Autonomes Fahren

Da magst Du Recht haben…. aber in Schweden und Norwegen oder Belgien wirst Du auch nicht wirklich auf risikofreudigere Menschen treffen….

Eine kleine Analogie und was Dein Geist mit Dir macht:

Statistisch brennt jedes Haus einmal in seiner Standzeit (100 Jahre) ab….. Du weisst , dass Dein Haus irgendwann mal abrennen wird…. (bis jetzt wusstest Du es noch nicht) … was wirst Du unternehmen ?

Wobei mittlerweile mehr digital als mit Bargeld gezahlt wird :wink: . Gibt es Hoffnung?

Brandschutzversicherung abschlissen ( ist schon vorhanden. Nix da ich mit dem Risiko lebe. Wie beim Auto beim Fliegen beim Urlaub machen. Beim Tauchen im Meer etc.

So ist das Leben mit Risiko behaftet.

Ich glaube es ist grundsätzlich ein Problem eine KI in starre Vorschriften zu pressen. Was passiert bei Situationen xyz im Verkehr.

K.a wieso man in der EU “ feindlicher “ ist was Technologie angeht

Das autonome Fahren hat für mich erst einmal noch nichts mit KI zu tun, sondern primär mit der Funktionssicherheit und der Anzahl der Systeme…. danach können wir irgendwann mal über KI uns unterhalten…. die Probleme von heute scheinen weniger die Rechnerleistung als die Messung und Daten”Beschaffung" zu sein….

so war das von mir nicht gemeint…. warum überfällt jemand eine Bank, nur deshalb weil er davon ausgeht, dass er nicht erwischt wird; ihn trifft es nicht…. das ist genau dasselbe was Du oben von Dir beschrieben hast…. :wink: wenn Du aber weist, es wird Dich treffen ….

Dieser Eindruck entsteht, weil es hier andere Regeln zum Schutz der Menschen gibt: Bei einem System wie das autonome Fahren muss der Unternehmer, der das in den Verkehr bringen will, nachweisen, dass dies vorgegebenen Standards im Hinblick auf die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer entspricht. Das ist ja auch eine Frage der Haftung für Unfälle und Schäden, die entstehen können. In den USA ist das laxer, da wird auch im Verkehr erprobt. Wenn es dann schief geht, drohen dann dafür extreme und teils aberwitzige Schadenersatzanprüche. Dies setzt einen Hersteller sehr unter Druck, nicht allzu leichtfertig zu sein.

China hat eine andere gesellschaftlich/politische Grundlage, die ich allerdings für mein Leben nicht dafür eintauschen möchte, schneller an bestimmte Technologien zu gelangen.

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Die EU ist nicht “feindlicher”, sondern unsere Infrastruktur ist hier nicht so fortgeschritten wie in China. Folglich können hier auch nicht die gleiche, autonome Modelle zugelassen werden. Ohne passende Infrastruktur wird es nur Unfälle geben (was man in die USA bei Teslas FSD ja auch sieht).

Insofern schützt die EU die Menschen, und das finde ich auch richtig. Das eigentliche Problem ist aber unsere rückständige Infrastruktur.

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Damit war weniger die EU gemeint als die Menschen die hier Leben. Da ist grundsätzlich eine Skepsis oder Technick Angst da . Egal ob SFSD, KI, E Mobilität, Robotik etc. Gerade die wichtigsten Zweige der nächsten Jahrzente. Fängt ja schon beim Karten Handy Zahlen an. Liegt evtl auch an ner älteren Gesselschaft

Richtig. Und wenn Skepsis auf solches Hightech trifft, sind die Katastrophen meist nicht weit her.

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Was wäre die Alternative weiter wie bisher. Somit wird man wirtschaftlich abgehängt werden.

Ich sehe es eher als Chance. Gerade für ältere Menschen mobil zu bleiben oder Pflege zu haben im Sinne von nem Roboter. Der bekommt kein Rücken

Ich sehe das auch als riesiger Chance. Aber wer zB mal in Holland rumgefahren ist, sieht wie rückständig wir hier im Bezug auf Verkehrslenkung/Management sind. Dort sind alle Ampel intelligent, man kommt an und es schaltet grün. Dort gibt es Drempel die dafür sorgen, dass wo 30 steht auch 30 gefahren wird. UVM.

Hier sollen Autos freie Fahrt haben, und zwar überall. Breite Straßen ohne Hindernisse, wo man schnell fahren kann.

Und wehe es gibt Drempel, Zone 30, Blitzer oder Tempolimit auf AB. Dann wird geschimpft als gibt es Weltuntergang.

Die Infrastruktur ist in China auch nur in den Metropolen soweit fortgeschritten. Im Land sieht es teilweise deutlich rückständiger aus als bei uns. Dort fahren auch keine Autos autonom. Und die Akzeptanz von BEV ist längst nicht so hoch dort, wie hier immer suggeriert wird. Das liegt daran, dass immer von NEV die Rede dort ist. Da zählen aber die PHEV mit. Der BEV-Anteil bei den Zulassungen liegt immer noch unter 30 %.

Also gemach, gemach.

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Das mag sein aber ich war erstaunt an einer Kreuzung in China das es so leise war. Dagegen in Hamburg Berlin München ist das schlimm von der Lautstärke

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Das Problem beim autonomen Fahren oder Fliegen ist nicht die Sicherheit. 1970 gab es 20’000 Verkehrstote und trotzdem hat man Autos nicht verboten. Warum? Weil es zu jedem Toten auch jemand gab der schuld war, der verwantwortlich war. Es gibt 2 Piloten damit die Verantwortung auf der Schulter von 2 Personen liegt. Nicht weil die Technik nicht alleine fliegen könnte. Beim autonomen Fahren wird es da schwierig, wo der Autofahrer die Verantwortung abgibt bzw. das Auto sie scheinbar übernimmt.

Noch. Aber für die Aufpreise die hier abgerufen werden, ist es sehr schnell vorbei. Den Massenmarkt für Autonomie werden wir nicht bekommen. Dafür ist die Gier zu groß, bis es zu spät ist.

Ich habe gerade von Robin ein neues Video gefunden. Er ist derzeit in China und darf das autonome Fahren im XPENG P7+ ausprobieren, 1h im Stadtverkehr. Sehr beeindruckend, was XPENG eigentlich schon zum Leisten im Stande ist! Wenn EU/D das nur zulassen würde…

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Anders: wenn wir hier nur die gleiche Infrastruktur hätten, damit das möglich ist. Hat weniger mit Zulassung zu tun als fehlende Anforderungen, damit das funktioniert.

Ja, aber das hängt am Ende ja zusammen. Wenn es gewollt wäre, würde auch die Infrastruktur dafür geschaffen werden. :upside_down_face:

Aber mir ging es vor allem darum, dass es schon möglich ist und sie auch relativ schnell hinbekommen haben, während Tesla seit Jahren nur Versprechungen liefert.

Das ist ein wenig der Trugschluss. Es funktioniert nicht, ohne die passende Infrastruktur (Kartenmaterial, intelligente Ampeln, etc, etc, etc.)

Zumindest nicht auf dem Level, wie es aktuell in China beobachtet werden kann. Gesetzlich kommt man hier nicht über L2+ hinaus, zumindest nicht ohne Zertifizierung.