Xpel Lackschutz Arbeiten an einem G9

Gerne zeigen wir euch auch Bilder von unserer Arbeit und erklären, welche Bauteile beim XPENG sinnvoll mit Lackschutzfolie geschützt werden können.

Gerade Bereiche wie Frontstoßstange, Motorhaube, Kotflügel, Spiegel, Schweller, Ladekante und stark beanspruchte Einstiegsbereiche sind im Alltag besonders gefährdet. Welche Lösung am Ende sinnvoll ist, hängt aber immer vom Fahrzeug, der Nutzung und dem gewünschten Schutzumfang ab.

Wir Fangen mal mit den Scheinwerfern an.

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Sind die Scheinwerfer Schutzfolien im (deutschen) Straßenverkehr zugelassen? Oder haben diese genauso wie die Schutzfolie für die Frontscheibe keine Zulassung?

Wenn die eine Zulassung haben, werde ich wohl demnächst mal meinen XPEL Partner kontaktieren, dann kann er das bei meinen noch anbringen :smiley:

Theoretisch nein. Eventuelle Lichtbrechung. Sonst könnte einer ja auch ne Tönungfsfolie anbringen.

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Das Thema Scheinwerferfolie ist leider etwas schwierig, weil diese Folien hier in Deutschland meines Wissens nach keine offizielle Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr haben. Darauf sollte man fairerweise auch klar hinweisen.

Ich persönlich fahre auf meinen eigenen Fahrzeugen trotzdem seit Jahren mit Folie auf den Scheinwerfern. Was ich dabei interessant finde: Die Fahrzeuge sind bisher ganz normal durch den TÜV gekommen und auch bei Service-Terminen oder Kontrollen wurde das nie beanstandet. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich daher nicht bestätigen, dass dadurch automatisch ein sichtbares Problem mit der Lichtbrechung entsteht.

Natürlich ersetzt das keine gesetzliche Freigabe. Rechtlich ist das eine andere Sache, und das muss jeder für sich wissen.

Was ich aber aus der Praxis sagen kann: Wir sehen bei uns regelmäßig Scheinwerfer, die durch Steinschläge, UV-Strahlung, Waschanlagen, Schmutz und Witterung stark beschädigt sind. Teilweise wirken die Oberflächen regelrecht „sandgestrahlt“, vergilbt oder milchig. In solchen Fällen ist die Lichtausbeute aus meiner Sicht oft deutlich schlechter als bei einem sauberen, klaren Scheinwerfer, der durch eine transparente Folie geschützt wurde.

Genau deshalb sehe ich den Schutzgedanken hinter Scheinwerferfolie grundsätzlich als sinnvoll an. Es geht nicht darum, irgendetwas zu verändern oder die Lichtwirkung zu verschlechtern, sondern darum, den Scheinwerfer langfristig vor Beschädigungen zu schützen. Gerade bei modernen Fahrzeugen können neue Scheinwerfer extrem teuer werden.

Trotzdem muss man ehrlich bleiben: Für den Straßenverkehr in Deutschland ist das rechtlich problematisch, weil die entsprechende Zulassung fehlt. Technisch und praktisch kann ich den Schutz nachvollziehen – rechtlich muss man aber klar sagen, dass es nicht offiziell freigegeben ist.

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Gerne zeigen wir euch auch weitere Bilder, Details und Videos vom Verkleben am XPENG G9.

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Ihr macht sicherlich hervorragende Arbeit, die den Preis rechtfertigt. Für ein Alltagsfahrzeug wie den Xpeng G9 halte ich ihn jedoch für überzogen, wobei ich davon ausgehe, dass sich der Aufwand beim späteren Verkauf icht positiv auswirken wird. Bei einem Luxusfahrzeug wird der Schutz möglicherweise erwartet.

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Hallo A9AWD,

vielen Dank für deine ehrliche Einschätzung. Ich verstehe deinen Punkt absolut – bei einem Alltagsfahrzeug wie dem XPENG G9 schaut man natürlich anders auf das Verhältnis zwischen Investition, Nutzen und späterem Wiederverkauf als bei einem klassischen Luxus- oder Sammlerfahrzeug.

Gleichzeitig würde ich den G9 persönlich nicht zu klein einordnen. Für viele Menschen ist so ein Fahrzeug bereits ein echtes Luxusfahrzeug, auch wenn es vielleicht nicht in dieselbe Kategorie fällt wie ein Porsche, Bentley oder Ferrari. Ich fahre selbst einen G9 und muss ehrlich sagen: Für mich war das auch ein kleines Stück Luxus, das ich mir erfüllt habe. Gerade deshalb kann ich gut nachvollziehen, wenn jemand den Wagen langfristig schön erhalten und den Lack entsprechend schützen möchte.

