Lehrnfahrten in der Schweiz mit dem G6

Da unser G6 noch im Zulauf ist, stellt sich mir die Frage wie sich die Feststellbremse verhält?

In der Schweiz muss der Beifahrer an die Bremse ran kommen und sie muss das beschleunigen unterbinden und verzögern.

Wie verhält sich das beim G6?

Unser altes Model S hatte das Strompedal bei aktivierung zurückgenommen und nach einem Update konne man wieder voll beschleunigen, somit nicht mehr als Lehrfahrzeug nutzbar.

Hat da jemand Ehrfahrung?

Gruss und Dank

Heiko

Wie beim Tesla kann im Notfall der „P-Knopf“ auf dem Lenkstockhebel als „Notbremse“ gedrückt werden.

Die Frage ist, wie reagiert das Fahrzeug wirklich wenn der Fahrer auf dem Gas stehenbleibt?

Das habe ich nicht ausprobiert und möchte das auch nicht tun…

Das Auto bremst bis zum Stillstand solange der Knopf gedrückt ist. Wenn ich während dessen aufs Gas trete beschleunigt es wieder. Grad getestet

2 „Gefällt mir“

vielen Dank, dann wird es wohl schwierig für Lernfahrten bei uns. Werde es aber wenn er da ist nochmals direkt vor Ort klären lassen. Wäre doof dafür extra ein PKW kaufen, mieten zu müssen.

Ja, böse Sache und schlecht dokumentiert. Ich drücke den gelegentlich, um die Scheibe zu waschen (war beim alten Auto genau an dieser Stelle) und der Wagen geht kräftig in die Eisen.

2 „Gefällt mir“

Naja das liegt ja in deiner Verantwortung dich mit dem Auto vertraut zu machen.
Ich finde die Funktion sehr gut. Sollte der Fahrer während der Fahrt mal „ausfallen“ hat man zumindest als Beifahrer die Möglichkeit eine Notbremsung Auszulösen.
Falls er nicht auf dem Strompedal steht wie wir heute gelernt haben…

1 „Gefällt mir“

Nützlich, aber falsch positioniert. Und mit echterNotbremsung ist da nix. Das hält nur solange, wie der Knopf gedrückt wird.

1 „Gefällt mir“

Warum? Wie würdest du das regeln?
Ich kenne kein Auto in dem man als Beifahrer mit einmaligen drücken oder was auch immer eine nicht stoppbare Notbremsung auslösen kann?

Also in meinem vorherigen zog man im Fall der Fälle den Handbremshebel an

ja ist wohl eher kontraproduktiv nur für diesen zweck eine Handbremse in ein Auto zu Bauen…

Die Ursprüngliche Handbremse war nicht nur zum Parken da, sie war auch beim Versagen oder ohnmacht vom Fahrer als Notbremse dosierbar nutzbar.

Moderne Fahrzeuge können die Dosierung durch Technik umsetzen, machen dieses aber nicht konsequent. Ein Knopf gedrückt halten am Hebel ist völlig am Ziel vorbei. 1. beim kleinsten Ruck lässt man los, 2. muss man rübergebbeugt auf den Aufprall warten :smiley:

Perfekt wäre ein Zughebel in der Mittelkonsole den man ziehen kann. Dabei kann der Beifahrer gerade sitzen bleiben.

Ja ich weiss bei der alten Handbremse und 500ps übersteuer der Antrieb auch die Handbremse.

Es gibt einige Hersteller die diese in der Mittelkonsole schon verbauen

Auszug aus der Astra für Lernfahrten in der Schweiz:

Ein «Problem» von elektronischen Handbremsen: Sie können oft vom Gaspedal übersteuert werden. Solche Fahrzeuge sind für private Lernfahrten nicht zugelassen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) auf Anfrage mitteilt: Lernfahrten seien nur zulässig, wenn die Wirkung der elektronischen Handbremse «nicht durch einfaches Betätigen des Gaspedals aufgehoben werden» könne. Zudem müsse die Handbremse wirksam und dosierbar sein, also «nach dem Betätigen auch wieder lösbar».

2 „Gefällt mir“