Er ist seit 1.1.26 auch kein Geschäftsführer mehr!
Sollte nextmove doch mal verschwinden, weil deren Modell, E-Fahrzeuge zu vermieten, bevor Leute sich einen BEV kaufen, in meinen Augen etwas überholt ist, hoffe ich, dass Stefan Möller seinen Kanal so weiterführt mit Infos und News, weil er ein passendes Vergütungsmodell findet bzw. passend gesponsert wird. Bei ihm habe ich die News noch nie vorzeitig abgebrochen, weil er mir auf den Keks ging. Für mich ganz klar eine echte Bereicherung für Überzeugung für die Elektromobilität.
Stefan hatte den strategischen Fehler gemacht, das Vermietkonzept „Kleinlaster“ aufzubauen. Das ist kein B2C sondern B2B und ein ganz anderes Vermietmodell. Die PKW-Sparte lief super, die Transportersparte hat das Unternehmen gekillt.
Tja, der Chef muss am Ende zu seinen Entscheidungen stehen, positiv wie auch negativ. So wie sich das Ausgabenverhalten unserer Industriekunden seit dem Beginn von Corona verändert hat, musste ich mich auch die letzten Jahre an den neuen Markt anpassen, ansonsten wären wir untergegangen. Bei unseren Industriekunden gab es auch etliche Insolvenzen oder auch Verkäufe, Zusammenlegung von Werken und und und… vor 3 Wochen war ein Kollege aus Österreich hier, der in Österreich auch viele große Firmen betreut. Erste Frage von ihm: wie läuft es denn bei euch hier? Bei uns geht es ungefähr 75% aller Firmen schlecht… er wohnt in der Nähe von Graz und wusste um Magna ganz gut Bescheid, das war wohl die letzten Jahre auch immer ein Auf und Ab durch z.B. Fisker…
Scheint auch ein interessantes Buch zu sein, aber das meiste davon können wir wohl auch so abschätzen:
Interessant, dass breit über „Fehler“ gesprochen wird aber überhaupt nicht über „Lösungen“ ![]()
Lässt sich alles auf einen Slogan bringen : Europa redet, China handelt ![]()
Das ist dann wohl der Unterschied zwischen „Problemorientiert“ und „Lösungsorientiert“ ![]()
Sieht man am Oldtimermarkt. Vor 1980 verliert wohl gerade rasant an Wert. Nach 1990 läuft ganz gut. Was wissen auch Millenials vom Käfer
Also die Spaltmasse bei unserem G6 waren top. Jedes einzelne.
Nein, waren sie nicht. Die sind krumm und schief, bei der Abholung ist die Beifahrertür rausgefallen und in der ersten Nacht ist das Auto abgebrannt. So war das. Kann gar nicht anders sein. ![]()
Ja, aber so schlimm kann das ja nicht sein.
Du haust immer Kommentare raus… ![]()
Beim Forum Treffen hatten wir voller Freude gegenüber XPeng aber auch sorgenvolle Diskussionen bezüglich Arbeitsplätze der Automobilindustrie in D.
Ich bin ja selbst jemand, der 2025 das sinkende Schiff Automotive Deutschland nach 24 Jahren imho noch rechtzeitig verlassen hat… ![]()
Die Automobilindustrie ist ja nur eine der vielen Technik-Produktionen, die durch z. T. arrogantes Missmanagement und/oder absolut unfähige Langzeitpolitik bezüglich Rahmenbedingungen leidet oder gar ganz den Geist aufgibt (Formenbau, Solarzellen, PV i. a., Konsumgüter, usw.)
Viel mehr als die Numerik rund um das Thema, mach mir vor allen die imho komplett fehlende Strategie von Industrie und Politik zum Thema China speed, China quality und China pricing Sorgen.
