Energiewende

https://ecomento.de/2025/08/22/bdew-wir-brauchen-perspektivisch-mehr-erneuerbare-energie/

Sammelthread zum Thema Energiewende. Der BDEW fordert einen noch höheren Ausbau der erneuerbaren Energien, die Ausbauziele müssten unbedingt beibehalten werden.

Ich hoffe, dass sich das Bundeswirtschaftsministerium hier auch darauf weiter fokussiert und nicht das Thema Gas noch weiter torpediert.

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In Emden hat der Bau des größten europäischen H2-Elektrolyseurs begonnen, der 2027 in Betrieb gehen soll. Die Anlage wird eine Leistung von 320 MW haben und pro Stunde 5.000 kg bei Volllast erzeugen können. Die elektrische Energie kommt von den benachbarten Windstrom-Konvertern. Noch ist alles eine Sandfläche, aber der Tiefbau hat begonnen Quelle: NWZ

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Hallo, In meinen Augen ist die H2 Technologie zum Energietransport genauso Schwachsinn, wie der Glaube an den flächendeckenden Einsatz von H2 in der Mobilität. Bitte die überschüssige Energie in Methan (95% Anteil im Erdgas) umwandeln und alles ist gut. Netz ist da, Kraftwerke gibt es, Schwarzstartfähig, Speicher sind da.

Einzig, es passt nicht in einige Ideologien.

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H2 hat sich mittlerweile als ineffizient herausgestellt. Mit viel Strom stellt man H2 her, um diese wieder zu verbrennen um…… Strom zu erzeugen. Das Modell ist ähnlich wie bei Öl, nur das Öl aus der Erde kommt und schon da ist.

Batterien und erneuerbaren (Solar/Wind) sind die effizienteste Art Strom zu erzeugen und zu in Antrieb umzusetzen. Nur Aiwanger ist glühender H2 Anhänger und versenkt gerne Steuergelder, die in Schulen besser angelegt wären!

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Das Problem ist aber die Speicherung. Klar ist der direkte Verbrauch am effektivsten, wird aber nicht vorkommen. Genauso gibt es Flautenn ohne erneuerbare. Deswegen, keine Anlagen abstellen, überschüssigen Strom in Methan umwandeln und als Reserve speichern. Wie gesagt! Infrastruktur ist vorhanden.

Lieber 40 neue Gaskraftwerke :wink:

Ja, wenn der Kraftstoff dafür in den Sommermonaten gespeichert wird. Was wird jetzt gemacht? Windräder stehen still (trotz Wind), überschüssiger Strom wird verscherbelt, (Österreicher füllen ihre Pumpspeicherwerke kostenlos auf, um uns dann den Strom nachts wieder teuer zu verkaufen). Dann lieber volle Pulle laufen lassen, Stromüberschuss in Gas umwandeln und den nach Bedarf über Gaskraftwerke abrufen.

Infrastruktur ist bereits vorhanden. Es bedarf halt nur die Umwandler.

Das H2 des Emder Elektrolyseurs ist nicht für die Mobilität gedacht, sondern für die Industrie, z.B. für die Stahlerzeugung. Erzeugt wird es mit erneuerbarer Energie. Die Abnehmer gibt es schon.
@R29D71: Das Auffüllen der Speicher ist alles, aber nicht kostenlos. Die Pumpen benötigen natürlich auch Energie. Dennoch ist das natürlich eine sinnvolle Maßnahme, die es übrigens auch in Deutschland seit vielen vielen Jahren gibt.

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Ist ganz einfach: die Energiehersteller werden sagen “Prima wenn du das willst, zahle uns bitte das Delta zwischen Erneuerbaren und Gas und subventioniere uns das Gas auf 20 Jahren”. Da sie keine Milliarden hat, wird das nichts.

Kein Energiebetreiber hat Bock auf den Bau von Gaswerke die erst in 10 Jahren (frühestens) fertig sind.

