Genau das ist ein mögliches Ziel für uns im Juli auch, fahrt ihr über A7 runter oder A9 und dann Brenner oder Tauern?
Weil dann könntest du auch gerne über gute Ladesäulen berichten, die man auch mit Gespann gut erreicht.
Klar gerne. Wir werden wahrscheinlich die A9 nehmen und dann übern Tauern Tunnel fahren. Ich hab die Route schon grob mit ABRP mit Ionity Lader geplant.
Werde aber auch noch einen Erfahrungspost darüber erstellen.
Da dies mein erster Beitrag ist möchte ich mich gerne vorstellen. Mein Name ist Olli, ich komme aus Solingen und aktuell fahre ich noch ein Model Y Standard Range aus 2023 mit 58kwh LFP. Meine Frau und ich sind auf den G6 vor einiger Zeit aufmerksam geworden und planen den Tesla gegen einen G6 Long Range zu tauschen. Da wir begeisterte Camper sind war für uns aber immer elementar wichtig das der XPeng auch mit unserem 1500kg Wohnwagen mit 2,30 breite, 2,50m Höhe und oben drauf ner Klimaanlage gut funktioniert. Mit dem Model Y haben wir trotzdem kleinem Akku Große Strecken bis Dänemark oder Kroatien gemeistert. Wir haben also beim XPeng Händler vorgesprochen und das Glück gehabt über das verlängerte Pfingstwochenende einen G6 Performance ausprobieren zu können. Wir haben mit Wohnwagen sowohl mit dem Tesla als auch mit dem XPeng eine Identische 132km lange Testrunde zu fahren um einen direkten vergleich zwischen beiden Fahrzeugen zu bekommen.
Am Testtag waren es 25-27 Grad, sonnig und windstill. Klimaanlage lief auf 22 Grad.
Perfekte Bedingungen. Das Ergebnis hat uns sehr überrascht. Der XPeng hatte laut Anzeige einen Verbrauch von 354 Wh Pro Kilometer. Abfahrt bei 100%, Ankunft mit 43%. Laut der SOC Änderung also ein Verbrauch von 45,6 kWh und einem echten Verbrauch von 345wh/km.
Der Tesla hatte einen angezeigten Verbrauch von 328,9wh/km. Abfahrt bei 100%, Ankunft bei 20%. Die SOC Änderung entspricht 46,8 kWh und einem echten Verbrauch von 354wh/km.
Am Ende war also tatsächlich der XPeng, obwohl es ein Test Performance gegen Standard Range war sparsamer. Für uns ganz klar…der XPeng ersetzt unser Model Y
Vielleicht hilft das ja auch manch anderen Umsteiger.
Naja, die XPeng sind ja nun auch nur eAutos. Da sollte bis auf ein paar fahrzeugspezifische Sachen kaum Unterschied zu anderen Fahrzeugen sein.
Grundsätzlich würde ich mich gerade mit größerem Wohnwagen darauf einstellen, häufiger beim Laden abkuppeln zu müssen. Auch längere Ladezeiten sind möglich, gerade in der Hauptreisezeit sind viele Ladeparks leider überlastet und manchmal kommt dann nur 75kW raus. Da steht man dann halt.
Reichweite optimiert man über den Verbrauch und den über die Geschwindigkeit. Tempo Max 90km/h können da vorteilhaft sein.
Letztes Jahr Dänemark, Rückfahrt, mit größerem Zeltanhänger am Tesla MYP: 26kWh auf 100km, Fahrzeit 9h36m, Ladezeit 2h10m, Strecke 715km, Durchschnitt 75km/h.
Insgesamt hatte ich mind. drei Ladeparks auf Hin und Eückfahrt die überfordert waren und deutlich weniger Leistung abgaben.
Berichte mal von deinen 1500km und vor allem von den Ladeerfahrungen.
Form und Aerodynamik des Zugfahrzeugs spielen schon eine Rolle und auch, wie der Windverlauf nach Auto / ab Wohnwagen weitergeführt wird. Das wird schon ein deutlicher Unterschied sein, ob da ein flacher Tesla M3 oder ein dicker Y / G6 vor dem WoWa ist.
Ja, aber gering. Dein G6 hat wie mein MY, nur nicht so stark, das Problem, dass die Aerodynamic mit Anhänger quasi im Eimer ist und der Verbrauch prozentual deutlich höher ausfällt als bei gleichen Anhänger vor einem G9, der ja aerodynamisch kein Wunder ist und somit eh einen höheren Verbrauch hat.
