Abholung und Laden vom G6 Performance

Hallo

Heute ist es so weit wir bekommen unseren G6. Der Händler hat endlich seine Lieferung erhalten und unsere ist auch dabei. Ich habe die Betriebsanleitung durchgelesen und da steht das es empfohlen wird das Fahrzeug dreimal mit Schnelllader auf 100% zu laden. Hat das jemand von euch so gemacht? Ich war eigentlich immer der Meinung das langsam laden besser für den Akku ist.

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Hier geht es um Akkukalibrierung, das mach mal ruhig wie es da steht.

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Genau damit der Akku korrekte Werte anzeigt muß er kalibriert werden.

Die ersten 3 Ladungen bis 100 % am Schnelllader.

Danach mindestens 1 Mal im Monat auf 100% oder alle 1000 km.

Das muß meines Wissens aber nicht mehr am Schnelllader geschehen da reichen wohl auch die 11 KW zuhause.

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Habe ich auch nicht gemacht, sehe keinen Sinn darin dafür extra Geld zu bezahlen. 100% sind 100%, meiner Meinung nach, egal ob via 11kw oder 600kw Charger.

Grüße,
Hauser

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Der Sinn hat sich mir auch nicht erschlossen.

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Ich mache das auch nicht. Ab und zu kriege ich einen Hilfeschrei „bitte lad mich auf 100%“. Die Meldung lösche ich dann. Ich lade so wie ich es brauche :smiley: Leck Eier, Fritze

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das Auto meldet ja sogar im Display, dass man es an AC oder einem Xpeng Charger „dringend“ auf 100% laden soll :wink: mache das auch nie an DC

LFP‑Zellen haben eine sehr flache Spannungskurve, besonders im mittleren Bereich. Das BMS kann den echten SoC dadurch schlechter schätzen. Ein vollständiger Ladezyklus bis 100 % gibt dem BMS eindeutige Referenzpunkte („oben“), wodurch die Anzeige wieder stimmt.

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Aber AC auf 100% müsste doch reichen. Oder ist die Kalibrierung bei DC auf 100% besser? Hab dazu nichts gefunden.:thinking:

Es sollte keine Rolle spielen. Vermutlich wurde DC geschrieben, um den Kunden nicht stundenlang zu binden.

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Du musst ja nicht an eine 400KW Säule, kannst ja eine 150KW Säule auswählen, dass geht immer noch recht fix und für den Akku sind es gerade mal 30% von der Leistung, die er eigentlich abkönnen müsste. :slight_smile:

Wenn Zeit ist, kannst du sonst immer ganz entspannt an der WB laden und halt nur, wenn du es echt mal eilig hast, die volle Leistung zur Ladung ausnutzen.

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Hallo ich habe mir gedacht einmal zur 400er zu fahren und damit zu prüfen ob das Schnelladen funktioniert und dann wird Zuhause mit der Wallbox mit Überschuss bzw. 11Kw geladen. Wenn ich längere Zeit das Fahrzeug nicht fahre werde ich den Akku etwa mit 70-80% stehen lassen um Zellschäden zu vermeiden.

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Interessant, also mein vFL-Performance hat mich noch nie dazu aufgefordert auf 100% zu laden.

Ich lade fast immer zuhause an der Wallbox mit maximal 11 kW, meist aber deutlich weniger weil ich sonnengeführt lade oder den Hausakku leer mache.

Unterwegs ist mir aufgefallen, dass ich noch nie die maximale Ladeleistung gesehen habe. Leider kann man ja nichts aufzeichnen (außer per ENODE was ich bis heute nicht hinbekommen habe), aber mehr als 250 kW habe ich in einem halben Jahr noch nicht gesehen.

Mach ich was falsch?

Nein, da besteht kein Zusammenhang.

Du hast auch keinen LFP Akku, bei NMC Akkus wird das nicht empfohlen und ich auch nicht nötig.
Der Spannungsverlauf von NMC lässt das BMS nicht aus dem Tritt kommen.

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Für Zellbalancing ist es nicht falsch, auch nen NMC mal langsam voll zu laden.

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Stimmt, ich habe das auch immer mal wieder gemacht, gerade vor langen Fahrten.

Mit „nicht empfohlen“ meinte ich, dass der Wagen dich nicht dazu nötigt.

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Jetzt habe ich mal die KI befragt (hatte ich Schlaumeier nicht dran gedacht).

Ergebnis vorweg: AC auf 100% besser für Kalibrierung, nicht gleich abstecken und nicht gleich „weiterheizen“:joy: , laut KI.

Hier die ganze Antwort:

Sollte man den LFP-Akku beim Elektroauto mit AC auf 100 Prozent laden oder mit DC auf 100 Prozent laden, damit sich die Batterie optimal kalibriert? Es geht nicht um die Schonung des Akkus, sondern ausschließlich um das beste Kalibrierungsergebnis!

Für die Kalibrierung eines LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) ist es im Normalfall egal, ob du AC oder DC lädst. Entscheidend ist vor allem:

  1. dass der Akku tatsächlich echte 100 % erreicht,

  2. dass er dort kurz verweilt, damit das BMS (Battery Management System) den oberen Ladepunkt sauber erkennt.

Die Kalibrierung erfolgt über das BMS, nicht über die Art des Stroms.

Praktisch bedeutet das:

  • AC-Laden auf 100 % funktioniert meist am zuverlässigsten für die Kalibrierung, weil:

    • die Ladeleistung am Ende langsamer ausläuft,

    • das Fahrzeug länger im „Top-of-Charge“-Bereich bleibt,

    • Zellbalancing häufiger aktiv ist.

  • DC-Schnellladen auf 100 % kann ebenfalls kalibrieren, aber:

    • viele Fahrzeuge reduzieren oder beenden DC-Ladungen relativ abrupt bei 100 %,

    • manche verlassen den aktiven Balancing-Zustand schneller,

    • der Akku bleibt oft nicht lange genug am oberen Spannungsplateau.

Darum empfehlen viele Hersteller bei LFP-Akkus indirekt:

gelegentlich per AC auf 100 % laden und danach noch etwas angesteckt lassen.

Das ist besonders relevant bei Fahrzeugen von Tesla mit LFP-Packs, weil dort die SoC-Berechnung im mittleren Bereich schwieriger ist als bei NMC/NCA-Akkus.

Für das „beste“ Kalibrierungsergebnis:

  1. Akku auf 100 % laden (AC bevorzugt)

  2. Nach Erreichen von 100 % noch ca. 30–60 Minuten angesteckt lassen

  3. Idealerweise nicht direkt nach dem Schnellladen weiterheizen/fahren

  4. Das Ganze gelegentlich wiederholen

Kurzfassung:

  • Kalibrierung: AC leicht im Vorteil

  • Grundsätzlich möglich: beides

  • Wichtigster Faktor: wirklich 100 % + etwas Zeit für Zellabgleich/BMS-Referenzpunkt.

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Also ich habe meinen G6 Facelift Performance direkt nach Abholung daheim auf 100% geladen. Und siehe da das Auto lebt noch und ist nicht in Flammen aufgegangen :hugs::joy:

Habe heute meine 3 Ladung an einer 400 KW EWE GO Säule gemacht und junge der war schnell was war euer höchster Peak?

Ich war bei 395 kW

Habe mal ein paar Fotos gemacht :wink:

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