Elektroauto-Förderung in Deutschland

So ist es richtig ja. Fiat 500 ist letzte Woche angemeldet worden und somit die Jahre 23/24. Bei meinem kommt es drauf an eher 24/25 wenn ich erst im Herbst einen habe.

Es wird trotzdem immer der Durchschnitt aus beiden Jahren gezählt.

Und was hat sich nun gegenüber letzten Freitag genau geändert?

Wo ziehe ich hin, damit meine Frau das beantragen kann? :thinking:

Eigentlich nix

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60gr CO2 ist eine gute Grenze. Hätte ich eigentlich etwas niedriger erwartet, da die Angaben eh alle Fake sind. 30gr wäre besser, dann wäre die Förderung nur für BEVs gewesen :wink:

Gibt es auch eine anteilige Grenze wie viel Kosten übernommen werden? Wenn man jetzt einen Kleinwagen least kostet der ja keine 5k oder 6k über die 3 Jahre.

Naja, ich habe mich am Samstag mit dem größten Gebrauchtwagenhändler von MV unterhalten, sie haben auch ein Autohaus in Neubrandenburg, Greifswald, Geesthacht, Lübeck usw.

Er sagte, dass die ganze Förderung, so wie sie heute bekannt wurde, Quatsch ist.

Es sollte im deutschen BEV-Markt lieber Vertrauen geschaffen werden, dass man gut und günstig laden kann, dass das gebrauchte BEV einen garantierten Restwert hat und wenn man etwas macht, sollten die gebrauchten BEV unbedingt mit berücksichtigt werden.

Auf dem deutschen Markt gibt es auf 5 gebrauchte BEV, einen Interessenten. Deshalb verkauft diese Gruppe, ihre BEV nach Portugal. Dort gibt es 5 Interessenten auf einen BEV. :frowning:

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Spielt keine Rolle. Du bekommst das was dir zusteht 3k oder mehr.

Also ich bin eigentlich gegen eine neue Förderung, aber finde die Ausgestaltung schon ganz ok und wenn ich an die ein oder andere Familie in meinem Umfeld denke, ja da können 6.000 Euro schon entscheidend sein!

Hier sollten (fast) alle Fragen beantwortet werden:

Es steht nicht dort, dass nur ein Fahrzeug pro Haushalt gefördert wird. Also sollte das machbar sein oder?:thinking:

Zum Thema PHEV, da sind wohl die Berechnungsgrundlagen seit 1.1.26 geändert worden. Die neue Berechnungsgundlage liegt bei der 60g CO2 zugrunde.

Die Regierung nutzt für das heute (19. Januar 2026) vorgestellte Programm zwar die Zahl „60g“, aber durch die neue EU-Berechnungsmethode, die für Neuzulassungen seit dem 1. Januar 2026 verbindlich ist, sind diese 60g viel „teurer“ geworden.

Wann gilt welche Berechnung?

Es gibt zwei Welten, die man unterscheiden muss:

  1. Die „alte“ Welt (bis 31.12.2025): Hier wurde ein sehr hoher elektrischer Fahranteil (Utility Factor) angenommen. Ein Auto mit z. B. 60 km elektrischer Reichweite wurde so gerechnet, als würde es zu fast 80 % elektrisch fahren. Viele Autos landeten so bei 20g bis 40g CO2.

  2. Die „neue“ Welt (seit 01.01.2026): Für alle Neuzulassungen greift nun die erste Stufe der EU-Verschärfung. Der angenommene Elektro-Anteil wurde gesenkt. Das bedeutet: Ein Auto, das gestern noch mit 35g im Prospekt stand, steht heute bei der Zulassung plötzlich mit 55g bis 65g da – ohne dass sich am Motor etwas geändert hat.


Welche Autos schaffen die 60g-Grenze heute noch?

Durch die neue Berechnung fallen viele „alte“ Bestseller aus der Förderung, wenn sie nicht eine sehr große Batterie haben. Hier ist ein Vergleich beliebter Modelle:

Modell Status 2025 (alte Rechnung) Status 2026 (heute, neue Rechnung) Förderung 2026?
VW Golf eHybrid / GTE ca. 25–30g CO2 ca. 45–55g CO2 JA (da Reichweite > 100km)
Mercedes C 300 e ca. 15–20g CO2 ca. 35–45g CO2 JA (Reichweite ca. 110km)
BMW 330e ca. 30–40g CO2 ca. 60–75g CO2 Knapp/Nein (über CO2-Wert oft raus)
Hyundai Tucson PHEV ca. 31g CO2 ca. 65–75g CO2 NEIN (Reichweite < 80km)
Kia Sportage PHEV ca. 25g CO2 ca. 62–70g CO2 NEIN (Reichweite < 80km)
Volvo XC60 T6/T8 ca. 25g CO2 ca. 55–65g CO2 Wackelkandidat (je nach Ausstattung)

Wer sind die Gewinner der neuen Förderung?

Die Faustregel für 2026 lautet: Nur Autos mit einer realen elektrischen Reichweite von über 80 km (besser über 100 km) sind sicher dabei.

  • VW-Konzern: Neue Modelle wie der Golf 8.5, Passat B9 oder Tiguan schaffen dank großer Batterien (ca. 20 kWh netto) die 60g-Hürde auch nach der neuen Rechnung locker.

  • Mercedes: Fast alle aktuellen PHEV-Modelle liegen weit über 100 km Reichweite und sind somit sicher förderfähig.

  • Günstige Alternative: Der MG HS PHEV oder der BYD Seal U DM-i werden oft gefördert, weil sie große Batterien für vergleichsweise wenig Geld bieten.

Was passiert 2030?

Die Bundesregierung hat im heutigen Paket klargestellt, dass die Förderung für PHEV eine „Brückentechnologie“ bleibt. Ab 2028 wird die EU-Berechnung (Utility Factor) ein zweites Mal massiv verschärft. Dann wird fast jeder PHEV auf dem Papier über 100g CO2 ausstoßen.

Das bedeutet für Sie: Wenn Sie die Förderung nutzen wollen, ist 2026 das ideale Jahr. Ab 2027/2028 wird es technisch kaum noch möglich sein, die Grenzwerte für staatliche Zuschüsse mit einem Hybrid zu erreichen.

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Hier auch noch von der Auto Zeitung. Zumindest mobil etwas angenehmer zu lesen :sweat_smile:

Hier mal alles bestens erklärt. Wie immer ist dieser Kanal sehr zu empfehlen.
Das Förderprogramm soll ja erst im Mai Rückwirkend zum 1.1.2026 starten. Das rechtliche ist auch noch nicht in Sack und Tüten. EU muss auch noch zustimmen.

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Ford & Citroen erhöhen zur staatlichen Förderung ihre Zuschüsse…es geht los…

und

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Geile Preise. Wer da noch Verbenner kauft

Aus Ideologie :wink:

Dacia zieht nach..

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Habe mir das mal genauer angeschaut.
https://www.bundesumweltministerium.de/foerderung/fragen-und-antworten-zur-e-auto-foerderung
und Antworten auf nachfolgende Szenarien nicht finden können:

Gilt die Förderung pro Haushalt und somit für eine E-Autoförderung?
Oder haben Eheleuten die Möglichkeit das jeder eine E-Auto Förderung erhält, für den Fall das 2 Autos benötigt werden?