Aus unserer Sicht geht es bei einer Lackschutzfolierung nicht nur um den späteren Verkaufswert, sondern vor allem darum, den Lack im Alltag möglichst gut vor Steinschlägen, Waschkratzern, Türkantenspuren und anderen Gebrauchsspuren zu schützen. Gerade bei einem Fahrzeug, das regelmäßig bewegt wird, kann das für den Besitzer persönlich einen echten Mehrwert haben.

Man muss dabei auch nicht immer direkt über eine komplette Fullbody-Folierung sprechen. Für viele Alltagsfahrzeuge ist ein Frontpaket oft schon der sinnvollste Einstieg, weil genau die stark belasteten Bereiche geschützt werden: Frontstoßfänger, Motorhaube, Kotflügel, Spiegel und je nach Paket auch weitere Bereiche wie A-Säulen oder Schweller. Damit schützt man vor allem die Zonen, die im Alltag am stärksten durch Steinschläge und Straßenschmutz belastet werden.

Dass ein Fullbody-Paket auf den ersten Blick hoch wirkt, kann ich aber nachvollziehen. Der Aufwand ist tatsächlich groß, gerade wenn sauber vorbereitet, angepasst, verarbeitet und anschließend kontrolliert gearbeitet wird.

Mich würde deine Einschätzung wirklich interessieren: Was würdest du bei einem XPENG G9 für ein professionelles Frontpaket oder alternativ für eine komplette Lackschutzfolierung als realistischen Preis ansehen? Also mit hochwertiger Folie, sauberer Vorbereitung und fachgerechter Verarbeitung?

Finde den Austausch dazu spannend, weil genau solche Einschätzungen aus Kundensicht wichtig sind.

Liebe Grüße

Alessandro

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Alessandro, vielen Dank für deine Antwort und sorry für meine späte Reaktion.

Natürlich ist ein Fahrzeug in dieser Preisklasse kein rein rationaler Kauf, sondern eher ein Luxusartikel. Daher achte ich bei zusätzlichen Ausgaben besonders auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Dass man bereit ist, viel Geld für das Fahrzeug selbst auszugeben, bedeutet nicht automatisch, dass jede weitere Investition sinnvoll ist. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, Zusatzkosten realistisch zu betrachten und zu prüfen, ob sie einen konkreten und für mich entsprechenden Mehrwert bieten.

Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass der Kauf eines G9 aufgrund der noch relativ jungen Marke und der offenen Entwicklung bei Werterhalt, Service und Kundenzufriedenheit mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Deswegen fällt es mir schwer, hohe Zusatzkosten allein mit dem Ziel eines möglichen Werterhalts zu rechtfertigen.

Aus meiner Erfahrung führen Maßnahmen zum Werterhalt beim Wiederverkauf eines, nennen wir den G9 Luxusalltagsauto, selten zu einem messbaren Mehrerlös. Bei einer Fullbody-Folierung für etwa 7.500 € sehe ich daher keinen überzeugenden finanziellen Nutzen.

Hinzu kommt, dass der Restwert eines Xpeng G9 nach vier Jahren und 100.000 km derzeit schwer einzuschätzen ist. Selbst bei optimistischen 35 bis 45 % Restwert läge der Fahrzeugwert dann nur noch bei etwa 26.000 bis 34.000 €.

Vor diesem Hintergrund relativieren sich zusätzliche Investitionen in den Werterhalt, insbesondere wenn nicht erkennbar ist, dass diese beim Wiederverkauf tatsächlich honoriert werden. Käufer eines Xpeng tragen zudem ein erhöhtes Marktrisiko. Der Kauf basiert derzeit auch auf Vertrauen in die zukünftige Entwicklung von Marke, Service und Händlernetz.

Entscheidend für mich, sollten Qualität, Service oder Ersatzteilversorgung die Erwartungen nicht erfüllen, wird die Nachfrage nach gebrauchten Fahrzeugen deutlich sinken und der Wertverlust überdurchschnittlich hoch ausfallen. Negative Kundenerfahrungen wirken sich oft stärker auf die Markenwahrnehmung und damit auch auf die Wiederverkaufswerte aus.

Derzeit häufen sich unschöne Erfahrungen in allen Bereichen rund um die Marke Xpeng. Es bleibt also zu hoffen, dass Xpeng schnell aus den offensichtlichen Fehlern lernt und nicht nur den Absatz von Fahrzeugen im Blick hat.

Auf deine Frage, was ich bereit wäre zu zahlen, kann ich aufgrund meiner Sichtweise nicht antworten, ohne deine Arbeit und deren Kosten in Frage zu stellen. Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass andere G9-Besitzer bereit sind, aus welchen Gründen auch immer, in diese Folierung zu investieren.

LG aus Hessen