Das Portal electrek.co stellt ein Projekt in Deutschland vor, das ich hochinteressant finde: den Hitzespeicher aus speziellen Steinen, die mit EE (Wind, Solar) auf bis zu 1.500 °C erhitzt werden und dann, bei Flauten z.B., mit dieser gespeicherten Wärme Dampf erzeugen für eine industrielle Anwendung.
Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rondo-Enery (U.K.) und Covestro (Leverkusen) für das Covestro-Werk in Brunsbüttel.
Mittels Wind- und/oder Solarstrom wird dort ein Wärmespeicher, bestehend aus speziellen Steinen von Rondo-Enery, auf rund 1.500 °C immer dann aufgeheizt, wenn ein Windstrom-Überfluss vorhanden oder der Strompreis besonders günstig ist. Mit diesem Speicher mit einer Speicherkapazität von 100 MWh kann dann ein beträchtlicher Teil der Dampferzeugung für das Covestro-Werk erfolgen. Der Bau der Anlagen hat gerade begonnen, die Fertigstellung ist für Ende d.J. vorgesehen. Hier das Arbeitsprinzip der Anlage:
In der EU wurde im letzten Jahr zum ersten Mal mehr elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt als aus fossilen. Die Anteile der Quellen sehen so aus:
Die Wirtschaftsminister von Neun europäischen Staaten (z.B. Deutschland, Niederlande und dazu GB u.a.) werden in der nächsten Woche in Hamburg ein Abkommen unterzeichnen, in der Nordsee Wind-Energy-Projekte mit einer Gesamtleistung von 100 GW bis 2050 zu realisieren, gemeinsame sicherheitsrelevante Daten auszutauschen und den Schutz dieser Infrastruktur sicherzustellen.
Toller Vorschlag: Das von der Industrie gezahlte Geld aus dem Emissionshandel soll nicht in den Transformationsfond gehen (der dem Namen nach dazu da ist, den Wandel der Industrie hin zu CO2-Neutralität zu fördern), sondern soll wieder direkt an die Industrie zurückgezahlt werden. So als wäre nix gewesen. Das wird sicherlich viel besser dazu führen, dass die Transformation möglichst schnell erfolgt… nicht
PS: Um mal aus Wikipedia zu zitieren: “Das [Klima- und Transformationsfond-]Gesetz erlaubt insbesondere die Finanzierung von Maßnahmen, die die deutsche Volkswirtschaft in Richtung auf Klimaneutralität und Nachhaltigkeit ändern. Außerdem können aus Fondsmitteln der internationale Klimaschutz finanziert und bestimmte Belastungen aus Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen werden: Es sind Zahlungen zum Ausgleich von Belastungen durch steigende Strompreise und für die Stilllegung von Kohlekraftwerken gestattet.”
Was genau will der Woidke also mit dem Geld machen, was unter dem Mantel des Transformationsfond nicht geht?
für den politisch interessierten Bürger ein sehenswertes Video (vollständig anschauen, insbesondere ab Minute 40 hochaktuell) was die Entwicklung linker Parteien verständlich macht.
Das in 15 Jahren keine rationalen Lösungansätze gefunden erklärt die heutige Situation teilweise.
Wir haben scheinbar nichts daraus gelernt, als auf einmal das Gas knapp war. Jedes Land strebt nach autarker Energiegewinnung, außer ein gallisches Dorf.
Sind ihr nicht die drohenden Strafzahlungen aus Brüssel bekannt (ESR)? Die sind ab 2030 heute schon 30+ Milliarden. So wird es schlimmer, nicht besser.