Bei einem sehr großen Akku dauert ein Zyklus dann halt 1 Woche….
Logisch, dann haben wir aber auch keinen Vollzyklus pro Tag. Generell sollte sich ein kleiner Akku schneller amortisieren als ein zu großer Akku, sofern die Kosten pro kWh identisch sind.
Bei den früheren Preisen von 500 €/kWh muss man aber viel Geduld mitbringen. Heute gibt es manche Systeme aber schon zu sehr interessanten Preisen.
5kwh kosten ca 940€ heute. Bei dem Marstek Venus 3 ist die KI Integration zur Lastausgleich richtig gut.
Bei den früheren Akkus hat eine 1kWh Verbrauch ca. 5-10 cent gekostet, sozusagen für die Abschreibung des Akkus. Das ist mittlerweile günstiger geworden.
Bei einer optimal ausgelegten PV-Speichergröße hat man ca. 200 Vollzyklen im Jahr.
Im Winter wird der Speicher nicht oft voll, im Sommer wird wenig aus dem Speicher geladen.
Aus dem Grund setze ich auf Tibber, Smartmeter und Akkus.
Begründung: im Winter wenig PV Strom, da ist besser Lastenausgleich mit Akkus. Im Sommer Netzstrom zu 0€ oder oftmals negativ. Lohnt sich PV nicht, da Netzbezug fast kostenlos.
Daher frage ich mich, ob Invest in Akkus besser ist als PV. Gut, PV kostet fast nichts mehr aber aktuell werden die Akkus eh von der KI zum Tiefstpreisen geladen.
We shall see…..
Ganz ehrlich, wenn du das noch einmal schreibst, dann editiere ich den Beitrag. Es ist NICHT umsonst, es kostet in vielen Bereichen 19-20 Cent pro kWh.
Wenn man die Möglichkeit hat PV zu installieren, und nicht vom Apotheker bauen lässt, dann lohnt sich das natürlich. Vor allem ist man dann ein Stück weit abgesichert, was auch immer in der Zukunft passieren mag.
Es würde nicht EIN Großspeicher gebaut werden, wenn die Betreiber die Netzentgelte bezahlen müssten. Warum? Weil es sich nicht lohnt, ganz einfach.
Eigene PV wird sich immer besser rechnen.
Habe Gemini mal ein wenig über Perplexity gequält.
Hier ein paar Linien mit Daten meiner Anlage und den von dir angegebenen ~1.000€ für einen 5kWh-Speicher. Netzentgelte sind natürlich unterschiedlich je nach Region, verschiebt dann aber einfach nur die Linien etwas nach oben oder unten.
Die PV-Anlage ist mit aktuellem Standard-Stromtarif der örtlichen Stadtwerke, dynamischem Strompreis und Octopus Go berechnet. Stromverbrauch mit 10.000kWh/Jahr angenommen. Der dynamisch Tarif in Verbindung mit PV ist theoretisch der günstigste, benötigt allerdings massiven Automatisierungsaufwand.
Bereits im Jahr 8 überholt die PV-Anlage (egal mit welchem Tarif) den kleinen 5-kWh-Speicher in der Wirtschaftlichkeit. Ab diesem Punkt sind die laufenden Stromkosten des Netzspeicher-Systems so hoch, dass die anfänglich gesparten 24.000 € Investitionskosten komplett aufgefressen wurden.
Also: Wer kann, wenn auch nur im kleinen Stil, Platten anbringen. Egal ob Dach, Balkon oder Hauswand.
Und selbst eventuelle Austausche von Wechselrichtern nach 10-15 Jahren werden mit der Ersparnis durch die Anlage bezahlt.
Welche Anlagengröße hast du bei 24.000€ zugrunde gelegt?
Im aktuellen Markt sind das deutlich über 20 kWp.
15,84kWp vor 1,5 Jahren inklusive allem (Planung, Gerüst, Aufbau, PV-Anlage, Speicher, Anmeldung). War mein Preis damals.
War nicht das günstigste Angebot, aber auch bei weitem nicht das teuerste. Und dazu keine 5km entfernt.
Wenn das heute 20.000€ sind, dann rechnet sich das eben noch etwas schneller.
