E-Auto-Leasing / gute und schlechte Konditionen und deren Auswirkungen

@LordOfLight schrieb:

Die Rabattorgie zerstört halt in dem Sinne nicht den Restwert, weil die meisten Autos geleast werden und der Gebrauchtwagenmarkt dann auch weiterhin um die 50k (imaginäre Zahl) nach 3 Jahren zahlen wird, auch weil ja niemand sicher sein kann, für welchen Preis das Auto vielleicht mal gekauft wurde. Ist alles etwas undurchsichtiger, nebulöser und halt weniger nachvollziehbar als z.B. bei Tesla wo die Preise an und für sich fix sind.

Dem letzten Absatz stimme ich absolut nicht zu. Zum einen, weil die Leute ja auch nicht doof sind und zum anderen weil der Händler im Zweifel lieber den Neuwagen mit 25%
verkauft als den Leasingrückläufer mit 5%.
Abgesehen davon gibt es genug Beispiele, wo genau das passiert ist. Ford um das Jahr 2000 herum kommt mir da in den Sinn.
Plus: gerade die, die näher am BLP kaufen, fressen den Wertverlust. Also gerade die.

Klar, kommt halt immer drauf an, ich bezog mich eher aufs große Ganze.

Definitiv, aber es gibt halt immer mal solche Leute, aber genau das meinte ich ja auch generell, diese Leute wird es in diesen Preisregion so gut wie gar nicht geben, da halt das meiste Firmenleasings sind, daher stellt sich die Frage in DE auch kaum.

Auch im Leasing musst Du mir nen Fuhrparkmanager zeigen, der verrückt genug ist, 1000€/Monat für die Kutschkarren vom Verkauf auszugeben.

Über 65% der Neuwägen werden hier in DE an Unternehmen verleast. Die holen sich erstens die 19% zurück und schreiben die Kosten gegen Gewinne ab. Das rechnet sich einfach besser und dann ist auch ein A6 e-tron mit 25k Optionen nicht mehr so übel.

Der Privatkäufer rechnet aber anders.

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Da gibts aber in den meisten Firmen auch ne Hirarchie, und die sieht ganz sicher keinen 85.000€-BMW für Accountmanager oder Middle Management vor.

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Wie bereits erwähnt, BLP spielt hier keine Rolle. Eher Leasingfaktor + Bedingungen.

Klar, die Mitarbeiter müssen den BLP versteuern.
Und das alles für ein Auto was kleiner ist als‘n G6, nur so nebenbei.

ja. die sind sehr individuell.
M4 Competion geht über die Firma für 450 netto zb.
30tkm

es geht halt darum was deutsche Hersteller raushauen.
können.

Den einzigen Vorteil, den ich da sehe, sind höhere kalkulierte Restwerte. Wobei sich das auch einpendeln wird. Und wie ich schon sagte: wenn der Mitarbeiter 10k€ mehr BLP versteuern darf, wird der sich im Zweifel bedanken.

Unterschätze nicht die Schmerzfreiheit der ausschließlich männlichen Angestellten hinsichtlich der Gehaltsdezimierung. Da wird sonst jeder Euro dreimal umgedreht, aber wenn es um Auto geht, ist dann alles egal nach dem anfänglichen Entsetzen.

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Leasing selbst hat sich mir daneben auch noch nie erschlossen, weder privat noch dienstlich. Außer man hofft, dass sich der Leasinggeber bei dem Restwert verkalkuliert. Die üblichen Nachlässe für Normalos unterscheiden sich zb bei VW auch nicht wesentlich von den Großkundenrabatten.

Agree, hatte erst heute die Diskussion mit einem Field Kollegen, da soll es lieber ein Hybrid Q5 werden. Muss man nicht verstehen