Erfahrungen mit XPeng - 2 Jahre - 75.000km

Für alle die, die nicht auch in der Facebook Gruppe sind…

Liebe Xpeng-Gemeinde,

immer wieder lese ich hier die Frage, ob man den Xpeng G9 empfehlen kann. Nach fast zwei Jahren und knapp 75.000 Kilometern kann ich für mich sagen: Ja, ich würde jederzeit wieder einen Xpeng G9 fahren.

Ich habe meinen G9 im Juli 2024 gekauft. Vorher war ich im Frühjahr 2024 in China und habe mir einige chinesische E-Autos angeschaut, die ich schon länger interessant fand. Unter anderem den BYD Seal SUV, den Zeekr 007 und den Xpeng G9. Ich bin alle drei Fahrzeuge vor Ort gefahren und war besonders vom Thema Self-Driving ziemlich beeindruckt.

Später bin ich die Fahrzeuge dann auch noch einmal in Deutschland gefahren. Dabei muss man schon sagen: Die Umsetzung der chinesischen Software in Europa ist noch einmal etwas anderes. Gerade beim Zeekr fand ich die Bedienung und Steuerung eher anstrengend. Am Ende war für mich der Xpeng G9 das interessanteste Gesamtpaket — auch, weil Zeekr damals in Deutschland praktisch noch keine echte Kaufoption war.

Nach fast zwei Jahren mit dem G9 bin ich insgesamt wirklich zufrieden. Das Auto fährt sehr angenehm, vermittelt ein gutes Sicherheitsgefühl, lädt problemlos und ist auch auf langen Strecken ein sehr komfortabler Begleiter. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die mich im Alltag stören.

Der erste Punkt ist der digitale Schlüssel beziehungsweise die App. Ich nutze ein iPhone, vielleicht ist es bei anderen Smartphones anders. Bei mir ist es jedenfalls so, dass sich das Auto nicht immer zuverlässig öffnet, wenn ich zum Fahrzeug gehe. Offenbar hängt das auch damit zusammen, ob die App aktiv ist oder nur im Hintergrund läuft.

Manchmal sitze ich dann schon im Auto und bekomme trotzdem die Meldung, dass der Schlüssel nicht erkannt wurde. Dann muss man erneut koppeln oder kurz herumprobieren. Das ist kein Weltuntergang, weil man danach ganz normal fahren kann, aber im Alltag ist es einfach nervig.

Was mich daran zusätzlich stört: Beim Tesla meiner Frau funktioniert genau dieses Thema mit dem iPhone völlig problemlos. Das, was ich beim Xpeng erlebe, kenne ich dort so nicht.

Der zweite Punkt ist die Klimaanlage. Ich finde, sie ist oft entweder zu kalt oder zu warm. Die Temperaturangaben wirken für mich nicht besonders präzise. Es geht mir dabei weniger um das Glasdach oder darum, dass sich der Innenraum extrem aufheizen würde. Selbst bei 27 Grad und Sonne empfinde ich den Bereich oben nicht als besonders heiß.

Wenn man den Eindruck hat, dass sich der Innenraum durch das Glasdach trotzdem zu stark aufwärmt, kann man sich natürlich für ein paar Euro einen Sonnenschutz bestellen. Ich werde das wahrscheinlich auch einmal ausprobieren. Ich glaube allerdings nicht, dass das mein eigentliches Problem wesentlich verändert. Mein Punkt ist eher, dass die Klimaanlage nicht immer sauber regelt — mal kühlt sie zu stark, mal zu wenig, und beim Heizen ist es ähnlich.

Der dritte Punkt sind die Verbrauchswerte. Die angezeigten Werte passen für mich nicht ganz zur Realität. Laut Anzeige liege ich im Sommer teilweise bei etwa 15,7 kWh, im Winter bei rund 21 kWh. Tatsächlich fühlt es sich eher nach ungefähr 21 kWh im Sommer und 25 bis 26 kWh im Winter an. Mit dem großen Akku komme ich im Sommer auf knapp 450 Kilometer Reichweite. Im Winter sind es maximal etwa 400 Kilometer, realistischer eher 375 Kilometer.

