Warum Amerikaner E-Autos meiden – trotz teurem Sprit

Politisch einfach katastrophal, Ladeinfrastruktur de facto zum Erliegen gekommen.

Es zeigt auch den IQ des durchschnittlichen Amerikaners.

Man zeigt sich gleichgültig für kommende Generationen, die auch noch auf der Erde leben möchten.

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Erinnert mich an die Werbung, die gestern auf mich gestoßen ist.

„Wir verbrennen Benzin für Kinder“

Der Tuner-helfen-Kindern e.V. macht einen Konvoi zwischen einer Tankstelle zu einem Treffen des Vereins und die Einnahmen werden gespendet.

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Wer IQ hat, erzeugt keine kommende Generation. Nichts hat eine schlechtere CO2-Bilanz als ein Kind, besonders, wenn das dann irgendwann auch Kinder hat, und die wieder und wieder. Keuschheit siegt.

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Satire?

Konsequent zu Ende gedachter Umweltschutz. Wir wollen doch gewiss nicht auf die vermeintlich so doofen Amerikaner zeigen und selbst hintenanstehen.

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Es geht ja nur um Amerikaner die in Amerika leben…

Bzw. eigentlich geht es um EInwohner*innen der USA, völlig unabhängig von der Nationalität.

Knapp 3/4 der Amerikaner sind Kinder von Europäern. Da sieht man präzise, wie so was zu so was führt :index_pointing_up:t4:

Der Eingangsartikel geht ja auf das Kaufverhalten von E-Fahrzeugen in den USA ein.
Und wenn ich hier deren Infrastruktur hätte, würde ich mir auch kein E-Fahrzeug kaufen.
Insofern spiegelt das die Mentalität der Amerikaner in Sachen Auto wieder, was sich verständlicherweise von den Europäern und anderen Kontinentler doch deutlich unterscheidet.

Nicht alles, was am Ort A funktioniert, kann auch an Ort B funktionieren. Haben noch nicht alle Marketingleiter kapiert, probieren es aber immer wieder.

Selbst VW mit seinem Massenprodukt Passat Variant musste erkennen, dass selbst innerhalb Europa die Verkaufszahlen nicht unterschiedlicher hätten sein können.

BTW:
Verkauft eigentlich Xpeng auch in den USA?
(oder ein anderer chinesischer Autobauer)

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ganz meine Rede. Nach eigenen Erfahrungen haben echte Langstreckenfahrten in den USA eine ganz andere Relevanz. Ich kenne Verwandte, die für einen Sonntag-Nachmittags-Besuch mal eben 400km hin und 400km zurück fahren.

Nicht die Diesel-Dieter-Möchtegern-Variante. Ist dort auch einfacher, ausserhalb der Ballungsräume fliesst der Verkehr regelmässig und ohne Hektik und entspannt.

Da sind 300km Reichweite dann allerdings ein anderes Thema als hier bei uns.

Die USA haben wegen der Zölle m.W. wohl keine chinesischen Wagen. Bei E-Autos ist neben Tesla noch Hyundai recht stark.

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Ich finde das als Deutscher der eineinhalb Jahre in den USA gelebt hat ein Stück weit verständlich. Die Distanzen sind riesig, die öffentliche Infrastruktur ziemlich mies. Immerhin können viele Leute einfach daheim laden da sie in EFHs wohnen.

In Kalifornien sieht man auch wirklich viele Teslas, im Rest des Landes spürbar weniger. Von der Ladesäulendichte und -qualität wie wir sie in Deutschland haben träumen die Amerikaner leider, selbst in Kalifornien. Dann noch das Fiasko mit den Steckern…ich finde NACS zwar technisch wirklich besser als CCS, aber das nach 10 Jahren nochmal zu wechseln…glaube das hat einige verärgert.

Zudem hat Elektro politisch einfach einen sehr schlechten Ruf durch Trump und Musk. Ein Republikaner kauft kein Elektro weil woke, ein Demokrat keinen Tesla weil Musk. Kein guter Ausgangspunkt. In Deutschland habe ich inzwischen eher den Eindruck das PV, EV, Heimspeicher etc. auch explizit über Einfamilienhausbesitzer den Sprung ins konservative Spektrum geschafft hat. Geld sparen wollen dann am Ende doch alle.

Letztlich wird Amerika sogar noch von unserer Elektrifizierung proftieren da die Nachfrage global sinkt und das Öl billiger wird. Sollte aber nicht unseren Pfad beeinflussen. Ah und die amerikanischen Autohersteller profitieren eh hauptsächlich von der Binnennachfrage. Im Gegensatz zu den deutschen Herstellern muss es für die Amerikaner hauptsächlich daheim laufen.

Man baut auf und sucht Personal:

Anhand der Jobs die vakant sind, baut man wohl eine Fabrik in Santa Clara, CA auf.

Ok ist keine Fabrik, sondern R&D Center (Forschung und Entwicklung).

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Letztes Jahr Sommerurlaub Utah, war ich erstaunt dass an allen Ausflugszielen Tesla Charger waren. Da hätten wir ohne Probleme elektrisch fahren können.

Und ganz ehrlich, die Amerikaner bekommen selbst für Verbrenner richtig richtig scharf designte Autos statt bloss das einerlei der Bayrischen Mercedes-Audis. Zum Beispiel der hier, sorry für die Mülltonne.