Absicht, lieber eine Rückstellung zu bilden als den Vertrieb der Verbrenner zu forcieren. Das kannst du ja so sehen.

Aber das trifft es m.E. überhaupt nicht. Das Management weiß sehr wohl, dass bei den BEV die Zukunft liegt. Aber noch haben rund 75 % der verkauften Autos in Europa einen Verbrenner-Motor, und selbst in China noch rund 70 %, von den USA mal ganz zu schweigen.

Es wäre völlig unklug, diese Marktkonstellation nicht zu berücksichtigen. Obwohl die Verbrenner auch bei VW im Sinkflug sind, ist der Konzern gezwungen, den Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen sozialverträglich zu gestalten. Das ist anders als in den USA. Gott sei Dank. Das bedeutet aber auch, dass die Transformation so gestaltet wird, dass sie für den Konzern finanzierbar ist.

Wenn dabei erkennbar wird, dass im Hinblick auf den CO2-Flottenausstoß mit Strafzahlungen zu rechnen ist, muss der Konzern eine finanzielle Vorsorge, sprich Rückstellungen, leisten. Gleichzeitig wird ja auch der Vertrieb der BEV forciert und auch die dazu notwendige Produktpalette fortlaufend erweitert und modernisiert. Es sind gewaltige Investitionen, die der Konzern dafür tätigt.

Ich verstehe die Ungeduld alle derer, die den Herstellern von reinen BEV emotional - und auch rational - nahestehen. Aber es kann doch schlicht nicht erwartet werden, dass die OEM nun alle Verbrenner abrupt stoppen.

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Das ist verständlich. Aber das ist so wie „lass uns die AKWs weiterbetreiben, statt EE auszubauen“. Man hat dann einfach keine Notwendigkeit, etwas zu verändern.

Ich fände das mit der Rückstellung nicht so schlimm, wenn VW zeitgleich aber nicht fordern würde, das Aus der fossilen Verbrennung in PKWs auf 2040+ zu schieben. Das zeigt, sie wollen einfach ihr Core-Business retten zu einer Epoche, wo sie kaum noch jemand haben will.

Blume plädiert daher für eine Anpassung der Regulierung: längere Übergangszeiträume – einen von 2028 bis 2032, einen weiteren ab 2033 über 2035 hinaus

Eine Rückstellung ist kein rein freiwilliger Akt.

Letztlich ist es aber nichts anderes, als Entwicklungskurven der Märkte zu betrachten und einzuschätzen, wie diese in der Zukunft aussehen werden.

Man muss festhalten, dass der Konzern eine hohe Fertigungskapazität für BEV bereitgestellt hat - wie manche andere Hersteller auch. Diese Kapazitäten sind aber noch nicht ausgelastet, der BEV-Markt hat sich nicht so steil entwickelt, wie erwartet. Das ist nicht alleine den Herstellern geschuldet, sondern auch der Politik, und damit meine ich auch die Ampel mit dem abrupten Förderstopp (zu dem sie ja durch ein Urteil des Verfassungsgerichtes und die daraus entstehende finanzielle Lücke gezwungen war).

Gleichzeitig sinkt die Auslastung der Verbrenner-Werke. Da richten die Verantwortlichen eben einen (bangen) Blick in die Zukunft und stellen fest, dass die ambitionierten Ziele der EU wohl kaum noch zu erreichen sind mit der Konsequenz, dass allen OEM möglicherweise satte Strafzahlungen drohen. Das wäre viel Geld, dass den Herstellern zur Finanzierung der Transformation fehlte.

Ich bin auch dagegen, diese Ziele aufzuweichen. Ein gewisser Druck muss sein. Aber die Steuerung eines so dicken Dampfers, wie der VW-Konzern einer ist, durch das aktuelle schwere Fahrwasser stellt eine Mammutaufgabe dar mit gewaltiger Komplexität. Und da trachtet ein Mann wie Blume nach ein wenig Entlastung.

Das ist natürlich nicht VW-spezifisch, sondern trifft alle alten OEM.

Umso erstaunlicher ist es, dass Merz & Co. sich komplett gegen Elektrifizierung stemmen. Einerseits Sicherung des fossilen Systems, andererseits kein oder nur Symbolinvest in Elektrifizierung. Vielleicht ist es auch genau das, was VW von Merz fordert?

Aber genau dieses verunsichert die Märkte komplett. „Offen für alles“ = totale Verunsicherung der Kunden.

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Wie sagt man so schön: „wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“ :grin:

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Tendenziell schon, man möchte sich nur Mittel für die Zukunft sichern, um die Risiken zu mindern, einen Zahlungsausfall am Ende zu riskieren. :wink: Aber in dem Fall macht es natürlich Sinn, genauso wie für Pensionen etc.

Wenn Du das Risiko siehst, musst Du die Rückstellung bilden. §249HGB.

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Die Rückstellungen schützen ja auch die Liquidität, weil sie steuermindernd wirken und so mehr Geld am Ende eines ansonsten gewinnerzielenden Jahres in der Kasse bleibt. Ein Grund, warum man die Höhe der Rückstellungen nicht willkürlich wählen darf, sondern nur wohlbegründet.

Wenn der Fall eintritt, für den die Rückstellungen angelegt wurden, werden sie in Anspruch genommen. Wenn weniger ausgegeben wird als der Rückstellungsbetrag, wird der verbleibende Rest aufgelöst und es muss anteilig dafür auch Steuer gezahlt werden (aber nur, wenn damit auch ein Gewinn erzielt wird. Die aufgelöste Rücklage kann also ein schlechtes, verlustreiches Jahr etwas aufhübschen).

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Tesla vom Thron gestoßen

Aber es gibt immer noch kein Limit für die Tankkosten, nur für die Sorten. Ich bin gespannt, wie lange das so geht. Dass die werkseigenen Tankstellen geschlossen werden, ist auch eine interessante Neuigkeit.