Dass das da so drinsteht, liegt vor allem an steuerlichen Gründen. Wenn ein Vertrag so gestaltet ist, dass von vornherein feststeht, dass der Leasingnehmer das Auto am Ende kauft – oder der Kaufpreis extrem niedrig angesetzt ist –, stuft das Finanzamt den Vertrag steuerlich nicht als „Leasing“ (Miete), sondern als verdeckten Ratenkauf (Mietkauf) ein. ALD darf in einem Standard-Leasingvertrag keine Kaufgarantie zu einem künstlich niedrigen Preis reinschreiben, weil sonst die Leasinggesellschaft das Auto steuerlich nicht mehr aktivieren darf. Das würde das ganze Geschäft für sie komplett unattraktiv machen.
Auf irgendwelche mündlichen Versprechen, anstatt dass sich der Leasinggeber umdreht, sich für einen Haufen geschenkten Geldes bedankt und das Auto zu einem viel höheren Restwert anderweitig verkauft, würde ich aber auch genau gar nicht vertrauen.
Edit: letzten Satz korrigiert, der war grammatikalisch schief.