Begegnungen im Alltag mit BEV Skeptikern

Wir haben auch einen geistig behinderten Sohn (kein Downie) und für uns hat sich auf Fahrten nach Dänemark (so 750 km) eigentlich nicht viel verändert. Wir haben schon immer alle 2-3h Pause gemacht, für Toilettengänge (früher Wickeln) oder sonstiges. Der Unterschied ist nur, dass wir früher an einem beliebigen (auch unbewirtschafteten) Rastplatz angehalten haben, jetzt eben an einem mit Ladesäule (als Noch-Tesla-Fahrer meistens ein Super-Charger). Die Zeit, die wir benötigen hat sich auch nicht wirklich verändert. Der Unterschied durch die Verkehrslage (die man bei solchen Touren eben überhaupt nicht sinnvoll planen kann) ist deutlich größer als der Unterschied ICEV/BEV.

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vielleicht sollte man sich einfach mal drauf einlassen.
Fällt einem selber (wenn man nicht in der Situation ist) schwer das individuell einzuschätzen.

Generell ist die Ladeinfrastrur ja auch gut ausgebaut und man muss nicht jeden Ladepunkt anfahren der sich grad anbietet. Das Auto schreibt einem ja nicht vor wo und wann man halten muss. Da sind aber viele BEV Einsteiger noch verunsichert.

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Ich war heute unterwegs in die Niederlande. Regelmäßig defekte Verbrenner auf den Seitenstreifen. Aber kein einziges E-Auto.

Was heißt denn nun wieder regelmäßig?
Ich fahre auch viel und sehe kaum defekte Autos.
Der Prozentuale Anteil an E-Autos ist auch immer noch deutlich niedriger als Verbrenner.
Ist also auch irgendwie logisch, das man dann mal einen defekten Verbrenner eher sieht.

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Kann leider nicht mit Zahlen auftrumpfen, es fiel mir halt auf. Kann aber auch durch die höhere Temperaturen kommen.

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Das ist logisch, da Verbrenner aus viel viel mehr Teilen bestehen. Also kann auch viel mehr ausfallen. Dazu kommt noch dass Mechanik anfälliger ist als Elektrik.

Mal eine andere Frage, die hier auch mit zusammenhängt. Habt ihr schon mal Diskussionen gehabt, dass ihr ein „Chinesen“ gekauft habt? Diese Diskussionen gehen ja alle in Richtung „bist nicht patriotisch“ oder „willst wohl Geld sparen und billig kaufen“.

Da Volkswagen bei XPeng zu 5% am Konzern beteiligt ist(mein letzter Stand), glaube ich,kann man solchen Diskussionen schnell den Wind aus den Segeln nehmen.
Viele haben noch von früher Vorurteile gegen Chinesische Autos, vergessen aber das mittlerweile das meiste aus China kommt oder in China hergestellt wird.
Die Autos sind mittlerweile Qualitativ und Technisch auf Augenhöhe mit den Deutschen Herstellern oder sogar besser.
Das muss man einfach anerkennen.
Volkswagen würde sich wohl nicht an dem Unternehmen beteiligen,wenn es keinen Sinn oder für VW kein Vorteil wäre.

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Genauso antworte ich auch. Außerdem wird Xpeng nächstes Jahr im Auftrag von VW zwei Fahrzeuge bauen. Und die neue Computerplattform von Xpeng wird VW nutzen. Heute ist alles global, und manche verstehen das einfach nicht.

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Letztlich gilt das ja auch für viele andere deutsche Markenprodukte. Deutsche Markennamen mit „Made in China“. Ich habe so das Gefühl gewonnen, auch direkt con den Chinesen kaufen zu können.

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Ja, SMART wird von Geely gebaut. Der neue E-MINI von GWM, usw.

nach meinem Empfinden sind die Reaktionen auf „Chinese“ vollkommen unterschiedlich. Im persönlichen Kontakt gabs aber nie was ernsthaft abfälliges.

Einzig auffällig ist spätestens bei Begutachtung des Innenraums: „der hat aber wenig Knöpfe“ und „ist aber viel schöner als ein Tesla“. Die Tesla Ähnlichkeit ist ja sofort zu erkennen.

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Ja, aber es ist ja immer so im Leben. Sobald die Menschen mal direkt mit etwas in Kontakt kommen, sind die ganzen Vorurteile meistens sofort weg.

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Ein Nachbar hat gemeint bei Crashtests würden die katastrophal abschneiden. Aber wie man beim ADAC sehen kann schneidet er XPeng P7 sehr gut ab.

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sicher AMS Abonnent :wink: Ja, vor 20 Jahren war das in der Tat mal ein Thema.
Wie sich manche Dinge in die Hirne einbrennen…

Aber Elchtest und Dieselskandale um hiesige Skandale verzeiht man dagegen schneller.

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Dass die Chinesen 30 Jahre lang unsere Exportautos genommen haben, hat sie auch nicht gestoert …

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Wenn mich jemand anspricht und meint, dass die ja billig verarbeitet seien und unsicher sind, dann antworte ich immer, dass das leider nicht mehr stimmt - mit Betonung auf dem „leider“. Und dass ich vorher mehrere Audi hatte. Und ich auch gerne wieder einen gekauft hätte. Aber wir von China in der Entwicklung inzwischen meilenweit überholt worden. Und ich das eine ziemliche bittere Pille für uns Deutsche als Autobauer-Nation der Welt empfinde. Der Gesprächspartner merkt dann schnell, dass ich ja eigentlich auf seiner Seite bin. Damit ist das Konfrontationsgefühl bei ihm weg und er ist offener für das Thema.

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ich habe einen Nachbarn der mich die Tage angesprochen hat …„Na, schon wieder ein neues Auto?“

Dem hab ich nur geantwortet „Weisst doch, die Chinesen halten nicht so lange“

Der ist aber so ein unverbesserbarer Schlaumeier wo Diskussion sich nicht auszahlt.

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Du meinst sicher „unverbesserlich“… :rofl:

haha…ja, ist angemessener

Hab den Schlaumeier unbeabsichtig versachlicht :slight_smile: So weit ist es bei mir schon gekommen im Hinblick auf derartige Spezialisten :wink: