Bei mir rennt mittlerweile ne Kiste mit Unraid, ziemlich flexibel und stabil.
Für Dokumente läuft da paperless als Docker. Braucht zwar ein wenig Eingewöhnung, aber dann ist das schon ein geiles System. Hätte ich schon viel eher mit anfangen sollen. Fast alles an DOkumenten ist nun digitalisiert und die ganzen Ordner mit Paieren sind verschwunden.Klar, nebenher läuft da noch Plex, ne ARR-Suite sowie auch noch Immich als Fotoverwaltung.
Die ganze Kiste läuft im Idle mit ca. 15 Watt , wenn Plex läuft sind es um die 20 Watt. Kann ich gut mit leben.
Ich habe eine Synology-NAS mit 2 Hard Disks á 2 TB. Zwei wegen der Ausfallsicherheit. Die werden parallel beschrieben.
Meine ursprüngliche Idee war, die NAS auch als kleinen Server zu benutzen. Aber fast alles was ich machen wollte ist gescheitert. Teilweise lag es daran dass die Python-Version zu alt war, teilweise konnte man Sachen nicht installieren, dann wurden USB-Treiber verbannt und was ich vorher auch nicht bedacht hatte: die CPU ist ARM und nicht i86.
Von daher läuft meine NAS nur noch als reines Netzwerklaufwerk. Z.b. liegen dort alle Fotos und Videos und meine Backups. Wichtige Dinge werden auch noch in eine Strato-Cloud gesichert.
Ich wollte mir immer mal eine NAS selbst bauen, aber dazu hätte ich auch wieder ein Festplattengehäuse für 2 Platten gebraucht, dass dann per USB angebunden wird.
Ich nutze die Synology DS923+ (das letzte Modell ohne Festplatten Zwang).
Diese sichert die Daten in die Infomaniak Private Cloud (Schweiz).
Über die Infomaniak Cloud habe ich noch einen Sync-Folder zur Synology für dedizierte Dokumente, welche Unterwegs benötigt werden (für schnellen Zugriff).
Versicherungskopien etc., aber auch Geteilte Ordner mit Sync für die Familie 2. Grades (dedizierter sync)
Darauf habe ich alle wichtigen Daten, Fotos, Kalender, Chats und Client-Sicherungen.
Dazu läuft noch ein Proxmox Server in HA mit diversen virtuellen Maschinen für die Haussteuerung, Sicherheit, Kameraüberwachung etc.
Diese sichert die Daten noch auf ein separates externes RAID System.
Alles an einer dualen Firewall (HA) an 2 Internetanschlüsse zur Redundanz.
Hausverkabelung alles über 10 Gbit Glas angebunden.
Von Unterwegs komme ich über das VPN auf das Netzwerk.
Hab damals mit diversen Synologys gespielt, muss aber feststellen das sie einfach viel zu lahm sind. Gerade bei Photos auf der Syno gucken schläft man ein…
Bin irgendwann zu Unraid gewechselt. Da begrenzt nur noch die Hardware, in Verbindung mit Immich , läuft das RASEND schnell, 20 000 Fotos, Zack da… Und sehr Vorteillhaft, beliebig skalier/erweiterbar…
Ich nutze Microsoft365 und habe 1TB OneDrive (Family Edition, also 6x 1TB). Alles landet dort, inkl. allem, was auf den PCs ist. Damit ist Datensicherung direkt inkl.
Fotos, Videos werden mit OneDrive App auf Handy automatisch hochgeladen.
Gerade, weil ich mehrere PCs nutze ist das sehr praktisch, habe alle Daten immer auf allen Geräten. Und kein Aufwand mit NAS-Erwerb, Einrichtung, usw.
Die Daten gehören dir rechtlich, aber du hast Microsoft eine weltweite Lizenz zur Nutzung erteilt.
KI-Training ist für Deutschland aktuell ausgeschlossen, kann sich aber durch AGB-Änderungen jederzeit ändern.
Und via US CLOUD Act können US-Behörden still auf deine Daten zugreifen – das hat Microsoft 2025 selbst eingestanden.
Mir geht es um Aufwand/Investition vs. Benutzerfreundlichkeit/Wartungsaufwand.
Für meine Belange ist mein OneDrive-Setup hier das allereinfachste und das allerbilligste. Es bietet mir komplette Datensicherung und die Bilder sind dadurch auch in Win11 direkt zu sehen und zu bearbeiten. Es ist billig, einfach und zuverlässig. Mehr brauche ich nicht, aber das muss jeder für sich entscheiden.
Es muss nicht OneDrive verschwinden. Es genügt, wenn der Zugang zum Konto verloren geht. Das kann durch Kontosperrungen, Fehler bei der Identitätsprüfung, gehackte Accounts oder rechtliche Maßnahmen geschehen. Dann sind die Daten zwar noch auf den Microsoft-Servern, aber für den Nutzer nicht mehr erreichbar.
Internationale Dienste sind auch von politischen Entscheidungen abhängig. Sanktionen haben in der Vergangenheit bereits dazu geführt, dass Nutzer in bestimmten Ländern den Zugang zu Software, Cloud-Diensten oder Bezahlfunktionen verloren haben.
Es kommt immer darauf an, wie wichtig man seine eigenen Daten ansieht.
Ich habe mir nach einem herben Datenverlust im Laufe der Zeit ein eigenes Datensicherungskonzept aufgebaut und verfeinert.
Am Ende laufen zuhause (ich bin kein Freund von sensiblen Daten in einer Cloud) zwei NAS von Synology, jeweils eins im Dachgeschoss (RAID5) und Keller (Synology Hybrid Raid).
Dort werden regelmäßig automatisiert Daten gespeichert, bzw. zwischen den beiden NAS synchron gehalten.
Von geänderten Daten werden 7 Versionen vorgehalten und „gelöschte“ Dateien in einen speziellen Ordner verschoben, den ich zwischen den Jahren in aller Ruhe durchforste und bereinige.
Dank ausreichender Kapazität hält mein Konzept auch für die Sicherung von Proxmox-VM’s und IP-Kameras her.