Haha, dann setzt sich eine gewisse kleine Italienerin hier aber den Stahlhelm auf ![]()
Kann sie ja. Sie wird das nicht aufhalten können. Nicht in solchen Zeiten.
Da sei Dir mal nicht zu sicher. Die plus Land Niedersachsen sind ne Mehrheit im Aufsichtsrat.
Erst kamen die E-Modelle zu spät, dann waren sie ein Technik-Desaster und jetzt, wo man endlich E-Autos baut, die die Kunden auch haben wollen, stellt man fest: lohnt sich ja alles gar nicht. Zumindest nicht in Deutschland. Man hätte es ahnen können, spätestens als der Chef des chinesischen Autoherstellers Xpeng zuletzt befand, die VW-Werke in Deutschland seien „ein bisschen alt“ – und damit den Hoffnungen eine Absage erteilte, die Chinesen könnten den Scherbenhaufen der VW-Manager zusammenkehren.
Keine Altersdiskriminierung bitte
I
Der durchschnittliche deutsche Neuwagenkäufer ist älter als 50 Jahre. Also genau in der Kassettengeneration.
Was viele nicht begreifen ist, das für die Führungsetage bei VW und Co es gerade richtig geil läuft, denn man hat einen Öffentlichen Grund gefunden womit man die Profite noch weiter steigern kann und dabei einfach die Arbeitnehmer weiter ausquetschen kann. Jetzt wird medial noch mit dem Finger auf die 35h Woche gezeigt um eine Neiddebatte auszulösen und davon herlich ablenken kann das diese unverschämten Bonuszahlungen weiter fließen können. Wenn VW es Ernst meinen würde und es tatsächliche große Probleme gäbe, dann würden sie die Bonuszahlungen streichen für alle Mitarbeiter und auch die in Vorstand, würden die Dividenden Ausschüttung aussetzen usw. Aber nein man lässt lieber durchsickern (zufällig) das 100000 Arbeitsplätze abgebaut werden weil man weiß das das ganz groß auf der BLÖD Zeitung stehen wird.
Neuwagenkäufer > 50 Jahre dürfte das Symptom oder Problem sein.
Mal (aus eigener Erfahrung) davon ausgehend, dass die ältere Generation (darf ich so sagen, gehöre mit 51 frisch dazu) die Fahrzeuge meist länger fährt / seltener wechselt, ist der deutsche Automarkt auf eine Kundschaft ausgerichtet, die immer weniger Autos kauft. Die Jungen sind aber der Markt von heute / morgen, die muss man abholen. Auch wenn die Boomer viel Geld pro Auto ausgeben (können), wird das nicht die Stückzahlen in der Zukunft bringen.
In China sind deutsche Autos „etwas für die Alten“ (weiß nich mehr wo ich das gelesen habe, war aber glaube ich im Rahmen der Beijing Automesse).
Früher gab’s 'nen Golf GTI, das war für viele Junge das Wunschauto, hab noch nicht gehört, dass jemand gesagt hat „boah 'nen ID.xy“
Unabhängig ob gut oder schlecht zu bewerten, dividiere mal die Bonuszahlungen / Managergehälter durch die gesamte Mitarbeiterzahl und dann sag mir ob das wirklich eine Rolle spielen kann.
Dann überlege bitte wieviele Arbeitsstunden eine Senkung / Erhöhung der Wochenarbeitszeit ergäbe.
Abschliessend dann noch die Überleung ob eine Werksauslastung <70% profitabel sein kann.
Am Ende denke ich nicht, dass es der Führungsetage grade richtig gut geht (finanziell mal außen vorgelassen). Dürfte grade ein schwieriger Job zwischen Aktionären (denen gehört die Bude numal anteilig, dafür haben die Geld gezahlt), Arbeitnehmern und Politik sein.
Mitleid habe ich (auch ob ihres Salärs) mit denen nicht.
Für die Arbeitnehmer sind die fetten Jahre damit leider auch vorbei, ob das Gerecht ist (warum haben die mehr verdient als z.B. Gastro/Hotelgewerbe) dürfen andere bewerten. Es wurde gut von VW gelebt, jetzt heißt es wieder Gürtel enger schnallen.
Du hast natürlich recht das Manager Gehälter und Boni nicht viel in der Gesamtrechnung ausmachen, deswegen schrieb ich ja das die Dividende auch ausgesetzt werden kann.
Aber ich gehe jede Wette ein das es nur auf die Arbeitnehmer abgewälzt wird und die Boni und Dividende sogar noch steigen werden.
Die Boni müssen steigen, allein um aufzuzeigen wie erfolgreich die Umstrukturierung war ![]()
Ob die Aktien / Dividenden das dann auch tun
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Überleg mal, was ein neues Auto kostet, dann ist klar, warum nur Leute sich die leisten, die bereits einigermassen finanziell solide unterwegs sind.
