Hm, da bin ich etwas unentschlossener zu. Da gibt es in den meisten Fällen keine ernsthafte, umweltfreundliche Alternative. Und bitte jetzt nicht „mit dem Segelschiff nach New York“ oder die „Deutsche Bahn“ anführen. Das eine ist Quatsch, und das andere funktioniert einfach nicht zuverlässig. Und was davon jetzt was ist, darf jeder selbst entscheiden.
Wie gesagt, mit etwas Glück wird die Bundesregierung ab 29.1 konkrete und sehr eingreifende Maßnahmen nehmen müssen.
Es geht ausschließlich darum, die Verbrennung von fossilen Brennstoffe im Verkehrssektor zu verringern.
Das funktioniert aber nicht, wenn Du keine Alternative dazu anbietest.
Gibt es doch. Nur die Politik bietet kein Migrationspfad an.
Mir macht E-Mobilität auch sehr viel Spaß, G6P FL ist ein tolles Auto…aber…
Leute die zuhause nicht laden können, sind damit einfach deutlich teurer unterwegs, E-Mobilität ist für Eigenheimbesitzer kostenmäßig vergleichbar mit einem Diesel.
Meinen Arbeitsweg von 300km schafft der G6P unter 0° nicht mit einer Ladung, und täglich zum Laden noch mal irgendwo anzuhalten, dazu hat man bei einem 13-14h Tag im Schichtdienst keine Lust, zuhause über Nacht laden ist ok, in der Firma gibts keine Möglichkeit. Also nur über 0° für mich nutzbar, besser über 10°.
Ich verstehe die Leute die am Diesel hängen, habe selbst als Hauptauto einen, 1000km geht immer, also 3 Tage zur Arbeit ohne zu tanken.
Zum einen sieht man immer mehr Leute die schreien Diesel wäre viel zu billig…1kWh Strom 33ct, 1L Diesel (10kWh Energie) 1,60€, der müsste also 3,30€ kosten. Wenn ich dann sehe dass Strom an der Säule in China 7ct kostet, da müssten wir hin.
Dann hört man ja in den letzten Monaten immer mehr dass man in manchen Ländern Europas die E-Autos auch langsam melken möchte, mit Steuern pro gefahrenem km bis zu Steuern an der Ladesäule pro kWh, also auch dort möchte man neue Einnahmequellen erschließen. Letztlich wird es damit enden dass viele normale Menschen sich die Individualmobilität bald nicht mehr Leisten können, da die Löhne nie parallel mit den Kosten steigen, und somit wir alle einen real rückläufigen Nettolohn haben.
Meiner Meinung nach geht es bei CO2 Steuern nicht um die Umwelt, es ums kassieren. Wenn es um die Umwelt ginge, würde man doch als erstes mal an die völlig überflüssigen Vergnügungen wie Sportboote, Privatflugzeuge oder Kreuzfahrtschiffe gehen…macht man aber nicht.
Stimme ich nicht mit überein. Unterwegs kriegt man es mit Abo auch für max. 35 pro kWh hin, das sind dann 7 EUR auf 100km. Das ist nicht deutlich teurer.
Eigenheim kann ich via Octopus nachts für 15 Cent pro kWh laden, das sind 3 EUR auf 100km. Mit PV verzichte ich auf die Einspeisevergütung, bei einer PV-Anlage liegt die bei 10,19 Cent pro kWh, bei meiner anderen bei 7,51 Cent pro kWh - also irgendwas zwischen 1,50 EUR und 2 EUR pro 100km.
Selbst wenn der Eigenheimbesitzer keine PV und nur einen “normalen” Stromtarif für 30Cent/kWh hat…dann kosten unsere Autos bei ca. 20kWh/100km so ungefähr 6€/100km.
Mit welchem Mittelklasse Diesel möchtest Du das bei den aktuellen Kraftstoffpreisen denn schaffen?
Vor allem, ab Sommer wird Diesel und Benzin erheblich teurer. Dann haut das nie hin.
Mit wem lädt man unterwegs für maximal 35 Cent? Mir fällt da kein Anbieter ein. Daher lade ich unterwegs für “39 Cent” (bei Ionity neben der Autobahn), denn da kommt noch ne Grundgebühr oben drauf.
Denn unterwegs ist (für mich) Langstrecke und da fahre ich ja nicht weit von der Autobahn runter zum laden. Vom Zwang den Stromanbieter zu wechseln Mal ganz abgesehen…. (Lt Gemini bietet EnBW zwar einiges an eigenem Ökostrom an, der Rest ist aber nur über Zertifikate grüngewaschen)
EnBW wenn du auch Hausstrom hast von denen.
Siehe @dutchbavarian - EnBW bietet günstige Verträge für daheim derweil und dann kriegt man auf die 39 Cent noch 10%. Zusätzlich gibt es über Corporate Benefits nochmal 5-6% für
Ladeguthaben. Dann bist sogar bei 33 Cent pro kWh.
Deine Rechnung ist für mich nicht nachvollziehbar, ganz im Gegenteil. Mwin Infiniti Diesel hat knapp 7L gebraucht, macht bei 1,60 € 11,20 pro 100km. Mein G6 kostet 20x0,39 =7,80. Eigennutzungsversteuerung 0,25% statt 1% im Monat. Kasko die Hälfte, Inspektionen ebenfalls, Leasing 30% billiger.