Beim Laden habe ich dagegen keinerlei Probleme. Da kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Auch beim Komfort bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Ein Punkt ist allerdings der Fahrersitz: Ich empfinde ihn mittlerweile als relativ hart beziehungsweise nicht ganz ausreichend gepolstert. Ich habe mir inzwischen sogar ein zusätzliches Polster aufgelegt, weil es für mich auf Dauer angenehmer ist.

Beim Fahren selbst gibt es noch eine Sache, die mich stört: Wenn ich mit aktivem Assistenzsystem beziehungsweise Autopilot überhole, blinke und selbst übernehme, steuert das Auto manchmal gegen, weil es offenbar meint, ich würde die Fahrbahnbegrenzung ungewollt überfahren. Dabei blinke ich ja gerade, weil ich die Spur wechseln beziehungsweise die Fahrbahnbegrenzung bewusst überfahren möchte.

Das ist ein Punkt, bei dem ich immer wieder gegen das System arbeiten muss. Vielleicht mache ich da auch etwas falsch — falls jemand dazu Tipps hat, gerne her damit.

Ein weiterer Punkt, den ich bei meinem Fahrzeug wirklich schade finde, ist das fehlende Apple CarPlay. Mir geht es dabei gar nicht so sehr um CarPlay an sich, sondern vor allem um Google Maps. Mein Fahrzeug stammt aus 2023, und meines Wissens unterstützen neuere Fahrzeuge Apple CarPlay bereits. Darauf würde ich heute auf jeden Fall achten.

Wenn ich nicht falsch informiert bin, nutzt Xpeng hier TomTom. Ich bin im Ruhrgebiet ansässig, und hier ist das aus meiner Sicht leider oft katastrophal. Gerade rund um A40, A3, A59 und die ganzen Baustellen, Sperrungen und Umleitungen ändert sich gefühlt ständig etwas.

Ein Beispiel: Ich bin neulich nach Düsseldorf gefahren, hatte die Xpeng-Navigation laufen und bin prompt in eine Sperrung geraten. Mit Google Maps auf dem Handy wäre mir das nicht passiert. Zusätzlich hatte ich auch schon den Fall, dass mir Xpeng Ionity-Ladestationen angezeigt hat, die gar keine Ionity-Stationen waren. Das ist natürlich ärgerlich, wenn man sich darauf verlässt und dann an der falschen Ladesäule steht.

Ein kleiner Wunsch, falls Xpeng hier vielleicht auch mitliest: Ein Rettungsgassen-Modus wäre für Deutschland tatsächlich sinnvoll. Wenn man im Stau steht, positioniert sich das Auto sehr mittig in der Spur. Für die Rettungsgasse wäre es aber besser, wenn das Fahrzeug je nach Spur möglichst weit links oder rechts fahren beziehungsweise stehen könnte. Das ist kein großes Drama, aber es wäre eine Funktion, die das Auto stärker an den deutschen Alltag anpassen würde.

Trotz dieser Punkte überwiegt für mich beim Auto selbst ganz klar das Positive. Der G9 ist komfortabel, schnell, sicher, lädt stark und macht im Alltag sehr vieles richtig. Ich fahre noch das 2023er Modell. Wenn ich heute entscheiden müsste, würde ich mir vermutlich sogar das neue Facelift anschauen.

Was mich allerdings wirklich stört, ist nicht so sehr das Auto selbst, sondern der Service beziehungsweise die Customer Experience rund um Xpeng.

Ich komme ursprünglich von VW und habe mit meinem Passat wirklich einiges erlebt — unter anderem regelmäßige Neustarts des Infotainments über Jahre hinweg, weil VW es lange nicht per Update in den Griff bekommen hat. Und als dann irgendwann ein Update verfügbar war, sollte man dafür auch noch bezahlen. Das hat bei mir ehrlich gesagt viel Frust hinterlassen. Vor diesem Hintergrund bin ich mit dem Xpeng als Fahrzeug insgesamt wirklich zufrieden.

Aber beim Service habe ich leider bisher kein gutes Gefühl.

Ich hatte inzwischen schon mehrere Servicethemen. Ein aktuelles Beispiel: Das Vor- und Rückfahren per App funktionierte bei mir nicht mehr. Diese Funktion finde ich eigentlich klasse, gerade in der Garage, wenn man nah an der Wand parkt und trotzdem noch einmal an den Kofferraum muss. Ich habe das beim Service angesprochen. Daraufhin hieß es, ein Sensor sei defekt. Der Sensor wurde getauscht. Ich fahre extra rund 35 Kilometer zum Autohaus, hole das Auto ab — und die Funktion geht immer noch nicht.