Ich wollte dich nur auf die zwei größten Probleme aufmerksam machen, gedrosselte Lader und Abhängen. Ein Mover erleichtert letzteres. Ich habe zur Zeitersparnis den Anhänger erstmal abgestellt auch in der Fahrspur, Auto an den Lader, Anhänger rangiert, so dass ich ihn dann gleich ankuppeln konnte.
Teilweise habe ich den Akku auch auf 100% geladen, damit ich an eine passende Ladestation fahren konnte. Ist manchmal sinnvoller als irgendeine enge Ladestation an einem Einkaufszentrum anzufahren. Per Google Maps habe ich vorher per Luftbild die Umgebung geprüft.
Naja, vielleicht helfen jemand die Tips.
Da gebe es noch die Möglichkeit, gezielt nach „anhängerfreundlichen“ Ladestationen zu suchen. Oft kommt dann Fastned. Aber auch Shell und Aral haben soetwas. Das erspart das Abkoppeln.
Ich komme mit dem G6 LR FL und einem Eriba Touring auf einen Verbrauch von ±30kw/100km bei warmen Wetter und immer so um die 100kmh auf der Autobahn. Langsamer fahren wirkte sich bisher auf der Autobahn wenig auf den Verbrauch aus
Versuch auch möglichst vorher zu schauen, das ich bei EnBW ohne abkoppeln laden kann. Lade eher mal früher und auch wenn’s passt über 80%
Also ich habe gute Erfahrungen gemacht, indem ich mir potentielle Ladeparks per Google Maps Sattelinformationen vorher anschaue und damit einen groben Plan für die Ladestops habe.
Geht sich bisher gut aus so.
Abrp und die EnBW App geben erste Info, ob es für das Gespann taugen könnte. Verlassen würde ich mich nicht darauf. In Stuttgart gibt’s eine, da wäre ich zwar reingekommen, aber nur noch rückwärts zurück auf die Straße oder doch abkoppeln. Der Planner scheint nicht unbedingt Camper zu sein
Praxiserfahrung von mir sind bis jetzt auch entspannte 200km und 250km sollte auch meistens machbar sein. Kommt auf meine Wunsch Restreichweite am Ziel oder Ladestation an. Ich bin selten unter 20%, eher bei 30 und etwas mehr. Bin ja dann im Urlaub
ChatGPT scheint deutlich mehr Informationen zu haben als Maps, ABRP und Co.
Ich habe unsere Route mit ABRP Pro geplant, Haken gesetzt bei „anhängerfreundliche Lader“ und Profil „Wohnwagen“ aktiv, das Ganze als xlsx exportiert, in ChatGPT rein und es kamen einige Verbesserungsvorschläge.
einige Ladestopps, die ABRP eingeplant hat haben keine anhängerfreundlichen Lademöglichkeiten
gleichzeitig hat er anhängerfreundliche Stationen ausgelassen
die Ladestrategie ist mit Ladepausen bis ca. 80% nicht optimal da abkuppeln/rangieren an ungünstigen Ladeparks mehr Zeit frisst als vollladen an optimalen Ladeparks
ABRP hat mir auch sehr viele ENBW reingeplant, ich werde mir einen einmonatigen IONITY Pro Pass holen, spart round about 160€ auf der Strecke, das sind dann schonmal 2 - 3 Kugeln Eis
Hoffentlich fabuliert die KI da keine Ladestationen dazu. Ich habe die mal nach einer Fahrplanauskunft befragt. Das Ergebnis war ein Spaß. Alles komplett erfunden, aber so ist es halt ab und an.
Ich kann nur vom Tesla berichten. Vor dem Schnellader konditioniert der immer vor, die Dauer bestimmt er selbst und das sollte man dem Auto schon überlassen, wenn man max Performance haben will.
Im Prinzip stimmt das. Nur die Ladeparks haben maximal 2 Ladepunkte für Gespanne. In der Ferienzeit kam es öfters vor, dass beide Punkte belegt waren. Auch Sonntags, ganz normales Wochenende, habe ich voll belegte Anhängerplätze gehabt, belegt durch einzelne PKW weil die natürlich nicht warten wollten bis ein PKW Platz frei wird.
Verlassen würde ich mich nicht darauf. Und die ENBW Ladeparks sind dann leider recht eng, da muss man den Anhäger gut stellen damit es passt.
