hier hat der Autor aber ein paar richtig elementare Features schlicht „vergessen“
XCOMBOs
Sprachsteuerung ersetzt mMn gut 90% der übrigen, notwendigen Bildschirmeingaben
das Fahrwerk ist für „business class“ abgestimmt, bietet DCC als Serienausstattung und nach meinem persönlichen Eindruck kann man in der „Sport“-Abstimmung auch ganz gut durch die Kurven jagen, wobei wegen des Radstands der P7+ sicher kein „Racer“ für kurvenreiche Landstraßen sein wird. Das verlangt/erwartet man von seinen Konkurrenten auch nicht.
Ein heute zu 98% automatisierter Fertigungsprozess benötigt rund 1/4 der Mitarbeiter von Zwickau, bei vergleichbarer Produktionsmenge (siehe S.7 PDF im folgenden Post).
Die Unterhaltung zu den VW-Werken und automatisierter Fertigungsprozessevergleich hat mich dazu angestoßen etwas weiter zu recherchieren. Das VW-Werk Zwickau produzierte 2025 rund 26 Fahrzeuge pro Mitarbeiter (212.000 Autos, 8.000 Beschäftigte) – zum Vergleich: XPeng kommt konzernweit auf ~90 Fahrzeuge je Produktionsmitarbeiter, das hochautomatisierte NIO-Werk F2 in Hefei (98 % Automatisierung, 1 Auto pro Minute) schätzungsweise auf 75–100. Und das ist keine Auslastungsfrage: Selbst bei Vollauslastung im Drei-Schicht-Betrieb läge Zwickau nur bei ~30–33, NIO F2 dagegen bei 120–150 Fahrzeugen pro Mitarbeiter – ein struktureller Faktor von rund 4. Details und Quellen (auch XPeng Medienquellen und damit hoffentlich nicht off-topic ) im angehängten PDF.
einmal durchautomatisiert rechnet sich das:
kein Urlaub
keine Lohnerhöhungsforderungen
keine Produktionsverzögerung bei Schichtwechseln
geringere Gefahr von Warnstreiks
keine 10 bis 15 Krankheitstage pro Jahr (bei mehr als 96% Verfügbarkeit der automatischen Anlage ist das ein Vorteil)
Die Vorfertigung (stanzen, pressen, schweißen, grundieren, …) erledigen Roboter und das in einer unglaublichen Präzession (0,05 mm Toleranz). Die Endfertigung wird selbstverständlich auch von qualifizierten Mitarbeitern erledigt.
ja, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, kommt so ein - Entschuldigung - scheiß - nochmal Enschuldigung - drecks Artikel dabei raus.
Vergleichen die bei Verbrennern auch den Verbrauch eines A4 mit nem BMW 5er oder ne E-Klasse?
Sorry, aber „Dummheit hat aufgehört sich zu schämen“
Ich kann zu der Auswertung wenig sagen, denn entscheidend ist immer noch die Fertigungstiefe in der Herstellung und was genau Zulieferer übernehmen. Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Systeme. Wenn es nur die Endmontage ist, sind es natürlich weniger, wie wenn noch Vormontage etc. dazu kommt.
Hauptthema sind auch gar nicht die Worker an sich, sondern die variablen Overheads und die fixen Overheads, da steckt die Manpower und die wird auch noch nirgends wirklich ersetzt.
Zwischen Tesla und VW gibt es aber auch einen kleinen Unterschied in den Gehältern.
Ohne Gewähr, kurz die KI gefragt, liegt ein Produktionsmitarbeiter bei Tesla im Schnitt bei 37.000€ und bei VW bei 56.000€ p.a.
Das Video zeigt eindrücklich, wie weit uns China inzwischen industriell voraus ist. Autonome Fabriken sind dort bereits Realität, während hier viele noch gar nicht verstanden haben, was es eigentlich bedeutet, wenn man für die Produktion keine Menschen mehr braucht. Wir müssen als Menschheit dringend darüber nachdenken, wie künftig Gesellschaftsmodelle aussehen sollen, wo das Modell Arbeit->Geld->Konsum nicht mehr in dem Maß funktionieren wird. Aber das ist off-topic.
Trotzdem benötigt man für das Drumherum eine Organisation. Fertigung an sich ist auch bei den Zuliefere hier schon relativ autonom. Aber die Personalkosten stecken im Drumherum.
Genau bei dem Drumherum kommt aber der zweite Faktor in’s Spiel, der Arbeitskräfte ersetzbar machen wird. KI. Ich hoffe, dass ich mich hier irre, aber ich glaube, dass der Bedarf an menschlicher Arbeit zumindest für 1-2 Dekaden schneller sinken wird, als die Gesellschaft sich daran anpassen kann. Oder zumindest ein Ungleichgewicht existieren wird zwischen den neu entstehenden Arbeitsbereichen mit hohen Qualifikationsanforderungen und den durch Automatisierung „verfügbar gewordenen“ Arbeitskräften. Aber eigentlich hat das gar nichts mehr mit Xpeng in den Medien zu tun
Ein bisschen zumindest weil Iron soll da ja auch einsteigen
Naja bei Maintenance und Services wird es schwierig. Bin ja Controllingleiter von einer Elektronikfertigung. Da sind schon sehr wenige menschliche Arbeitskräfte involviert inzwischen.