Als ich gefragt habe, was wir jetzt machen, wurde mir gesagt, dass der Mitarbeiter, der das Auto repariert hat, jetzt ein anderes Auto repariert. Ich müsste also am nächsten Tag erneut kommen, damit man sich das noch einmal anschaut. Für mich bedeutet das wieder 35 Kilometer hin, wieder zurück, Organisation mit Bahn und Zeitverlust. Das empfinde ich ehrlich gesagt als klares Unding.

Da frage ich mich schon, wer am Ende eigentlich prüft, ob der gemeldete Fehler nach der Reparatur wirklich behoben ist. Genau solche Dinge versauen die Customer Experience total.

Und das ist leider nicht der einzige Fall. Es sollte auch einmal irgendeine Box im Fahrzeug getauscht werden. Ich hatte ohnehin einen Servicetermin. Statt das direkt mitzumachen, wollte man beim Termin erst einen weiteren Termin dafür vereinbaren. Also musste ich den eigentlichen Service wieder verschieben, damit man beides zusammenlegen kann. Danach gab es wieder Dinge, die nicht sauber funktioniert haben, zum Beispiel hatte ich plötzlich keinen Empfang mehr zum Fahrzeug.

Mein Eindruck ist leider: Nach Servicearbeiten wird nicht konsequent genug geprüft, ob danach wirklich alles funktioniert. Und genau das nervt mich.

Nach dem Frust mit einem Autohaus bin ich dann zu einem anderen gefahren, das relativ neu Xpeng macht und eigentlich aus dem BMW-Bereich kommt. Dort hatte ich aber leider einen ähnlichen Eindruck. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Xpeng bei vielen Autohäusern eher als Stiefkind behandelt wird.

Man nimmt Xpeng ins bestehende Markenportfolio auf — ob nun BMW, Land Rover, VW oder eine andere Marke — und fügt es irgendwie hinzu. Aber bei mir entsteht oft der Eindruck, dass es ein ungewolltes Stiefkind ist, dem keine echte Leidenschaft entgegengebracht wird. Das Auto lässt sich vermutlich gut verkaufen, aber im Service spüre ich bisher wenig echtes Commitment zur Marke und zum Produkt.

Vielleicht ist das nur mein persönlicher Eindruck, vielleicht hatte ich einfach Pech. Ich will ausdrücklich nicht ausschließen, dass es sehr gute Xpeng-Autohäuser gibt. Aber meine bisherige Customer Experience beim Service ist leider so schlecht, dass ich sagen muss: Wenn das Auto selbst nicht so gut wäre, würde ich aktuell wahrscheinlich deutlich kritischer urteilen.

Und genau deshalb würde mich eure Erfahrung interessieren.

Mich interessieren besonders Rückmeldungen von Leuten, die ihren Xpeng schon länger als ein Jahr fahren, vielleicht über 20.000 Kilometer runter haben und bereits echte Service- oder Reparaturthemen hatten. Wie wurde bei euch damit umgegangen? Wurde sauber geprüft? Wurden Probleme nachhaltig gelöst? Musstet ihr auch mehrfach wegen derselben Dinge hin?

Und vielleicht noch wichtiger: Welche Autohäuser könnt ihr wirklich empfehlen — gerade dann, wenn mal nicht alles glatt läuft?

Mein Fazit bleibt trotzdem: Ja, ich würde den Xpeng G9 wieder kaufen. Das Auto selbst überzeugt mich nach fast zwei Jahren und knapp 75.000 Kilometern immer noch. Aber beim Service und bei einigen Software- beziehungsweise Navigationsthemen sehe ich noch deutlich Luft nach oben.

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Man(n) kann wirklich nur hoffen, dass XPENG hier mitliest!

Denn, wie schon an anderer Stelle beschrieben, hast nicht nur du ein mulmiges Gefühl, bei den Händlern, denn auch die Techniker bekleckern sich nicht mit Ruhm. Wobei natürlich die tech.Schulungen ein Thema sind!

Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass diese Thema ja nicht erst seit gestern auf dem Tisch liegt und XPENG nicht gegensteuert!

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Einige dieser Punkte wurden mit Softwareupdates gefixt. Dass es kein Carplay hatte, liegt wohl am MJ 2023, erst ab MJ 2024 hatte es AA/CP?

Danke für den Bericht. Was Händler und Wartung betrifft, habe ich auch ein etwas unklares Bild. Ich bin nur froh, dass es kein Verbrenner ist :wink:

Ich habe das neueste Softwareupdate…Carplay - richtig…ist in meinem MJ2023 nicht verbaut.

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Um ehrlich zu sein, habe ich inzwischen jedes Mal ein mulmiges Gefühl, wenn ein Service-Termin ansteht.

Bisher hatte ich zwei Service-Termine, eigentlich hätten es mittlerweile bereits drei sein sollen. Leider gab es jedes Mal Probleme, sobald ich zum Service musste. Beim letzten Termin hatte ich unter anderem angesprochen, dass das automatische Einparken sowie das Vor- und Zurückfahren per App nicht funktionieren. Das wurde überprüft, und anschließend sagte man mir, dass ein Abstandssensor ausgetauscht werden müsse. So weit, so gut. Dafür kann das Autohaus natürlich nichts.

Nachdem ich jedoch zweimal nachhaken musste, konnte ich nach acht Wochen schließlich zum Austausch kommen. Als ich das Fahrzeug wieder abholte, bestand der Fehler weiterhin. Als ich daraufhin dem Servicemitarbeiter sagte, dass ich immer noch nicht per App vor- und zurückfahren könne, bekam ich sinngemäß zur Antwort: „Ach, warum haben Sie denn nicht gesagt, dass diese Funktion nicht funktioniert? Dann hätten wir da noch einmal nachschauen können.“

Genau deshalb war ich ursprünglich dort.

Solche Situationen passieren leider immer wieder. Aus meiner Sicht wirkt die Arbeit dort häufig unkoordiniert und wenig sorgfältig. Was mich dabei aber fast noch mehr stört, ist das spürbare Desinteresse. Man hat als Kunde den Eindruck, dass dort hauptsächlich Verbrennerfahrzeuge betreut werden und XPeng irgendwie zusätzlich mitläuft, ohne dass wirklich jemand besonders motiviert oder zuständig wirkt. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob das grundsätzlich so ist. Aber genau dieser Eindruck entsteht bei mir als Kunde.

Meine Customer Experience beginnt bereits beim Abgeben des Schlüssels. Wenn ich morgens ins Autohaus komme und sinngemäß gefragt werde: „Was machen Sie denn hier? Der zuständige Mitarbeiter ist noch gar nicht da“, obwohl der Termin vorher genau so besprochen wurde, dann ist das einfach frustrierend. Es ist vor allem die Art und Weise, wie einem begegnet wird, die bei mir inzwischen jedes Mal Bauchschmerzen auslöst, wenn wieder ein Service-Termin ansteht.

Ich habe diesmal wirklich versucht, so unkompliziert wie möglich zu sein. Trotzdem passiert jedes Mal wieder irgendetwas. Wenn man dann um drei Uhr dort steht und sagt: „Aber das funktioniert ja jetzt immer noch nicht. Können Sie da nicht noch einmal kurz draufschauen?“, heißt es, der zuständige Mitarbeiter arbeite inzwischen an einem anderen Fahrzeug und könne sich nicht mehr darum kümmern. Dann fährt man wieder weg, muss am nächsten Tag erneut kommen und verbringt am Ende gefühlt mehrere Tage im Autohaus.

Genau diese Dinge sorgen dafür, dass man als Kunde beim Händler irgendwann nur noch frustriert ist.

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Stephan1975 Das Thema „auto.Einparken, Vor-und Zurückfaher“ taucht jetzt immer öffter im Forum auf. Scheint mir ein Software und kein Mechanische Thema zu sein!?

Ist ja auch irgendwie bezeichnend für die Situation, wenn man gesagt bekommt " der eine Techniker, arbeitet gerade an einem anderen Auto…"

Man(n) kommt ihnen leider nicht aus und kann nur hoffen, dass sich die Siutaion bald ändert!?

