Schweiz plant 23 Euro fürs Durchfahren

Ich sehe das gelassen, ist ja kein Zwang.
Wenn ich das nicht zahlen will, fahre ich einfach nicht in die Schweiz.
Und wer braucht schon Touristen.
Es wird sich zeigen, ob sich das für die Schweiz rechnet.

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Ich bezweifele, dass die Schweiz viel an DurchfahrerInnen verdient. Sind ja keine Touristen die bleiben und Geld ausgeben :wink:

Das wird sich 100% rechnen, sind Zusatzeinnahmen.

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Was ist mit denen, die morgens in die Schweiz fahren und abends wieder zurück?
Ich denke da an grenznahe Anwohner.

Wie gesagt, man wird sehen, ob sich das rechnet.

Das ist Arbeitsweg und sicherlich steuerlich absetzbar :wink:

Die Grenzgänger, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, sind davon in jedem Fall ausgenommen. Es ist eine Transitgebühr! Also das klassische Durchfahren durch die Schweiz. (um ans Mittelmeer zu fahren etc.)

Und der Tourist in der Schweiz fährt ja nicht durch die Schweiz, sondern bleibt hier. In diesem Fall ist die Transitgebühr ohnehin nicht zu bezahlen. Zudem gibt es in vielen Regionen schon seit Jahren einen Overtourism, wo dringend Lenkungsmassnahmen eingeführt werden müssen. Das sind weniger Touristen aus Europa, vielmehr Asiaten aber auch Amerikaner, die einzelne Hotspots überrennen (da genügt schon eine einzige Netflix-Seie und das Chaos ist vorprogrammiert)

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Ich meinte auch Grenzgänger, die keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen.
Es soll auch Leute geben, die nicht nur zum Arbeiten für einen Tagestrip über die Grenze fahren.
Wir haben z. B. Bekannte Nähe der Schweizer Grenze.
Beim Besuch haben wir das oft mit einem Abstecher in die Schweiz verbunden, das entfällt dann wohl zukünftig.

Es ist halt wie so oft, mit solchen Pauschalregelungen.
Manche wird es treffen, die man nicht treffen möchte.

In der Diskussion ist eine Transitgebühr, also Fahrten durch die Schweiz. Wenn Du mich besuchen kommen möchtest (ich wohne nahe der deutschen Grenze :smiling_face_with_sunglasses:), dann fällt hierfür auch keine Gebühr an. Es sei denn, du nutzt die Schweizer Autobahn. Dann braucht es die Vignette.

Ich persönlich gehe ohnehin davon aus, dass die Durchgangsgebühr aus verschiedenen Gründen nicht eingeführt wird. Allerdings halte ich eine Verteuerung der Vignette von derzeit CHF 40 auf CHF 100 für wahrscheinlich. Das müssen dann aber alle bezahlen, auch die Eidgenossen selbst.

Vignette für Schweizer Autobahn ist klar.
Hatte ich früher bei unserem Spanientripp immer gegen die Frankreich-Maut gegengerechnet, weil die Schweizer Gegend attraktiver war.
Seit einigen Jahren war das aber nicht mehr so schön durch die Schweiz zu fahren, sodass mir der geringe Mehrpreis zuviel war.
Daher fahre ich ausschließlich über Frankreich.

Und ja, ich war damals der klassische Transit-Kunde, den man mit der neuen Gebühr treffen möchte.
Daher meine Meinung: „man muss ja nicht“.

Ob das dann wohl auch kommen wird, vermag ich als Pfälzer aus der Ferne nicht beurteilen zu können.
Verfolge da eh nur am Rande mit, um zukünftige Tagestouren in die Schweiz zu planen, oder eben auch nicht.

Überrannt – Overtourism in der Schweiz

Heute im TV SRF

Die Schweiz feiert Tourismusrekorde – doch vielerorts kippt die Stimmung. Der Film zeigt, wo Reisende träumen und Einheimische stöhnen, und erzählt vom Land hinter der Postkartenkulisse, das unter Overtourism zunehmend ächzt.

Der Tourismus in der Schweiz boomt: 2025 wurde mit über 60 Mio. Logiernächten – Hotels und Parahotellerie zusammengezählt – ein neuer Rekord erzielt. Dies zum dritten Mal in Folge. Dabei fühlt sich die Bevölkerung vermehrt von Touristen gestört. Wie erleben Reisende die Schweiz, wo kommt es zu Friktionen und wie begegnet man dem Besucherstrom? DOK begleitet eine asiatische Reisegruppe in der Zentralschweiz und im Berner Oberland, dokumentiert den Arbeitsalltag einer Zugbegleiterin und zeigt ein Dorf, das nach einer Netflix-Serie überrannt wird. Ausgangspunkt ist Luzern, dessen Besucherzahl sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelte. Noch immer chauffieren Busse Massen von Touristen direkt vor die Tore der Uhrengeschäfte und tragen so zur Verkehrsüberlastung bei. Erstmals erhebt die Stadt nun Anhaltegebühren und führt ein Slot-System ein. Der Unmut gegen den Overtourism manifestiert sich unter anderem in einem Airbnb-Reglement, das die Vermietung von Wohnungen seit einem Jahr einschränkt. Zu Friktionen kommt es auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Pendler beklagen sich über überfüllte Züge – etwa auf den Strecken nach Engelberg und Interlaken. Seit eine koreanische TV-Romanze auf Netflix läuft, bei der Szenen am Lungerersee gedreht wurden, besuchen Touristen in Massen das kleine Obwaldner Dorf Lungern. Einheimische berichten von Besuchern, die filmend und fotografierend durch hohes Gras stapfen, Drohnen steigen lassen und auf privatem Gelände picknicken. Auf dem Titlis wird indes bereits im grossen Stil in die touristische Zukunft investiert. Die Stararchitekten Herzog & de Meuron realisieren ein futuristisches Projekt, das neben einem Aussichtsturm mit Gourmet-Restaurant und Rolex-Boutique ein Shopping-Center und Verpflegungsmöglichkeiten für 600 Personen umfassen wird. Erwartet werden zukünftig 1,5 Millionen Gäste pro Jahr. Eim Dokfilm