info zu den Testergebnissen des ADAC auf NTV veröffentlicht (getestet wurden allerdings 205er 18 Zöller)
Hallo zusammen,
folgende Anfrage habe ich an Xpeng gestellt:
Guten Tag, ist es möglich für den Xpeng G6 Perfomance MJ25 auch einen 18 Zoll Winterrad beim deutschen Tüv abnehmen zu lassen? Als Beispiel Scorpion All Season SF3 235/60 R18 107 W XL Dieser Reifen hat sogar eine höhere Traglast als notwendig und wird von vielen Fahrzeugen in dieser Klasse gefahren. Bei einer 18 Zoll Felge mit einer ET 40 sollten auch alle Abstände eingehalten werden. Tachoanzeige bei 100 km/h würde um Minus 0,2 Prozent abweichen aud 99, 8 KM/h. Ich kann mir Vorstellen, dass dieses in Ihrer Technik Abteilung sehr schnell geprüft und eventuel sogar zugelassen werden kann. Es ist zu bemerken, dass schmalere Winterreifen im Winter besser im Handling sind.
Als Antwort bekam ich folgendes:
Gruss
Das wird denke mal so nicht funktionieren. In den COC steht eindeutig 20 Zoll. Und wenn, dann wird es sicherlich nur mit Einzelabnahme funktionieren und das kostet halt.
Und ich kenne bisher keinen, welche 18 Zoll eingetragen bekommen hat.
Und wenn es ganz dumm läuft, wäre sogar Xpeng aus diversen Garantien raus. Fahrwerk und alles was damit in Verbindung gebracht werden kann, bis hin zum Antrieb. Und ob es das einem Wert ist …
Im übrigen sind 18 Zoll auf dem G6 SR Facelift als Standard drauf. Optional können 19 Zoll geordert werden. Bestellbar ab Frühjahr 2026
Das haste irgendwie auch den falschen gefragt….![]()
18 Zoll mit TÜV Bericht oder sogar ABE/ECE gibbet also nicht. Dann bleibt natürlich die gute alte Eintragung per Einzelabnahme um die gewünschte Rad/Reifenkombi eintragen zu lassen.
Reifen sind dabei mit Sicherheit nicht das Problem…eher die Felgen. Damit meine ich nicht: ET, Lochkreis 5x112, Nabendurchmesser 60,1, passende Lochgeometrie für unsere Stehbolzen/Radmuttern usw. sondern die nachgewiesene Tragfähigkeit bzw. Festigkeitsnachweis für unsere schweren Brummer. Das alles ist Mindestvoraussetzung für den TÜV Prüfer bezüglich Abnahme. Eine Kopie von COC das in anderen Ländern die 18 Zoll als Serie ausgeliefert werden erleichtert das Thema beim TÜV Prüfer ungemein.
Auch wenn ich der oft erwähnte XPeng Garantiekeule in diesem Fall absolut entspannt entgegen sehe, steht trotzdem ein großer Aufwand für die schmalen WR im Raum um die Dinger legal auf die Straße zu bekommen. Nächstes Jahr 2026 wird es sehr wahrscheinlich TÜV Berichte oder sogar ABE/ECE für 18 Zoll Felgen im Zubehörhandel geben….
Wenn ich davon ausgehe ,das ich ca zwei Drittel der Zeit auch im Winter auf trockenen Straßen unterwegs bin , werde ich mir sicher nicht ein anderes Fahrverhalten und einen höheren Verschleiß mit kleinerer Winterbereifung antun. Und die Optik versauen. ![]()
Meine Meinung.
Aber ganz sicher nicht für den G6 LR und Performance.
Da es hier am ehesten passt: Was genau braucht man denn für eine Einzelabnahme, bzw. wie kommt man drum herum?
