UPDATE: Bin jetzt paar Wochen mit 5.8 gefahren und mir fällt auf, dass es immer noch Aussetzer gibt. Was richtig nervt ist, wenn es auf FM umschaltet es zwar weiter zu hören ist aber sehr viel leiser. Wenn es dann wieder auf DAB umschaltet, ist es wieder laut. Das muss echt angepasst werden!
Was auch nervt ist, dass man die Liednamen, usw nirgends sieht. Offenbar gibt es DAB in China nicht aber hier in der EU schon. RDS hieß das früher, KA wie das bei DAB heißt. Hier muss echt dringend weitergemacht werden, um die Experience zu verbessern!
Noch hierzu eine Ergänzung. In Österreich funktionierte weder DAB noch FM. Er hat teilweise gar keine Sender gefunden oder nur rauschige. Das war insofern sehr nervig, da Intune meine Anmeldung vergessen hatte und man sich nur in Fahrstufe P anmelden kann.
Beim Laden in Villach dann bei Tunein angemeldet. Leider DAB/FM in Italien nicht getestet,
Aber die Radiokomponente muss wirklich sehr dringend überarbeitet werden. So gewinnt man in der EU keine Blumentöpfe.
Ja, spielt eine Rolle und zwar in mehrere Hinsichten. Ein kürzlich veröffentlichter Entwurf sieht sogar eine gesetzliche Verpflichtung vor, Fahrzeuge mit Funkempfang auszustatten, um Notfallinformationen wie Katastrophenwarnungen verbreiten zu können.
Dann natürlich für Propagandazwecke.
Als Technik kommt AM/FM zum Einsatz und aber auch digitales Radio. Hier wird aber kein DAB+ verwendet, sondern Digital Radio Mondiale (DRM). Vielleicht ist aber in den Xpengs eine DRM+ Antenne verbaut, der nicht ganz so gut DAB+ empfangen kann (siehe unten)?
Gemini meint zu den Unterschieden bei einer Implementierung in einem Fahrzeug folgendes:
Bei der Implementierung im Auto unterscheiden sich DAB+ und DRM hauptsächlich durch ihre Frequenzbänder, die damit verbundenen Antennenanforderungen und die Abdeckung, die sie bieten. Während beide digitale Radiostandards sind, sind sie technisch inkompatibel und erfordern unterschiedliche Empfängerchips.
DAB+ (Digital Audio Broadcasting)
DAB+ ist der vorherrschende Digitalradio-Standard in Europa und vielen anderen Regionen.
Frequenzband: DAB+ nutzt hauptsächlich den VHF-Band III (ca. 174–240 MHz). Dieses Frequenzband ist höher als das von UKW (FM) und liegt im Bereich der ehemaligen TV-Frequenzen.
Implementierung im Auto:
Antenne: Ein DAB±Empfänger benötigt eine spezifische Antenne, die für das VHF-Band III optimiert ist. Oft werden dafür Splitter verwendet, die das Signal der vorhandenen UKW-Antenne aufteilen. Besser ist jedoch eine dedizierte DAB±Antenne, die in die Fahrzeugscheibe integriert oder als Dachantenne verbaut ist.
Empfängerchip: Das Autoradio muss über einen DAB±Tuner verfügen, um die Signale dekodieren zu können. In der EU sind Neuwagen seit Ende 2020 gesetzlich dazu verpflichtet, einen solchen Empfänger zu haben, falls sie ein Radio verbaut haben.
Abdeckung: DAB+ sendet in einem Gleichwellennetz (Single Frequency Network, SFN). Das bedeutet, mehrere Sender übertragen auf derselben Frequenz das gleiche Multiplex-Signal. Dies sorgt für eine gute mobile Abdeckung und einen reibungslosen Übergang zwischen den Sendegebieten. Bei schwachem Signal bricht der Empfang jedoch abrupt ab, im Gegensatz zum analogen FM-Rauschen.