Erste Maßnahme wäre hier die Werkstätte zu wechseln. Das klingt nach generell schlechten Service, egal um welches Auto sich handelt.

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Eben, das liegt wenig an Xpeng.

Durfte meinen EQS vor wenigen Wochen auch abholen, haben angerufen, dass er ab 14:30 fertig gewaschen auf dem Hof steht. Bin um 14:55 angekommen, keiner wusste, wo das Auto ist. 15:23 fuhr dann ein Azubi vor die Tür, der das Auto wohl hinter der Waschanlage geparkt hatte. Ja besten Dank, hatte einen Teams-Call ab 15 Uhr, den ich im Auto wahrnehmen wollte. Es sind die Kleinigkeiten, die einfach stören. Das liegt dann aber am Autohaus und deren Prozesse.

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Wie schon schön beschrieben…XPENG lässt sich gut verkaufen, weil es grundsätzlich gute Autos sind mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.

Aber dadurch dass XPENG keine eigenen Werkstätten hat, sich statt dessen immer irgendwo einkauft, besteht natürlich die Gefahr dass die Marke an Ruf verliert weil sich die ganzen Nachteile der etablierten Werkstätten nun auch auf diese Marke ausweiten, mit allem was dazu gehört.
Abzocke der Kunden mit völlig überhöhten Preisen, oder einfach schlechte Arbeitsqualität.
Ich glaube die meisten von uns kennen die Probleme der etablierten deutschen Werkstätten, ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das es mehr Probleme als Lösungen dort gibt, viele Kunden unzufrieden sind und dann von irgend einem Werkstattleiter mit Fachchinesisch vertröstet werden.

Vielleicht täte XPENG gut daran sich selbst motivierte Werkstätten/Autohäuser/Mitarbeiter auf zu bauen…

Dem entgegen steht natürlich die Tatsache dass chinesische Hersteller ansich nicht damit rechnen Autos lange zu betreiben, sondern, wie in China üblich, Kunden alle paar Jahre ein neues Auto zu verkaufen. Ich vermute in China ist der Qualitätsblick der Hersteller nicht auf eine Lebensdauer von 5..6..7 Jahren+ gerichtet.

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Oder so 8 oder 10 Service Center…

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Ich habe von einem Serviceberater eines Autohauses aber auch schon deutlich negatives über die Kommunikation mit Xpeng gehört.

  • Es werden bei längeren Aufenthalten des Fahrzeugs im Autohaus über mehrere Tage, von Xpeng dem Autohaus keine Kosten erstattet für einen Leihwagen für den Kunden. Das musste das Autohaus mir gegenüber selbst schultern. Obwohl das eigentlich so vorgesehen sei, dass Xpeng das übernimmt. Immerhin ging es hier um Mangelbeseitigungen.
  • Dann wurden bei mir die Waschdüsen getauscht, weil es ja hier eine von Xpeng neu herausgebrachte Version gibt. (Da die ursprüngliche ja bekanntlich nicht so richtig funktioniert.) Diese Kosten wurden von Xpeng im Nachhinein auch abgelehnt. Auch das hat das Autohaus nach eigenen Angaben für mich trotzdem kostenfrei gemacht.
  • Dann habe ich diverse andere Sachen bemängelt wie z.B das Klappern/Vibrieren von Lautsprechern (Premium Sound). Hier hat Xpeng eine Reparatur ebenso abgelehnt. Das Autohaus hatte dann die LS-Abdeckung angeblich mit Filz hinterfüttert. Auch auf eigene Kosten. Hat aber nix gebracht.

Und all die ablehnenden Haltungen bei einem Fahrzeug, dass keine sechs Monate alt ist. Wenn das so stimmt - Frechheit von Xpeng.

Mir wurden dann vom Servicemitarbeiter noch einige andere Schauergeschichten erzählt. Die Stimmung des Autohauses gegenüber Xpeng ist nicht besonders gut. Die Serviceabteilung des Herstellers, mit der die AH Servicemitarbeiter kommunizieren, schert sich einen Kehricht um Anfragen und man bekommt oft Ablehnung oder generische Antworten zurück.

