Es scheint sich wirklich etwas zu tun. Die Flottenmanager große Unternehmen sind wohl dabei aktiv auf E-Fahrzeuge umzusteigen.
Fälle in meinem Bekanntenkreis bestätigen dies. Heute ein Gespräch mit Bekannter aus Frankfurt. Er bekommt Februar 2026 ein neuer Skoda und lässt eine Wallbox installieren. Viele Kollegen fahren bereits ein E-Auto. Das Unternehmen hat ein Rahmenvertrag mit VW-Konzern, daher dürfen sie nur diese Marken nehmen.
Und ein Nachbar, der bei einer Flottenleasingfirma arbeitet, bekommt demnächst ein neuer i5 und damit wird sein 5er-Diesel abgelöst (den er erst vor 1,5 Jahren bekommen hat.) Wallbox ist bereits installiert. Aufgrund der 70% Sonderabschreibung bekommt er es vielleicht noch dieses Jahr.
Das ganze scheint (im gewerblicher Bereich) echt Fahrt aufzunehmen. Ist ja auch wichtig, da über 60% der Zulassungen gewerblich sind und dies sind die “billige” gebrauchten in 2-3 Jahren.
Die Firma in der ich arbeite ist da leider noch nicht so weit.
Sind etwa 70 Fahrzeuge im Bestand und davon ist kein einziges elektrisch. Auch keins von denen die dieses Jahr angeschafft wurden nicht einmal die GF fährt elektrisch und nutzt die 0,25% nicht.
Der Flottenmanager geht in 1,5 Jahren in Rente. Ich denke mal dann wird das was
Die EU-Regelung gilt ab 2028/2030 nur für Unternehmen größer 250 MA.
Interessante Thematik, wenn man mal annimmt, 80% würden bei euch E-Autos sein. Bin gespannt, was der GF sagen würde zu diesem Margenplus (der auf der Straße liegt.)
1. Gesamtersparnis für Ihren Fuhrpark (56 E-Autos)
Wenn Sie 56 Fahrzeuge (80 % von 70) umstellen, ergibt sich folgendes Szenario:
Konservative Schätzung: 56 Fahrzeuge × 1.500 € = 84.000 € Ersparnis pro Jahr
Optimale Schätzung: 56 Fahrzeuge × 2.500 € = 140.000 € Ersparnis pro Jahr(Optimal bedeutet: hoher Anteil an Eigenstrom/PV-Ladung und hohe Laufleistung > 20.000 km/Jahr)
1. Weitere strategische Vorteile
Neben den reinen Betriebskosten (OPEX) gibt es steuerliche Hebel:
Sonderabschreibung: Seit Ende 2024 gibt es für neue E-Autos im Jahr der Anschaffung eine degressive Sonderabschreibung von 40 % (sinkend in den Folgejahren), was die Steuerlast des Unternehmens sofort senkt. Und in 2025 sogar 70% Abschreibung!
Mitarbeitervorteil: Der geldwerte Vorteil für Dienstwagennutzer sinkt drastisch auf 0,25 % (statt 1 % beim Verbrenner) bei Bruttolistenpreisen bis 100.000 €. Das ist ein starkes Argument für die Mitarbeiterbindung, ohne dass es das Unternehmen direkt mehr kostet.
Mein AG schreibt fuer Dienstwagen E-Autos der deutschen Hersteller seit 1.1.25 vor - ca 8000 MA , 214 Ladepunkte an 20 Standorten ( auch fuer Privatautos nutzbar - nicht kostenfrei)
In meiner Heimat kommt es ab 2027 knüppeldick für die DienstwagenfahrerInnen:
Ab 2027 müssen Arbeitgeber eine zusätzliche Abgabe in Höhe von 52% auf die Bemessungsgrundlage für neue nicht-elektrische Leasingfahrzeuge (mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb) zahlen, die ihren Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.
Ich wäre hier in DE für eine Erhöhung der 1%-Regelung auf zB 3%, wenn es ein Verbrenner oder Hybrid ist. 0,25% für BEV bleibt.