Hallo
ich schaue mir gerade ein paar 22kW Wallboxen an und wollte fragen, was eure Erfahrungen bei der Genehmigung durch den Netzbetreiber sind. Kommt man da einfach durch den Prozess oder gibt es auch viele Ablehnungen?
Hallo
ich schaue mir gerade ein paar 22kW Wallboxen an und wollte fragen, was eure Erfahrungen bei der Genehmigung durch den Netzbetreiber sind. Kommt man da einfach durch den Prozess oder gibt es auch viele Ablehnungen?
Null-Probleme… in Pfaffenhofen als auch in Berlin.
Lief über den Installateur.
War eher eine Anzeige, als eine Genehmigung; ein Hausanschluss darf 50 A entspricht 34 kW haben…zumindest in Pfaffenhofen. (Berlin 22 kW-34 kW bei einem EFH/DHH/RHH)
Da musst Du mal in die Bedingungen Deines örtlich ansässigen Netzbetreibers reinschauen.
Bei einer Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus kann es anders aussehen… !
Hinweis: Zu den Wall-Boxen gibt es eine ADAC-Test… die Übersicht findest Du hier im Forum…
Das größte Problem ist die Steuerbarkeit. Kannst du in einem Altbau eigentlich vergessen.
Ich würde dir die Wallbox ABL Pulsar empfehlen. Die hat API, App, und Zugriff über Hausautomatisierungen.
Unsere Xpengs können aber nur 11KW - zur Info.
Naja… wir wissen ja nicht wie die nächsten Fahrzeug-Generationen aussehen werden. Und ich würde mir auch zukünftige Optionen offenhalten wollen. ggf. auch mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden wollen ohne gleich hier rd. 1.000 EUR ausgeben zu müssen.
Spar dir das Geld. 11KW ist wohl so der Standard geworden, da es genehmigungsfrei auszubauen ist.
Bei mehrere Autos: ja, vielleicht lohnt es sich dann.
Der Standard wird in Richtung 22 kW gehen, mich wundert es ehrlich gesagt, dass Xpeng bei den FL nicht aufgerüstet hat
edit: und da die WB in der Regel nur einen Ladeanschluss haben, bringt 22 kW bei mehreren Fahrzeugen keinen Mehrwert ![]()
also ich habe an der Easee…2 Anschlüsse…durch eine nachgesetzte reine Anschlussbox, die über die Hauptbox läuft… wirklich sehr komfortabel…
allerdings…wenn man den Besttest vom ADAC 11 kW nimmt ist man mit 2 x 299 EUR günstiger dabei, als mit einer 22 kW …
grundsätzlich stimme ich unserem holländischen Bayern aber zu, dass 11 kW eigentlich völlig ausreichend sind… 1 x aufgeladen… 1 x die Woche dürfte für die meisten hier im Forum reichen…
Aktuell genügt 11 kW ohne Zweifel, ich würde trotzdem eine 22 kW Version kaufen und wüsste, dass das auch in 3 Jahren noch passt.
Die Huawei WB kostet keine 400 Euro und kann 22 kW, als Beispiel
Meine würde tatsächlich abgelehnt. Auch eine zweite 11kw wurde abgelehnt… hätte ich mal nicht gefragt;)
Darf ich ich fragen, wo Du wohnst (Ort) ?
In NRW
Wie @dutchbavarian schon geschrieben ist die 11KW Wallbox zwar anmeldepflichtig, dein örtlicher Netzbetreiber muss sie dir genehmigen.
Die 22 KW Wallbox ist aber genehmigungspflichtig und du zahlst für die höhere Anmeldeleistung auf jeden Fall Baukostenzuschuss an deinen Netzbetreiber. Unsere Netze geben das in den nächsten Jahren so und so nicht her, deswegen sind 11 KW Standard, reicht ja auch fürs Über Nacht Laden immer aus.
Hast du 2 oder noch mehr Autos wirds wohl nur über ein Lastmanagement gehen, was Verkabelungs- und Steueraufwand bedeutet.
Hinzu kommt, dass nach §14a EnWg Wallboxen steuerbar durch den Netzbetreiber aufzubauen sind genauso wie Wärmepumpen.
und wenn die EVU mal mit dem Ausbau von iMSys vorankommen würden, da wären die Hersteller sicher auch gewillt eine EEBus Lösung zu entwickeln, damit das Ganze im sinnvollen Maße gesteuert werden kann und nicht nur dumm auf 4,2 kW reduziert.
Bei einer Ausbauquote von 3-4 % ist deren Motivation aber nicht gegeben
Das stimmt so nicht ! Es kommt auf die Satzung der jeweiligen Kommune bzw. Auf die Anschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers an…. Und davon haben wir mehr als reichlich verschiedene. Das ist nicht bundesweit einheitlich geregelt
Mein Model S von 2015 hat 22 kw ( Doppellader hat schon damals extra gekostet ) , danach ist Tesla runter und es gibt nur wenige Modelle mit 22 kw, z.b. Smart /Zeeker/paar Renault oder welche mit 22kw aufpreispflichtig, ich denke der Trend bleibt bei 11 da der interne WR kleiner/leichter und billiger ist.
Es gibt die Niederspannungsanschlußverordnung ( NAV ), die ist bundesweit gültig, nur die finanzielle Seite wird von jedem EVU bzw. Stadtwerk individuell ausgelegt.
Auch die Anmelde-u. Anschlußbedingungen für die Wallboxen sind bundesweit einheitlich geregelt bis auf die Anschlußkosten.
Bei der NAV haben Netzbetreiber bestimmte Gestaltungsspielräume, insbesondere bei:
Technischen Anschlussbedingungen
Kostentragung und Baukostenzuschüssen
Art und Umfang des Netzanschlusses
Zusätzlichen Vereinbarungen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben
Ich hatte zuerst, wg. damaliger KfW-Förderung, ne Wallbox Pulsar Plus. Als die wg eines Kabelbrandes getauscht werden musste, bin ich zur go-e gewechselt und hab mir entsprechend die 16A CEE-Dose setzen lassen. Darauf bezogen meinte mein Elektriker das man bei den roten Steckdosen ne 32A nicht anmelden müsste!? Im Gegensatz zu ner Wallbox. Ob das stimmt, kein Plan! Sinnig wäre die Unterscheidung zwar nicht, aber wenn dem so sein sollte wäre es ja ggf für den ein oder anderen interessant!? Wohne in Mönchengladbach.
Ich hab mich aber damals für 11kw entschieden, da ich eh meist nur Überschuss lade…