Das Ding ist ja, dass das zweigeteilt ist - jetzt wo sie „angekommen“ sind ist die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung rasant, und jedes Jahr werden große Fortschritte erzielt. Aber andererseits basiert das ganze auf Jahre bzw. jahrzehntelanger Planung und harter Arbeit ohne kurzfristigen Benefit. Halt Planwirtschaft vs. „die nächsten Quartalszahlen müssen toll aussehen, wie können wir die Verkäufe bis dahin einmal pushen?!“. Das hier halt echt der Weitblick und Mut für die Offenheit gegenüber neuen Technologien zu fehlen scheint, ist für eine Nation der (Dichter und) Denker schon traurig…
WIR sind nur noch gut zum lange rumdiskutieren hinherhühotundwiederzurück… ich mache ja techn. Service zu 99% in der Industrie, auch viele Großkonzerne, und was ich da seit den 90ern bis heute erlebt habe, ist teilweise unerträglich gewesen. Ebenso, wenn man gesehen hat, wie teilweise die Millionen nur so zum Fenster rausgefeuert wurden… mit der Wirtschaftskrise 2008/2009 hat sich danach nicht wirklich viel verändert, erst seit dem Beginn von Corona hat sich bei uns durch die Veränderungen bei unseren Kunden auch viel verändert. Meine letzte „Besprechnung“ für eine Maschinenumstellung bei VW hatte ich wenige Wochen vor Bekanntwerden des Dieselskandals. Ich war alleine dort, aber wieviel Graukittel von VW mit dabei sein mussten, um das ganz genau durchzukauen, war schon extrem. Mit Dieselskandal wurde das dann erstmal nicht umgesetzt. Aber ich wollte damit nur sagen, was für ein Überhang an Personal auch bei manchen großen Firmen vorhanden ist bzw. war, der mitbezahlt werden muss bzw. musste, ist bzw. war immens.
Was hatte sich denn ab Corona bei den Kunden geändert?
Soll ich dir aufzählen, welche Werke es nicht mehr gibt oder verkauft oder stark reduziert wurden? Es sind etliche Zulieferer, die seit dem Beginn von Corona ihre Ausgaben/Investitionen extremst reduziert haben, z.B. Marelli in Brotterode (Scheinwerfer), seit 2024 zu, Magna CTS in Hemelingen (Cabriodächer für SL, SLK usw.) seit Sommer 2020 zu… früher gab es BHTC in Lippstadt, guck selbst, an wen die zuletzt nach Asien verkauft wurden… Und auch unsere deutschen Hersteller haben ihre Lieferanten nochmal extremst zu noch günstigeren Bedingungen aufgefordert. Ich habe mich in den Jahren auch zum Personalabbau entschieden, denn nur noch Geld tauschen macht keinen Sinn, UND wenn du 3 Monate auf die Bezahlung warten sollst, oder sich manche sogar 6 Monate rausnehmen (z.B. Tesla Germany GmbH, kann ich NACHWEISEN aufgrund von Inkassoverfahren durch Creditreform!)! Manche haben auch Insolvenz angemeldet. Z.B. war hülsta früher auch ein Kunde von mir, zack 1. Insolvenz, 2. gar nicht so viel später. Wer nach der 1. wieder was bei denen gemacht hat, musste evtl. bei der 2. auch auf Geld verzichten, weil die so schnell kam… seit 2020 hat sich unsere Industrie massivst verändert. Auch eine unserer großen Brauereien, die früher immer schnell unsere Rechnungen bezahlt hat, braucht inzwischen min. 6 Wochen, ohne Mahnung geht gar nichts mehr! Wie sagte vor wenigen Wochen mein Kollege aus Österreich, als er hier war: „ca. 75% aller Firmen bei uns geht es schlecht!“. Unsere Nachbarin arbeitet in der Möbelbranche, aktuell kauft niemand Möbel, das Geschäft ist ziemlich tot. Ihr Mann ist selbstständig und macht Spezialsägeblätter für große Holzverarbeiter/Küchenhersteller, der ist nur noch alleine und kommt so gerade über die Runden… wer davon nichts mitbekommt, halt wohl verbundene Augen… sobald die Großen die meisten ihrer kleinen Lieferanten kaputt gemacht haben, stehen sie halt mit runtergelassenen Hosen da, weil sie nicht mehr die meiste „Arbeit“ auslagern können.
Danke für den Beitrag. Das Ausquetschen der Zulieferer habe ich noch nie verstanden. Und dass das Aufrechterhalten bzw. Anregen der Nachfrage im Binnenmarkt in Deutschland viel zu lange vernachlässigt wurde, ist eigentlich auch „bekannt“, aber ändern tut sich trotzdem nichts…