Offenbar können die Gaswerke viel schneller fertig werden, denn schon die Ampel wollte Gaskraftwerke für mehr Flexibilität bauen. Daher sind viele Pläne längst fertig. Die Reiche wird aber die unter Habeck vorgegebene Eignung der Kraftwerke für die Umstellung auf H2 kippen, damit es noch schneller geht.

Das Hauptproblem für Reiche wird aber die EU sein, wie es im Artikel heißt.

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Gut so!

Es ist auch einfach viel zu kompliziert geregelt. Wenn ich sehe, dass im Marktstammdatenregister das bayernwerk nach 18 Monaten mir schreibt, dass das Datum der Inbetriebnahme um einen Tag falsch ist, ja dann muss man sich nicht wundern.

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China investiert mehr in erneuerbare Energien als der Rest der Welt. Diese enormen Anstrengungen haben lt. Einer Analyse der University of Chicago zu einer Reduzierung der Luftverschmutzung um 41 % gegenüber 2014 beigetragen und dadurch die Lebenserwartung der Bevölkerung um 2 Jahre erhöht.

Das Problem in China ist allerdings meteorologisch und erfordert daher besondere Lösungen: Die meisten Menschen leben im Osten des riesigen Landes, wo allerdings der Sonnenschein sehr unregelmäßig und der Wind eher mäßig sind. Daher werden die Investitionen eher im Westen des Landes getroffen und z.B. Tibet zu einem Zentrum der Clean-Energy gemacht. So hat man in einem Teil des Landes, 3.000 m hoch und umgeben von Bergen einen riesigen Solarpark errichtet, der mit 162 Quadratmeilen 7 x größer ist als die Fläche von Manhattan und wird weiter ausgebaut. In 3 Jahren wird er die 10-fache Fläche von Manhattan haben. Hinzu kommen Windparks im Umfeld und hydroelektrische Anlagen durch Staudämme. Die Leistungen sind gewaltig:

- 16,3 MWPeak des Solarparks. In 3.000 m Höhe über N.N. ist die Luft klar und kühl.

- 4,7 MW Windkraft

- 7,4 MW Hydroelectric

Diese billige Energie zieht Unternehmen an. Große Rechenzentren wurden u.a. errichtet, die dort nicht so aufwändig klimatisiert werden müssen in der kühlen Luft. Ihre Abwärme wird genutzt, um Gebäude zu beheizen.

Da die erzeugte Energie nicht vor Ort benötigt wird, wurden große Übertragungsleitungen in den Süden des Landes gebaut, die mit wesentlich höherer Spannung als bei uns betrieben werden, nämlich mit 800.000 bzw 1.000.000 Volt mit Gleichstrom. Diese Freileitungen sind allerdings für Teile der Bevölkerung kritisch, weil sie teils unmittelbar über bewohnte Gebiete geführt werden. Das wäre bei uns nicht möglich und nicht erlaubt.

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Aber die Chinesen…wir verpassen gerade richtig schon den Schienenersatzverkehr. Es ist unglaublich, was China in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat.

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Mal was von der anderen Seite des Teichs:

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Heizen ist teurer geworden in Deutschland, obwohl die Haushalte den durchschnittlichen Energieverbrauch hierfür in den letzten Jahren deutlich gesenkt haben, wie die Grafik zeigt:

Gesehen im Spiegel:

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Dafür könnten wir wunderbar dezentral angeordnete und riesengrosse LFP-Speicher bauen…. würde für Netzstabilität , Versorgungssicherheit und niedrige Strompreise sorgen…..

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Dafür könnten wir wunderbar dezentral angeordnete und riesengrosse LFP-Speicher bauen…. würde für Netzstabilität , Versorgungssicherheit und niedrige Strompreise sorgen….. der Wirkungsgrad von Wasserstoff ist verheerend… um nicht zu sagen katastrophal…