Ausserdem fast dreimal soviel PS, mehr Platz, bessere Ausstattung bei gleichem Kaufpreis (ca 53k).
Was soll da bitte teurer sein???
Ok….ich habs verstanden.
Wenn ich mir z.b. unsere Anwendung anschaue, wir fahren mit dem G6 vermutlich 25Tkm/Jahr, werden aber zu 99,8% zuhause laden, für 31,3ct/kWh. Im Sommer wenn es aus der Solaranlage geht, dann die 7,8ct Einspeisevergütung die verloren gehen.
Ich hätte allerdings keine Lust deshalb den Stromanbieter zu wechseln oder mir noch irgendwelche Rechner ins System zu hängen um die Ladung entsprechend dem aktuellen Strompreis zu steuern.
Ein Ladetarif lohnt sich für uns nicht, wenn man vielleicht 10x im Jahr auswärts lädt, dann zahlt man aber auch 60-90ct/kWh ohne Ladetarif.
Mit der AdHoc App noch 49ct…
Genauso wie Leute die nur 500km/Monat fahren und zuhause nicht laden können, ein Ladetarif lohnt da auch nicht.
Fakt ist dass E-Mobilität deutlich komplizierter ist als Verbrenner tanken.
Dadurch dass man durch den Tarifjungel muss, Tankstelle zahlt jeder das gleiche, und die App sagt mir wo im 10km Umkreis günstig ist.
Ok, die Anschaffungspreise der Verbrenner hat die Industrie schon so weit nach oben korrigiert, dass die E-Wucherpreise der deutschen Hersteller bald günstiger als Verbrenner sind. Neuer Audi A3 in guter Ausstattung 60T€…kein S oder RS A3, normaler Audi mit 1,5L Hybrid TFSI, vergleichbarer Wagen hat mal die Hälfte gekostet.
Wenn man einen Firmenwagen bekommt, versteht sich das eh von selbst dass man beim 0,25% ein E-Auto nimmt.
Für uns als Privatleute lohnte sich klassisches Leasing nicht, da das bei 25Tkm/Jahr schlicht teurer ist als den zu kaufen.
Klar wäre das schön alle 3 Jahre das neueste Modell zu holen, aber bei 6-700€/Monat macht das 21600€-25200€ für 3 Jahre. Wir haben nun Leasing gemacht mit dem Ziel den nach 3 Jahren zu übernehmen, km und Zustand sind dann egal, 19T€ Anzahlung +36x210€ + 19T€ Ablösung, macht 45560€ für den G6P FL..
Barpreis wäre höher gewesen.
Was wir alle noch nicht wissen ist was Reparaturen kosten.
Hab jetzt von einem Kollegen gehört, der mit seinem E-BMW auf einem Stein mit dem Unterboden aufgesetzt ist, der Tausch der Akkuwanne, nur die Wanne ohne neue Akkus, hat 17000€ gekostet, wenn am Akku etwas dran gewesen wäre, hätte der komplett 45000€ gekostet.
Bei EnBW habe ich das nur gefunden, wenn man 12 Euro im Monat extra zahlt. D.h..35 Cent gibt’s nicht, richtig? ![]()
Und dann sind wir halt nicht bei 35 Cent, sondern bei 40-45 Cent je kWh (oder mehr).
Nach Corporate Benefits Suche ich später Mal. Aber bisher glaube ich kaum, dass ich da über eine Firma oder als Selbstständiger rankomme.
PS: Ich mag mein e Auto auch, aber man sollte/kann die Nachteile schon auch sehen.
Also diese Summe klingt für mich übertrieben hoch.
Naja, du sagst, dass du keinen Stromanbieter wechseln möchtest, aber zum Tanken schaust du in die App, wo es am günstigsten ist - bisschen ein Widerspruch, das eine machst du einmal im Jahr, das andere jede Woche. Finde den Fehler ![]()
Die Zahlen von der BMW Reparatur finde ich auch sehr befremdlich und haben mit der Realität nichts zu tun.
Ist doch ganz einfach: Bei Octopus gibt es Tarife, bei denen du zu festen Tageszeiten weniger zahlst. Zwischen 0 und 5 Uhr zahle ich daher nur 15 Cent pro kWh - das ganze Jahr über.
Ja die Prämisse hier ist das Abo für 12 EUR, aber für VIelfahrer lohnt es sich. Dann 35 Cent, wenn man den Stromtarif dort hat und Corporate Benefits kommt man nur, wenn man Zugang hat oder eben Guthaben „geschenkt“ bekommt über einen Bekannten. ![]()
Wer 600 Euro kfz-Steuen im Jahr berappen kann ….
Ganz genau. Wenn due bedenkst, das du in 2026 sogar 300€ (oder mehr) THG Quote bekommst und keine kFZ Steuer zahlst, dann sind mögliche Abo-Kosten nen Witz. Man muss halt mal alles zusammenrechen, nicht nur Kosten, sondern auch was man generell durch ein BEV spart!