Wobei mir mein Gefühl sagt, dass vielleicht auch nicht alles was der Mitarbeiter so erzählt hat 100% richtig war. Außerdem dauert es oft zwischen 3 Wochen und über einem Monat bis ich überhaupt eine Antwort auf eine Terminanfrage zum Service bekomme. Das wiederum hat nix mit Xpeng zu tun, sondern einfach mit dem Autohaus.

Alles in allem bleibt dann für den Kunden aber eher ein ernüchterndes Gefühl. :-1::-1:

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Wenn ich das hier so alles lesen zweifel ich gerade arg an meiner Bestellung, das klingt fast schlimmer als Tesla vor 5-6 Jahren - da bin ich mittlwereile echt zufrieden mit dem Service, wenn mal was ist.

Wo wart ihr denn vorher bei welcher Marke so?

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In den seltesten Fällen liegt es an einer Marke, vielmehr an einzelnen Mitarbeitern, wie mit einem Problem umgegangen wird.
Da hilft manchmal bereits das Wechseln der Person oder gar Händler/Werkstatt, ist jedoch bei der aktuellen Händlerdichte eher schwierig umzusetzen.

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Und doch sind dir als Händler/Distributor in vielen Bereichen die Hände gebunden. Wenn der Hersteller nicht mitspielt, hilft der beste Kundenservice nichts, damit der Kunde mit dem Produkt happy ist.

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Ich denke mal, dieses Autohaus ist bald kein Xpeng-Partner mehr. Sowas kann man nicht bringen ein Kunde gegenüber.

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Das stimmt auch wieder.
Aber als Kunde kann ich das eben nicht objektiv bewerten.

Jein, das kommt natürlich in hohem Masse auf die Transparenz an. Als Distributor von medizinischen Artikeln eines chinesischen Hersteller in Gunagzhou (du weisst ja, wer dort auch sitzt :grinning_face:), wissen unsere Kunden und Anwendern ganz genau, an wem es bei einzelnen Punkten liegt…

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Ahoi

mein G9 ist jetzt 1,5 Jahre alt und hat 98000 km runter. Ich habe die gleichen Punkte wie du Stephan. Austausch der T box ist so dass das Auto jetzt nicht mehr von alleine auf und zuschließt. Abblendautomatik kann man vergessen. Mein Auto ist immer voll beladen und bei Bodenwellen schwingt das Auto hinten auf und ab. Der Service ist ein Graus. Die Reparaturen werden mit ungelernten Personal durchgeführt. Xpeng ist eben kein Seat oder Cubra.

Bei dem 80000 kmService war das Öl für den Tausch an den Antrieben nicht da. Das soll jetzt bei der 100.000 km Service nachgeholt werden.

Ich hatte auch einen Unfall (20000 Euro Rep.). Der Wagen war 4 Wochen in der Werkstatt. In der Zeit ist weder die T Box noch der 60000 km gemacht worden. Die Reparatur war mangelhaft und 3500 Euro teurer wie angeboten.

Was nervt ist alle 20000 km zur Wartung zu gehen (2,5 Stunden Anfahrt).

Ich hole mir keinen Xpeng mehr. Kein Auto für Vielfahrer.

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Also wegen der Werkstatt performt das Auto überhaupt nicht auf der Langstrecke als Vielfahrerfahrzeug?

Wie ist da der Zusammenhang?

Und Service ist bei den etablieren Hersteller nicht unbedingt besser, auch dort Horrorstories.

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das trifft sehr gut auch meine +/- Erfahrungen.

G6P vFl, 32tkm in 1 Jahr.

Würde gern detailierter darauf eingehen, mir fehlt momentan aber die Zeit.

Customer Experience: natürlich kompliziert. Wie soll das in einem Land mit wenig Serviceorientierung und chronischem Personalmangel auch gehen. Für mich ist Xpeng als Marke da oft nicht der „Schuldige“.

Mit der Telematik-Box habe ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen mit der Werkstatt: wurde getauscht…Gutschein…nix. „Wir sind da noch nicht so eingespielt“. Ok, dann spielt ihr mal.
Aber das sind ja generell keine Einzelfälle. „Uppppps“ „Hoppla“…kämpft man ja gegen Tag in allen Belangen gegen an.

Das mit der Leidenschaft wird wohl in selbst in einem strategischem Zeitraum schwierig werden.

Wie auch immer: Das Produkt ist gut

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