China stellt neue Vorschriften für autonomes Fahren vor:
Besonders dieser Absatz im Artikel ist hochinteressant, wie ich finde:
Zurück zu Wayve selbst: Das Unternehmen lizensiert seine KI-Fahrtechnologie direkt an Automobilhersteller und bietet Tools zur Anpassung von Fahrmodellen an spezifische Fahrzeuge und Marken. Das System läuft ausschließlich mit der Bordcomputer- und Sensorinfrastruktur des Fahrzeugs und benötigt weder hochauflösende Karten noch standortspezifische Anpassungen. Stattdessen setzt das Unternehmen auf maschinelles Lernen und hat eine Technologie entwickelt, die der eines großen Sprachmodells wie etwa bei ChatGPT ähnelt, dies aber auf die physische Welt übertragt.
Und interessant ist: Das Test- und Entwicklungszentrum vom Wayve ist in Stuttgart und wurde vor einem Jahr dort in Betrieb genommen.
Ich habe schwer das Gefühl, dass die Geschäfts- und Umsatzvorstellungen u.a. von Tesla sehr ins Rutschen kommen. Es gibt immer mehr Player im Markt, die teils schon weiter sind:
Richtig und diese Entwicklung verschlingt Unmengen an Geldern… die irgendjemand irgendwann einmal bezahlen wird (müssen)
wer gerde die Geschehnisse mit dem Pentagon verfolgt, wird feststellen, dass die KI-Entwickler sich ihrer Sache selber (noch) nicht ganz sicher sind…und keine Freigabe für den militärischen Bereich für autonome Waffensysteme erteilen wollen…
Dass soll nicht heissen, dass es irgendwann nicht soweit kommt, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg… und wenn das Ziel erreicht ist, wird die Technologie sehr schnell preiswert werden …
so wie jetzt schon die Preise für die Batteriesysteme in den Keller rauschen…
Mit dem Unterschied, dass es bei Batterien vor allem die Rohmaterialkosten sind, aber bei der KI vor allem die Kapitalkosten, die Software-Entwickler und die Rechenzentren und deren riesiger Energiebedarf.
Der vollautonome ID.BuzzAD wird in Hannover jetzt in einer Vorserie gefertigt. Noch in diesem Jahr werden 500 Exemplare hergestellt für Projekte in Europa und in den USA. Das Fahrzeug wird auch für Uber in Los Angeles zum Einsatz kommen, wobei Uber plant, Tausende dieses Fahrzeugs auch in anderen Städten der USA anzubieten. Auch die BVB in Berlin testet bereits einige dieser Modelle.
Das darf nicht passieren.
Das ist wahr! Fairerweise muss man aber sagen, dass es sich um ein Model 3 mit HW3 handelt. Mit der aktuellen FSD-Software und HW4 wäre das wohl nicht passiert. Trotzdem sollte ein Bahnübergang niemals übersehen werden…selbst von einer Beta nicht. Der dümmste im Video ist allerdings der Fahrer!
Mit den autonomen Fahren werden die Fälle von Reisekrankheiten zunehmen…
Eine unzuverlässiges System hält dich wach, ein perfektes System braucht keine Überwachung, aber eines, das zu 99 % funktioniert, bereitet eine Falle, in der Fahrer dem System gerade genug Vertrauen schenken, um dabei die Aufmerksamkeit zu verlieren.
An unreliable machine keeps you alert, and a perfect machine needs no oversight, but one that works almost perfectly creates a trap where drivers trust it just enough to stop paying attention.
Dieser Satz stammt von Raffi Krikorian, Mozilla’s CTO und vorher head of Uber’s self-driving car division. Er demolierte sein MY an einer Betonmauer im FSD-Mode. Kurz vor dem Crash griff er das Steuerrad, konnte aber den Aufprall nicht mehr vermeiden.
Über diesen Vorfall schrieb er einen Essay in “The Atlantic” und geht Teslas Praxis des “Supervised” hart an - und das aus der Feder eines Mannes, der sein Geld mit Self-Driving-Systems verdient hatte.
Der Artikel sollte für Hersteller und Fahrer von Fahrzeugen mit unterstützenden Fahrsystemen absolute Pflichtlektüre werden.
Massiv an km runtergespult Respekt