Die Energiebranche klagt über eine schwache Nutzung der Ladepunkte. Liegt es am fehlenden Bestand an Elektroautos – oder daran, dass die Branche auf die falsche Kennzahl schaut?
Wichtig ist vor allem aber, das wir die Konkurenz am Leben halten, wenn die alle abhauen, wirds echt kritisch.
Im Artikel steht vor allem, das viele gar kein AC Laden mehr wollen, denkt ihr, das wird anders, wenn wir die Bordsteine aus Köln bekommen? Vermutlich rechnen die sich aber nicht.
Ich würde eigentlich gerne manchmal AC laden, es mangelt nur am attraktiven Angebot. Seitdem StromNow an den Ladesäulen der Stadtwerke Berlin die Preise deutlich erhöht hat, lade ich am HPC einfach günstiger.
Bei mir um die Ecke gibt es seit wenigen Monaten 4 AC Ladeplätze von TotalEnergies. Hab da noch nie jemanden laden sehen, kostet aber auch 0,54ct/kWh. Das dürfte um attraktiv zu sein nicht mehr als 44 kosten.
Selbst 0,44€ finde ich für AC um mindestens 10 Cent zu hoch.
Ich bin mal gespannt, in meiner Straße (öffentlicher Parkstreifen) sind jetzt vor dem einem Gebäudekomplex zwei Ladepunkte aufgebaut worden - keine Ahnung, ob unsere Genossenschaft da was mit zu tun hat. Muss abwarten, was da nachher als Anbieter dran steht, aber im Endeffekt: mit dem G6 am Wochenende zu Kaufland oder Lidl einkaufe, anstecken, Akku wieder voll. Für die Zoe könnte es bis zum G6 je nach Preis nochmal interessant sein, falls da nicht alle Anwohner angepisst die Ladeparkplätze blockieren, weil ja schon wieder „normale“ Parkplätze wegfallen, und das nur für diese doofen eAutos …
44 cent für einen solchen Anbieter ist einfach Wucher. Wenn ich sehe, dass Lidl/Kaufland AC für 0,29 €/kWh anbieten … ohne Servicegebühr, ohne Blockiergebühr …
Finde ich persönlich auch. Würde es bei bis zu 44ct aber vielleicht trotzdem ab und zu nutzen. Für 38ct hab ich es auf jeden Fall öfter mal genutzt.
Lidl und Kaufland müssen mit dem Verkauf von Ladestrom kein Geld verdienen. Von daher finde ich den Vergleich nicht so gut.
Die aktuell aufgerufenen 54ct sind aber auf jeden Fall Wucher. Ich würde Preise um die 40ct wohl manchmal nutzen wenn ich das Auto dafür bei mir in der Straße einstecken kann.
Naja.
Zumindest ich zähle nicht zu den Kunden, die bei ALDI Süd nicht für 29 Cent AC-laden, nur weil die daran nix verdienen. ![]()
AC-Laden ist halt nur da sinnvoll, wo man sich mehrere Stunden aufhält.
Große Einkaufszentren, Outlets, Schwimmbäder, Freizeitparks und natürlich Wohnviertel.
Im Supermarkt bin ich sicher nicht länger als 30 Minuten (außer ich stehe an der falschen Kasse an oder Selfcheckout verlangt eine personelle Kontrolle) drin, da lohnt sich AC einfach nicht.
Ich glaube einfach, mir stellt niemand ne Ladesäule in die Straße und verlangt dann 29ct/kWh wenn er sonst nichts weiter mit mir verdienen kann.
Schon klar, da bin ich bei Dir.
Aus Sicht der Discounter ist das auch durchaus nachvollziehbar, man will damit Kunden in den Laden locken. Mit DC macht das auch durchaus Sinn.
Aber wie @Lee bereits geschrieben hat, macht AC-Laden beim Einkaufen relativ wenig Sinn.
Klar, dass hier dann nahegelegene Mieter ohne eigene Wallbox diese Säulen abends nach Ladenschluss „privat“ nutzen.
Dass das möglicherweise nicht im Sinne des Erfinders ist, liegt aber eher an den Betreiber und weniger an den Nutzern.
Soweit meine Kernaussage.
Wie war das nochmal zu Zeiten von kostenlosem Laden bei IKEA?
Man hat sich gewundert, warum so mancher E-Fahrer während dem Laden in der Cafeteria bei einer kleinen Tasse Kaffe saß und seine Bürotätigkeit via Notebook absolviert hat.
Hat lange gedauert, bis IKEA das als störend empfunden und etwas dagegen unternommen hat. ![]()
Ich gebe dir insofern Recht, dass in Zeiten von 11 kW-Ladern im Auto und Akkugrößen > 40 kWh nicht mehr so viel Sinn ergibt, wenn man nur 90 Minuten auf dem Parkplatz stehen darf.
Aber es gibt halt auch noch Altbestand. Ich kann mit 22 kW laden, und hab damit den Akku in 1 h voll. Außerdem wird es viel von PHEV genutzt, die im besten Fall mit 11 kW laden können (und mich zu meinem Ärger behindern).