Wir haben 26,4kWp (66 Module je 400Wp), einen 20kW WR von Fenecon mit 39,2kWh Speicher. An besten Tagen erzeugen wir um 160kWh, jetzt schaffen wir schon 114kWh. Wir laden die meiste Zeit 4 PHEV mit 17,8kWh, dann läuft unsere Wärmepumpe darüber, im Sommer unsere Poolheizung mit bis zu 44kWh Verbrauch PRO Tag, und unser ganzer Haushaltsstrom. Wir erzeugen ca. 22.000kWh, speisen davon ca. 8.000kWh ein, und mussten ca. 3.800kWh einkaufen, halt in den schlechten Monaten und Tagen. Verbraucht haben wir in 2025 über 17.000kWh bei uns auf dem Grundstück.
Wir heizen damit 200qm, speisen den Pool, 4 Auto´s (deswegen wird jetzt auch das 1. durch einen BEV ersetzt), wir haben unseren Energiebedarf komplett umgeschichtet. Ach ja, und gekaufter Strom kommt aus einem Bürgerwindpark, in den ich auch etwas Geld investiert habe und was ganz gut verzinst wird, außerdem erhalte ich vergünstigen Mitgliederstrom.
Ich werde zukünftig mit dem G9 noch mehr eigenen Strom für 7,5 Cent laden, anstatt diesen einzuspeisen. Wir haben unsere Energiekosten durch Solar extremst gesenkt und verzichten auf keinerlei Komfort.
Gute Module sind z.B. Trina, dann inzwischen als Glas-Glas mit 470Wp und für noch um die 70 Euro?
Und wie bringen wir die Umstellung auf Elektromobilität usw hin bei den Menschen die im 8. Stock eines MFH wohnen, keine TG haben und nirgends eine Wallbox hinhängen können?
Es ging um deine Aussage, dass sich PV nicht lohnt, wäre das hiermit geklärt?
Das kann trotzdem noch gelten, je nach Setup. Wenn ich natürlich ein Hof habe und es voll mit PV packen kann……
Da hast du recht, da hat schon Merkel nichts für getan, was sie hätte tun müssen! Anstatt riesiger E-Auto-Förderungen, auch für viele Firmen, hätte sie das mit dem Laden an MFH und dem Ausbau der Erneuerbaren auch mit anschieben müssen.
Ich war Anfang der Woche noch beim Ordnungsamt der Stadt Bielefeld, in vielen Zimmern stehen mehrere Ventilatoren, weil es im Sommer in dem Altbau so warm wird. Da habe ich noch gesagt, mit Solar auf dem Dach und Speicher hätte das ganze Gebäude sehr viel eigenen Strom, mit passenden Klimaanlagen könnten gerade im Sommer die Räume gekühlt, im Winter geheit werden, und zwar sehr effizient. Und der meiste Strom wird tagsüber benötigt, genau dann, wenn die Sonne scheint. Antwort: Wir stehen unter Denkmalschutz! Super, wenn auch daran so viel scheitert!!!
Genau. Und wegen der kommende Energiekrise werden wir hier einen solchen Geschwindigkeit aufnehmen müssen und die letzten 15 verpennte Jahren in 1-2 aufholen.
EFH, 2018 gebaut, 2022 Solar montiert. Dachflächen aber entsprechend komplett vollgemacht! 2x9,6Kwp Ost und West in 2022 montiert, 2x 3,6kWp Süd und West in 2024 montiert, und dann auch den Fencon Home 20 aufgebaut. Das macht richtig Spaß!!!
Falsch, je größer die Anlage in Relation zum Verbrauch, desto flacher geringer der ROI. Eine kleine Anlage, welche fast ausschließlich zur Deckung des Eigenverbrauchs genutzt wird, rechnet sich schneller, da jede produzierte kWh einen höheren Gegenwert hat, als diese für unter 8 Cent einzuspeisen.
Ist auch super. Aber 80% der Menschen wohnen in einer Wohnung. Auch diese Menschen müssen wir ins System aufnehmen können.
Ist doch so ähnlich bei Supermärkten und Discountern. Warum haben die meisten nichts auf dem Dach? Genau, die Gebäude gehören einem Investor und sind gemietet. Der Investor könnte eine Anlage montieren lassen, den Strom aber nicht an den Supermarkt verkaufen, sondern muss selbst an die Börse gehen. Somit macht das keiner der Besitzer der Gebäude. Ich habe eine Dienstwagen-Wallbox und könnte meinen Nachbarn tagsüber laden lassen und mit ihm abrechnen, aber darf ich das? Nö!