Ich suche ja für den P7+ schon Felgen, und da er auf der gleichen Plattform wie der G6 steht und mit 255/45 R20 zu haben ist, werden die Felgen vermutlich die gleichen Maße haben wie beim G6. Ausgehend von dem Foto einige Beiträge über meinem braucht man also wohl 20x8.5J ET45. Da habe ich nach einigem Suchen die Tec Speedwheels GT-6 EVO gefunden. Im Gegensatz zu den Carmani Ludwig gibt es die in 8.5er Breite (die Ludwig Black finde ich nur als 9.0J mit ET45), und im Vergleich zu den Ludwig spart man pro Rad satte 3,7 kg ungefederte Masse (10,4 kg vs. 14,1 kg pro Felge), was bezüglich Fahrdynamik und Federungskomfort schon spürbar sein dürfte (und folgt man der Physik, entspricht 1 kg ungefederte Masse 7 kg gefederte Masse, bei 3,7 kgx4x7 spart man mit den GT-6 EVO ggü. den Ludwig knapp 104 kg “Autogewicht”, das sollte ja schon fast reichen um Unterschiede im Verbrauch und der Beschleunigung zu erreichen…). Auch die Traglast von 900 kg pro Felgen sollte reichen (900x2= 1800 kg je Achse, also gesamt 3,6 Tonnen. Zulässiges Gesamtgewicht des G6/P7+ liegt wohl maximal bei 2,7-2,8 Tonnen). Für den G6 sind die Felgen noch nicht offiziell freigegeben, und beim P7+ wird es sicher nochmal deutlich länger dauern, bis sich da jemand drum kümmert, von daher müsste ich sowieso eine Einzelabnahme machen lassen, um zeitnah auf Winterräder wechseln zu können (ja, ich bin sehr optimistisch und hoffe, ich kriege meinen P7+ noch, solange es kalt ist
). Und vielleicht findet der eine oder andere G6 Käufer die Felgen ja auch schick. Also, was bräuchte man für eine Einzelabnahme? Nur ein Festigkeitsgutachten? Das müsste der Felgenhersteller ja “auf jeden Fall” irgendwo rumliegen haben…
Hallo, da wäre ich sehr sehr vorsichtig mit Deiner Spekulation. Z.B. kann eine andere Einpresstiefe (ET) Dir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen, wenn Du später nicht an den Kotflügeln rumbördeln willst…. und wenn der P7+ hier auf den Markt kommt, wird es wahrscheinlich eine ganze Reihe neuer Felgen-Designs geben….. trotzdem wünsche ich Dir viel Spass bei Deiner Vorfreude auf Dein neues Fahrzeug….irgendwann….
Wegen der vielen Diskussionen auch über Vibrationen habe ich hier mal eine Zusammenstellung für die Ausgleichsgewichte beigefügt…..
Pro Rad gelten in der Regel folgende Richtwerte:
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10–30 g → absolut normal, perfekte Felge/Reifen-Kombi
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30–50 g → noch völlig unproblematisch
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50–80 g → höher, aber bei breiten Reifen oder schweren Alufelgen noch üblich
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80–120 g → grenzwertig, aber je nach Felgen-/Reifentyp möglich
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Über 120 g → sollte man prüfen, ob:
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der Reifen einen Höhenschlag oder Seitenschlag hat,
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die Felge einen Schlag hat,
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der Reifen falsch auf der Felge sitzt,
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der Reifen gedreht werden sollte (Matchen).
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Wichtige Praxis-Hinweise
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Je größer die Felge, desto mehr Gewicht ist normal (z. B. 20" SUVs).
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Billigreifen oder beschädigte Reifen brauchen oft mehr Gewicht.
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Einseitig viel Gewicht (z. B. 90 g nur innen) ist ein Warnsignal.
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Gewichte über 100 g pro Seite → unbedingt Reifen drehen oder neu wuchten lassen.
Danke für deine Hinweise - ich werde die Felgen auch sicher nicht bestellen, bevor ich nicht genaueres zum P7+ weiß (und vor allem: weiß, wann meiner geliefert wird
). Von der GT-6 EVO gibt es aber auch verschiedene ET-Versionen, das sollte nicht das Problem sein. Am Auto wird nix verändert, da sollen schon regulär TÜV-ige Felgen drauf ![]()
Ich fand halt die Felgen an sich sehr überzeugend, und sie passen definitiv beim G6 - deshalb hab ich sie auch hier gepostet für Leute, die noch keinen zweiten Felgensatz haben. Ist halt nur die Frage, was man für eine Einzelabnahme bräuchte, wenn man jetzt als G6-Besitzer solche Felgen haben will, die noch nicht vom Hersteller offiziell freigegeben wurden. Ich weiß auch gar nicht, wie aufwändig das für den Hersteller ist - muss der was testen oder reicht es, wenn er die im Fahrzeugschein freigegeben Maße und die maximale Achslast mit seinen Felgen abgleicht und dann ein Formular unterschreibt “Ja, passt”? Dann wäre das ja etwas, worum man mal ganz freundlich bitten könnte. Wenn die aber zig Tests machen müssen, wird das sicher nicht jeder Hersteller für jede seiner theoretisch passenden Felgen machen… ![]()