So mache ich das auch. Ich plane ABRP und schaue mir die Lader per Maps an. Oder meine Tochter während der Fahrt. Leider ist die Belegungsangabe der Säulen außerhalb des Tesla Universum ungenau. Deshalb fahre ich nur größere Parks an oder wo mind. 50% frei sind.
Manchmal kann man auch vorwärts auf einen Ladepunkt fahren und dann rückwärts mit Anhänger wieder raus, geht gut mit zweiter Person, z.B. wenn bei Aral die Ladepunkte gegenüber der LKW Tankanlage sind.
Fazit: es braucht mehr Ladepunkte für Anhänger, die im Best Case sogar noch priorisiert behandelt werden dürfen durch Gespanne.
Wir waren über Pfingsten 10 Tage in Italien mit unseren G6 Performance FL mit Dachbox und 1300kg Wohnwagen. Hier sind hin und zurück 2x 865km gefahren von Würzburg nach Lido die Jesolo über den Tauerntunnel. Wir waren ziemlich voll gepackt.
Geplant hatte ich die Route mit ABRP nur Ionity/Electra Ladern und habe dann für den Monat den Ionity Power Pass geholt. Der Verbrauch war bei min. 35 kWh. und bei den steileren Passagen in den Alpen bei 39kWh. Wir mussten auf der Hinfahrt 4mal und auf der Rückfahrt 5mal Laden. Die Etappen waren ca. 170km - 200km. Mehr als 200km würde ich nicht fahren.
Das Fahren war echt super entspannt mit dem G6. Wenn ich mal zügiger einen LKW überholen wollte, war die Power immer da. Ich bin aber immer ca. 95-100km/h gefahren mit ACC. Die anderen Assistenzsystem werden ja leider im Anhängerbetrieb deaktiviert.
Zum Laden mussten wir leider den Wohnwagen immer abhängen, da ich nicht alle anderen Lader blockieren wollte. An sich ist ja das An- und Abhängen keine Große Sache.
Was mich aber echt beeindruckt hatte, war die Ladeleistung des G6. Ich hatte 1min nach dem Anstecken schon 327kw Ladeleistung, nach 20-25min ging es schon wieder weiter.
Ich hatte im Vorfeld wegen den Problemen der AHK echt Angst, dass die uns wegklappt bei der Fahrt, aber die Probleme treten bei Fahrradanhängern auf. Ich hoffe, dass hier Xpeng bald mal offiziell Stellung dazu nimmt und das sauber regelt.
Wir hatten bei der Fahrt mit dem Wohnwagen überhaupt keine Probleme und die Ladeetappen waren immer super einspannt für mich. Würde immer wieder machen.
Zwar kein XPeng, aber vielleicht für den ein oder anderen E-Auto Neuling interessant.
Ich habe die Tage mit dem Model Y Performance einen Hymer Feeling überführt. Der ist nur 2,17m breit und grob 2,2m hoch und hat ein tiefes Fahrgestell.
Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 84km/h habe ich laut Teslalogger 31,2kWh/100km verbraucht. Tempomat stand auf 100km/h, manchmal bin ich etwas drüber gekommen, wenn ich beim LKW überholen das abbremsen des Tempomat ausgeglichen habe.
Der Tesla zeigte ca 2kWh/100km weniger an als Teslalogger. Leider war einmal zähfließender Verkehr, ansonsten ca 42km Landstraße dabei bei den insgesamt 288km.
Ich denke mit Max 95km/h sind um die 28kWh/100km möglich.
Verglichen mit einem Caretta 1500:
Strecke 666km, Verbrauch 29,4kWh/100km, Durchschnittsgeschwindigkeit 73km/h; ist das super. Der Caretta hat ja kaum Platz, Seine seitlich herausragenden Radkästen kosten Aerodynamik und der verbaute Dachträger vermutlich auch.
Fazit meinerseits, es kommt extrem auf die Stirnfläche des Wohnwagen an. Je größer diese ist und je weniger davon durch das Zugfahrzeug verdeckt wird, desto höher wird der Verbrauch sein. Dann hilft nur häufiger laden oder langsamer fahren. Ab 80/85km/h steigt der Verbrauch stark an.
Ich denke ein G9 dürfte sich vor einem Wohnwagen gut machen, aber leider hat XPeng nur 75kg Stützlast
Hab den C.Fold und seine Erfinder schon persönlich auf der CMT in Stuttgart kennengelernt. Sehr spannend das Teil und praktische Details, auch bei der Inneneinrichtung.