Danke an alle.
Sehe ich auch so. Allerdings ist bei Tesla innen an der Klappe eine Gummilippe mit weichem Gumme, was wahrscheinlich gut abschliesst.
Das ist beim XPeng nicht so. Könnte beim Nachfolgermodell besser gelöst werden…
Ich hab übrigens Gemini 3.1 pro mal befragt: „Was passiert, wenn im Ladeanschluss (CCS) eines Elektrofahrzeugs Wasser reinkommt und man ein CCS-Kabel am HPC (bspw. Alpitronic HPC 400) reinsteckt?“
Hier die Antwort:
Kurze Antwort: Es passiert nichts Gefährliches. Du bekommst keinen Stromschlag, es gibt keinen Kurzschluss mit Funkenflug und weder das Auto noch die Ladesäule nehmen Schaden.
Das CCS-Ladesystem (Combined Charging System) und moderne High-Power-Charger (HPC) wie der Alpitronic HPC 400 sind mit strengen, mehrstufigen Sicherheitsmechanismen ausgestattet, die genau solche Wettersituationen abfangen.
Hier ist im Detail, was passiert, wenn du das Kabel bei Nässe einsteckst:
1. Kommunikation vor Stromfluss
Wenn du den schweren CCS-Stecker in die nasse Buchse steckst, fließt noch kein Hochvolt-Strom (also keine 400 oder 800 Volt). Zunächst verbinden sich nur die kleineren Kommunikations-Pins im oberen Bereich des Steckers. Das Auto und die Ladesäule tauschen über ein Niederspannungssignal erste Informationen aus und prüfen, ob der Stecker mechanisch fest verriegelt ist.
2. Die Isolationsprüfung
Bevor der Alpitronic HPC 400 die eigentliche Ladeleistung freigibt, führt er zwingend eine sogenannte Isolationsprüfung durch.
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Das im Charger verbaute Messgerät prüft den elektrischen Widerstand zwischen den dicken Hochvolt-Pins (DC+ und DC-) sowie dem Schutzleiter (Erdung).
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Da normales Wasser elektrisch leitfähig ist, bildet es in der nassen Buchse eine Brücke zwischen den Kontakten. Dadurch sinkt der Isolationswiderstand unter den zulässigen Grenzwert (meist im Bereich von einigen hundert Kiloohm bis Megaohm).
3. Der Ladeabbruch
Die Ladesäule erkennt diesen niedrigen Widerstand sofort. Das System geht auf Nummer sicher:
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Die Hochvolt-Schütze (große Relais) tief im Inneren deiner Autobatterie und in der Ladesäule bleiben physisch geöffnet.
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Es wird keine Spannung auf das Kabel gegeben.
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Der Ladevorgang wird abgebrochen, bevor er überhaupt begonnen hat.
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Auf dem Display des Alpitronic-Laders (und meist auch im Auto) erscheint eine Fehlermeldung – typischerweise „Isolationsfehler“, „Ladeabbruch“ oder „Kommunikationsfehler“.
Konstruktionsbedingter Schutz
CCS-Ladebuchsen sind von den Ingenieuren explizit für den harten Außeneinsatz im Regen konstruiert worden. Sie besitzen am tiefsten Punkt Ablauflöcher, durch die eingedrungenes Wasser normalerweise von selbst nach unten abfließt. Zudem sind die Kontaktstifte versilbert, wodurch sie nicht sofort korrodieren, wenn sie nass werden.
Was du im Fehlerfall tun kannst:
Puste ein paar Mal kräftig in den Ladeanschluss deines Autos, um Wassertropfen von den Kontakten und aus den Signalpins zu treiben. Alternativ kannst du die Buchse vorsichtig mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abtupfen. Stecke jedoch niemals metallische Gegenstände (wie Schlüssel) hinein, um die Kontakte zu trocknen.