Wahl Group insolvent

Jawohl mein …. :clown_face:

Ich denke schon, dass sie ausliefern werden. Stehen ja bei denen überall auf dem Hof und auch werden weitere angeliefert.

Also in Aachen kommt so gut wie keiner an. Da steht ein unangemeldeter G6 BE schon seit längerem an der gleichen Stelle. Nichts passiert damit.

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Der stand schon im August da.

Ist das der auf dem Parkplatz hinten, auf der linken Seite? :grin:

Ja genau. Da wo das Unkraut schon aus dem Wagen fast raus kommt. :joy:

Unglaublich :rofl:

Wie das weitergeht, welche Handlungsmöglichkeiten entstehen etc. darüber (so meine Vermutung) fehlen uns hier allen die Detailinformationen.

Das geht schon damit los, was denn die eigentliche Ursache, der Auslöser der Inso ist. Ist es ein langsames „unter Wasser“ kommen und nun fehlt eine weitere Finanzierung. Oder hat ein Lieferant (was nicht XPeng sein muss) vertragsgerecht die Reißleine gezogen, weil man sich in der Lieferanten-/Kundenbeziehung nicht mehr einig war und dieser Lieferant hat alle offenen Posten (ich unterstelle, vertrags- und rechtskonform) fällig gestellt…. (Manchmal sind es auch die Sozialsysteme die Inso auslösen. Das nehme ich hier nicht an.)

Wir wissen alle nicht, ob und welche Fahrzeuge dort auf den Höfen noch den Lieferanten gehören (unbezahlt), wie die einzelnen Vertragssituationen zwischen den einzelnen Lieferanten und Wahl aussehen.

Sollte sich der auslösende Ärger nur auf einen Lieferanten beziehen (ich hab irgendwas im Hirn, von Unstimmigkeiten mit Renault?) könnten die XPeng-Vorgänge unberührt sein, wenn die Kundenvorauszahlungen zum Zeitpunkt der Gerichtseinreichung durch Wahl bereits durchgelaufen waren.

Aber, dass sind alles nur Vermutungen, da mir die konkreten Vorgangsdaten auch nicht vorliegen.

Es bleibt wohl, wie schon mehrmals geschrieben: Vor Verfahrenseröffnung (01.12.) wird eher nicht passieren und dann wird es auch eher langsam gehen.

Ich drücke euch allen die Daumen, dass das Gericht die Eigenverwaltung ablehnt und einen externen Insolvenzverwalter mandatiert.

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ich kenne mich da nicht aus, aber ist das echt die bessere Lösung was du am Ende schreibst? Was wäre der Vorteil?

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Ich glaub, das ist ein Freud‘scher Verschreiber.

Es gibt mehrere Unterschiede zw. den Aufgaben und Möglichkeiten eines Sachwalters (Eigenverantwortung) und Insolvenzverwalters (Regelinsolvenz).

Der auffälligste: Bei Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung handelnd. Bei RegelInso handelt alleinig der externe, unter Gerichtsaufsicht stehende, Insolvenzverwalter.

Also: Fall 1, der Kapitän, der das Schiff in Seenot gebracht hat, bleibt am Ruder. Fall 2: Der Kapitän ist seines Postens enthoben und ein Rettungslotze übernimmt und legt, ohne Rücksicht auf die privaten Interessen des Kapitän den möglichst besten Kurs für Schiff und Ladung fest. Auch prüft der Rettungslotze, ob sich bisher alles mit rechten Dingen zugetragen hat (Insolvenzverschleppung, persönliche Haftung der bisher handelnden Personen, Vermögensverschiebungen in zeitlicher Nähe zur Antragsstellung….)

Wo da jetzt der Vorteil liegt, hängt vom Standpunkt des Betrachters ab. Welche Variante der Kapitän vorzieht, dürfte klar sein.

Dies ist eine theoretische Betrachtung. Von den Vorgängen bei Wahl habe ich nur die Kenntnisse, die öffentlich zugänglich sind. Wie das Gericht entscheiden wird, weiß ich nicht.

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danke für die Erklärung:-)

Wenn man das einige male in Eigenverantwortung macht, kann man auch gewinnen. Das Arbeitsamt zahlt ja 3 Monate alles, selbst Gebäude Miete.

Beste Beispiel Galerie Kaufhof, welche nun schon zum vierten Male Insolvenz beantragt haben.

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Kannst Du das näher erläutern, worauf beruht Deine Aussage?

Weil das so ist. Das AA zahlt für dei Monate alle Löhne und auch eventuelle Gebäudemieten.

Konkursausfallgeld (3 Monate) wird in jeder Inso-Variante gezahlt. Andere laufende Betriebskosten interessiert das Arbeitsamt nicht.

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Bevor so ein Unsinn[1] hier weiterhin im Thread steht:

Das Arbeitsamt übernimmt Löhne & Gehälter für 3 Monate.

Sonstige laufende Kosten (Mieten, Leasing, Versicherungen, Energie, etc.) - sind ´Masseverbindlichkeiten´ und aus der Insolvenzmasse zu bedienen!


  1. aka Falschinformation ↩︎

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Bevor mir die Emotionspfeife einen Tinitus verursacht, bitte ich euch mit etwas weniger Luft zu blasen.

Zum Thema Insolvenz gibt es hier jede Menge Fakten, zum Thema Wahl-Group noch mehr Meinungen und Vermutungen.
Bitte bringt das nicht durcheinander.
Aber vor allem: lasst die Emotionen in Bauch und beschäftigt den mit Lebensmittel, dann bleibt für das Gehirn mehr Energie für respektvolle Beiträge.

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Grober Unfug, sorry.

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@Pfaelzerwildsau

Ich verstehe Dich schon….

Für die betroffenen Besteller (eventuell sogar mit Vorkasse) ist es dann aber doch auch eine emotional aufwühlende Situation. Sie sind zum Zuschauen verdonnert, das Stück spielt schon, der Vorhang ist aber zu.

Das Schreiben in einem Forum nicht am Status und Werdegang ändert…. klar!

In dem Sinne: Es muss abgewartet werden, was das Gericht entscheidet, wann Eröffnung ist und wie es dann weitergeht. Was anderes bleibt leider aktuell nicht.

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