Gestern auf Volksfest mit Freund einer guten Freundin über E-Mobilität unterhalten. Er hält natürlich nichts davon und wird so lange Verbrenner fahren wie es geht (Hat BMW M3, Smart Brabus, etc.).
Er so: auf der IAA war es voll schlimm - nirgends ein neues Verbrennerauto, nur E-Autos. Ich so: naja, die sind effizienter, günstiger und wir können den Sprit selbst erzeugen statt vom Ausland importieren
Er dann so: Du fährst doch so ein Xpeng, oder? Also anscheinend wird die Marke bekannter - ein gutes Zeichen.
Habe ihn bissi vom P7 erzählt. Hoffe dann mal, dass wenn er sowas öfters hört vielleicht mal ins Grübeln kommt.
Ein Kumpel von mir hat sich furchtbar über das Glühlampenverbot aufgeregt. Er hat extra Vorräte gekauft. Es gibt halt viele solche Leute, die wollen an dem festhalten, was sie haben. Und dann gibts andere, die können gar nicht früh genauf was neues ausprobieren.
ich kann mich noch sehr gut dran erinnern wie es vor gar nicht allzulanger Zeit sehr oft hiess:
”Bäh, Automatik-Fahrzeug, ist ja was für Opas. Ich will schalten, das andere ist doch kein Autofahren!”.
Da fällt mir eine schöne Geschichte ein: ich war auf einem ADAC-Training und für eine bestimmte Übung sollten wir paarweise fahren, also ein anderer bei mir Beifahrer, dann ich bei ihm. Ich hatte ein Audi A5 automatik, er ein Audi RS3 Schalter. Für die Übung mussten wir möglichst stark beschleunigen. Ich einfach voll aufs Gas und in 2s hatte er 4 Gänge geschmeidig durchgeschaltet. Dann ich Beifahrer bei ihm: er gibt Vollgas, schaltet, Vollgas, schaltet, und meinen Oberkörper haut es immer vor,zurück,vor,zurück. Das war echt lächerlich. Der konnte mit seiner Schalterei die PS gar nicht auf die Straße bringen.
klar kann man das nicht mit heutigen Automatikgetrieben vergleichen.
Ich meine ja auch eher diejenigen welche von Anfang an bei neuer Technik sich komplett versperren. “Brauch ich alles nicht”.
Gibt ja heute noch genug Sprüche “E Autos? Brennen, Kobold, MUSS 1000km ohne Pause fahren können, blabla”. Konservativ stur und technologieabweisend.
Ich fand den ersten BEV (BMW i3) den ich vor 12 Jahren gefahren bin schon zukunftsweisend, aber wusste genau das es noch nicht passt zum Umstieg.
Ladesäuleninfrastruktur, mehr Ladekarten als beim Skat, Null Raff bei Preisen (zwischen 29 und 109 Cent je kWh ist alles drin), Schnelllader ohne Dach und Kabel, Reichweite von mal 400 km und mal 200 km…
find ich auch zum kotzen. Und Deutschland sticht da wirklich in allem negativ hervor.
Ja, als Laternenparker muss man bereit sein sich damit auseinanderzuzusetzen und auch Komforteinbussen hinzunehmen.
In meiner unterfränkischen Heimat sind die wenigsten empfänglich, ehemaliger Freundeskreis ganz übel. Da geht es direkt los mit Kinderarbeit und dem ganzen Bullshit. Nun gut, von so Leuten entfernt man sich dann eben irgendwann.
Am letzten Stammtisch hat mir einer erzählen wollen, dass wenn alle ihren Verbrenner durch ein Elektroauto ersetzen, Deutschland mehr als viermal so viel Strom bräuchte wie aktuell. Als ich ihn gefragt hab, wie viel Strom seine Wärmepumpe am Tag benötigt und wie weit der Durchschnittsdeutsche denn täglich fährt und wie viel kWh das dann benötigt, war er aber ziemlich verlassen.
Da bin ich froh, dass die Jungs von meinem Stammtisch da deutlich entspannter sind, da fährt zwar auch keiner ein Elektroauto, die finden es aber trotzdem ganz spannend.
Und, wer hätte das gedacht, die ersten überlegen jetzt auch den Umstieg
Ich habe ja auch so ein schlechtes Gewissen, dass ich jetzt elektrisch fahre und bin wirklich am überlegen ob ich nicht wieder in den wohlbehüteten Schoß der Ölmultis zurückkehren möchte, da dort das Gras einfach viel grüner und die Welt eine bessere ist.
Mir gefällt der Q4 etron sehr gut. Mit Allrad und 299 PS ist er vernünftig motorisiert. Die Abregelung bei 180 km/h ist aber ein absolutes NoGo für mich.
Man sitzt SUV-mäßig mit Übersicht, dabei sind die Fahrzeugmaße aber noch normal. Dadurch fährt er sich recht agil, fast wie ein 3er BMW.
Viel Beinfreiheit auf der Rückbank, Kofferraumvolumen aber nur okay. Und leider kein Frunk.
Der Wagen ist noch nicht das „Technikfeuerwerk“ wie viele aktuelle E-Autos. Bildschirme, Knöpfe, Bedienkonzept alles noch recht klassisch, was ich aber als beruhigend empfinde. Ist absolut leihwagentauglich.