Und schau dir mal die Ranglisten der meistverkauften Autos an: es sind zwei fast komplett unterschiedliche Listen, je nachdem, ob Privatleute da kaufen (dort führt, glaube ich, Dacia) oder ob Firmen die Autos kaufen (fast nur deutsche Fabrikate, die üblichen Verdächtigen).
Wenn die Zahlen negativ sind, werden auch die sich dem beugen.
Alles interessante Gelddiskussionen. Aber darum geht es in Zukunft nicht (mehr). Es läuft kein Auto vom Band wenn Gruppe 3 Öle fehlen. Und 73% fehlen seit 1.3.26.
Dazu sind 9% Aluminium vom Weltmarkt verschwunden.
Ohne (bezahlbare und verfügbare) Rohstoffe fährt kein einziges Auto vom Band, egal wie viele Mitarbeiter man entlässt, oder Werke schließt.
Aber dafür haben wir eine angeblich moralisch einwandfreie Politik. Ist doch toll oder nicht? Die paar Einnahmen die wegbrechen und Jobs die verloren gehen sind ja ein Problem anderer Leute ![]()
Auch wenn in Deutschland immer viel über China gelästert wird finde ich deren Weitsicht - die weiter reicht als bis zur nächsten Wahl - toll .
Hier mal ein spannender, wenn auch recht abstrakter Artikel zum Thema „Politische-Industrieller Komplex“. So in Kurzform, wie ich das System verstehe:
- VW produziert billiges Auto in China
- Importiert das dann nach Europa
- Wird von der EU „gezwungen“, das in der EU zu einem hohen Mindestpreis (so hoch ist wie die hiesigen VW-Preise) zu verkaufen.
- „Muss“ daher fast doppelt so viel von seinen Kunden kassieren, wie das Auto in China kostet
- Wird also von der EU „gezwungen“, die 37% Zölle, die bisher fällig waren, leider, leider selbst zu kassieren - und ein bisschen oben drauf
- Wird ausserdem durch die EU „gezwungen“, gegen alle Parallelimporte vorzugehen
Arme VW. Was machen die nur mit den ganzen zwangsweise den Kunden abgeknöpften Geldern? Nebenher fehlen die Zolleinnahmen dann auch noch der Steuerverwaltung
Naja, da wird ja auch nix gewählt ![]()
also erst einmal setzt sich der derzeitige Zollsatz von 30,7% aus 10% Basis und 20,7% Sonderzoll zusammen. Lediglich die 20,7% Sonderzoll (auch Strafzoll genannt) entfällt.
Das heißt, dass Seat künftig den Tavascan zum gleichen Preis wie nen vergleichbaren VW anbieten muss. Davon muss Seat aber 10% Zoll abführen.
Der Sonderzoll war ein reine Maßnahme gegen die Subventionspolitik in China und als Schutz vor der hiesigen Industrie vor Dumping-Preise zu verstehen. Dieser Grund entfällt mit der gefundenen Regelung mit SEAT.
Klar: die Gewinnmarge steigt potentiell für SEAT. Aber es kann kein ruinöser Wettbewerb durch die Stückzahlenbegrenzung entstehen.
Gleichzeitig tritt nun die Kundensicht vermehrt in den Fokus. Wenn der Tavascan aus China genauso viel kostet wie ein gleich ausgestatteter VW aus deutscher Produktion, werden sich sehr viele deutsche Käufer für den VW entscheiden.
Und nicht zuletzt: die EU verbietet Herstellern grundsätzlich nicht die Optimierung ihrer Gewinne. Vor allem, wenn die Gewinne innerhalb der EU versteuert werden. Kann man gut oder schlecht finden. Da kommt man irgendwann in die Grunddiskussion der Globalisierung.
Wo genau findest Du den Zwang dazu?
Und nur nebenbei: Ein Tavascan kostet aktuell ca. 6.000€ mehr als ein ID.5.
Und wie wird der Mindestpreis berechnet? Da der Cupra Tavascan im Zeitraum der Antisubventionsuntersuchung der EU (1. Oktober 2023 bis 30. September 2024) noch gar nicht gebaut wurde, orientiert sich der Mindestpreis für den Tavascan künftig an dem Preis eines vergleichbaren Volkswagen-Modells aus Europa.
aus dem Artikel
Da steht nur dummerwiese nicht „muss das gleiche kosten“. Und wie gesagt: der Tavascan ist bereits deutlich teurer als ein „vergleichbarer VW“.
Ein ID.5 beginnt bei 43.600€ 43.360€ ein Tavascan bei 49.900€ 44.490€.
Edit: Preise korrigiert