Laut offiziellen Homologationsdokumenten wird der Xpeng G6 EREV Power Ultra ausgestattet sein mit:
292 PS starker Elektromotor an der Hinterachse
1,5-Turbo-Verbrennungsmotor (DAM15NTE) von Changan mit 150 PS – fungiert als Energiegenerator
LFP-Batterie mit 5C-Ultraschnellladesystem
Kombinierte Reichweite bis zu 1.400 km nach CLTC-Standard
Rein elektrische Reichweite von ca. 430 km
Vermeidung von Zöllen auf chinesische Elektroautos – EU-Zölle von bis zu 35,3 %
Im übrigen durchläuft der P7 plus auch gerade das Zulassungsverfahren, mit den gleichen Daten
Das Modell verfügt über Xpengs VLA-KI (Vision-Language-Action) der zweiten Generation mit einer effektiven Rechenleistung von 2.250 TOPS
Das Fahrwerk besteht aus einer Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Fünflenker-Hinterachse mit adaptiven DCC-Dämpfern und dem hydraulischen Buchsensystem „Taiji“.
Ich scheine zu dumm zu sein, um zu erkennen, warum man einen RE bei einem Fahrzeug einbauen muss, das 5C laden kann.
Bei 0,5C sehe ich „irgendwie“ einen Anwendungsfall, auch wenn es weiterhin zu 100% unwirtschaftlich bleibt .
Aber genau das ist der klevere Schachzug von Xpeng. Wenn einer viele Kilometer abspulen will hat er eine Entscheidung auch mal ne Ladestation zu überspringen. In Osteuropa krankt es noch an Ladestationen.
Ich denke, diese Version wird sich gut verkaufen lassen. Gute elektrische Reichweite, aber zwei Optionen, wie man fahren will. Xpeng wird sich dabei schon was gedacht haben und auf Kunden Feedback damit reagieren. Und es gibt immernoch genug Leute, welche der reinen Elektromobilität noch nicht das Vertrauen schenken.
Die Einstufung in die KFZ Steuer wird interessant werden.
Clever wäre, wenn XPeng dort, wo die Ladeinfrastruktur nicht gut ausgebaut/vorhanden ist, die Ladestruktur aufzubauen.
Und wer will/kann bitte 1800km am Stück fahren? Das ist sinnlos . Selbst mit 20 konnte ich das jedenfalls nicht.
Ich halte die Lösung für unsinnig. In China mag das Abnehmer finden. Aber in Europa sehe ich es nicht. Mehr Wartungen, wieder Gestank und nur in Ausnahmefällen notwendig.
Finde es auch unnötig, allerdings darf man das Thema Ladeinfrastruktur & Netzstabilität in anderen Ländern nicht vergessen. Bei uns sieht’s bei der Netzstabilität deutlich besser aus als anderswo. Osteuropa wurde ja schon genannt. Italien ist auch so n Thema. Erinnere mich an Ionity Affi. Riesiger Ladepark, aber die 150kw meines damaligen Audi E-Tron zu bekommen war gar nicht so einfach! Von Abbrüchen ganz zu schweigen.
Bin dieses Jahr mal auf Spanien gespannt, wo es ja auch gern mal „einfach so“ Stromausfälle gibt…
Solange Europa den Netzausbau + Ladeinfrastruktur (in manchen Ländern) nicht beschleunigt, kann ich es schon verstehen wenn man so n Fahrzeug bevorzugt. Für nen Urlaub kann man m.E. mit kleineren Ladeproblemen leben. Wenn man dort aber lebt und das Stromnetz instabil ist, ist es halt schwierig mit nem BEV.
Nun, der Seal U DM-i machte fast 35 % des Gesamtabsatzes von BYD aus. Mit den neuen DM-i-Modellen dürften sie auf rund 50 % kommen. Gut, die neue Prämie wird das etwas bremsen. Der Markt ist aber auf jeden Fall da, auch für Xpeng, die ja gefühlt bald fast alle Modelle auch als EREV anbieten werden. Ein abgespeckter X9 EREV à la Tesla Standard für unter 50.000 € würde sich bestimmt gut verkaufen.