DRM (Digital Radio Mondiale)
DRM ist ein Digitalstandard, der für die Nutzung in einer Vielzahl von Frequenzbändern, insbesondere auch den traditionellen AM-Bändern, konzipiert wurde. Er ist der offizielle Digitalradio-Standard in China.
Frequenzband: DRM ist äußerst flexibel. Es kann in den Langwelle (LW), Mittelwelle (MW) und Kurzwelle (SW) Bändern (< 30 MHz, bekannt als DRM30), aber auch im VHF-Band I, II (FM-Band) und VHF-Band III (> 30 MHz, bekannt als DRM+) senden.
Implementierung im Auto:
Antenne: Da DRM in verschiedenen Frequenzbereichen arbeitet, sind die Antennenanforderungen je nach Zielband unterschiedlich. Für DRM30 (LW/MW/SW) genügen meist die Standard-AM-Antennen, die jedoch oft anfälliger für Störungen sind. Für DRM+ werden VHF-Antennen benötigt, ähnlich wie bei DAB+.
Empfängerchip: Das Autoradio benötigt einen DRM-Tuner oder ein Software-definiertes Radio (SDR) mit einer DRM-Software zur Decodierung des Signals.
Abdeckung: DRM eignet sich besonders gut für die flächendeckende Versorgung großer Gebiete mit geringer Bevölkerungsdichte, da es durch die Nutzung von Lang- und Mittelwelle weite Entfernungen überbrücken kann. Es ist aber störanfälliger für bestimmte atmosphärische Bedingungen. Da der Standard weniger verbreitet ist, gibt es weniger Hersteller, die DRM-Empfängerchips produzieren, was die Implementierung für Autohersteller erschweren kann.
Der Sonderfall DRM+: DRM+ ist eine Variante des DRM-Standards, die in höheren Frequenzbereichen arbeitet, unter anderem auch im VHF-Band III, also dem gleichen Band wie DAB+. Theoretisch könnte eine DRM±Antenne, die für dieses Band ausgelegt ist, das DAB±Signal empfangen. Allerdings ist die Implementierung in der Praxis komplex und erfordert spezifische Hardware und Software.
Empfängerchip
Ein DAB±Empfängerchip kann nur DAB±Signale dekodieren, während ein DRM-Empfängerchip nur DRM-Signale dekodieren kann. Die beiden Standards sind nicht kompatibel. Auch wenn beide das OFDM-Verfahren (Orthogonal Frequency-Division Multiplexing) nutzen, unterscheiden sich die Codierung, die Kanaleinrichtung und die Datenstruktur. Ein Multistandard-Chip könnte beide Signale verarbeiten, aber ein reiner DAB±Chip kann kein DRM-Signal dekodieren und umgekehrt.
Zusammenfassung: DAB+ vs. DRM (inkl. DRM+)
Merkmal
DAB+
DRM
DRM+
Hauptfrequenzband
VHF-Band III (174–240 MHz)
LW, MW, SW (< 30 MHz)
VHF-Band I, II & III (> 30 MHz, inkl. FM-Band)
Implementierung
Dedizierte Antenne, DAB±Empfängerchip
Standard-AM-Antennen, DRM-Empfängerchip
VHF-Antennen, DRM-Empfängerchip
Abdeckung
SFN-Netz (lokale/regionale Abdeckung)
Große Gebiete, Fernempfang
Lokale/regionale Abdeckung
Verbreitung
Standard in Europa und vielen weiteren Ländern
Standard in China und Indien (vor allem für Fernempfang)
Weniger verbreitet; Teil des DRM-Standards, der für den UKW-Frequenzbereich gedacht ist
Da DAB in meinem P7i einwandfrei funktioniert, kann es nicht an der prinzipiellen Technik liegen.
RDS scheint es aber tatsächlich nicht zu geben. Das müsste eigentlich vorhanden sein.