Globale Energiekrise 2026/2027

Wir sind uns sicher einig, dass die Ladeinfrastruktur - gerade auch im AC-Bereich - ausgebaut werden muss und dann auch die Preise runter müssen. Derzeit machen sich da die lokalen Energieversorger (mehrheitlich im Besitz der Städte/Gemeinden) die Taschen voll.

Und das Laden meines Kona von 10 auf 90% dauert eben doch anständig lange - und deutlich länger als zu tanken. Wenn man da nicht parallel einkaufen kann, dann macht das nicht wirklich Spaß.

(Aber das Ganze ist natürlich kein Problem, wenn man noch kein BEV besitzt. Und von daher auch kein Argument gegen ein BEV, da hast du Recht.)

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Also, erstens hast du mit Ladeinfra recht. In NL gibt es genauso viele Ladepunkte wie in DE, nur dass NL so groß wie NRW ist!

Zweitens: Ein Kona lädt eben nur mit max. 80 kWh. Das ist nicht mehr zeitgemäß und dass ein Ladevorgang lange dauert, ist einfach der alten Technik geschuldet. Hat aber erstmal nichts mit dem Thema “Ladezeiten” zu tun.

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lustig dass du das ansprichst, ich hab den Thread gelesen und musste sofort dran denken, dass das hier politisch wird (weil nunmal der Grund klar ist)

Ich bin mal gespannt :popcorn:

AMEN
Ich predige das seit jeher, dieses Geschwätz von wegen „wenn man nicht daheim laden kann ist ein E-Auto Quatsch“ ist einfach faktisch falsch
Bei einem durchaus erreichbaren Preis von 0,39€/kWh sind wir bei 7,80€/100KM, das habe ich damals im Stadtverkehr mit meinem Fiesta auch gebraucht.
Basiert auf 20kWh/100KM die Rechnung, ich weiß viele fahren sparsamer, grade kleine Autos natürlich umso mehr - da aber im Winter bei mir auch mal 22-25 kWh/100KM stehen hab ich einen groben Durchschnitt gebildet, den kann man im Regelfall nach unten korrigieren.

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vorsicht, das wird wieder zu politisch ^^
Man tut sich echt schwer diese Person noch ernst zu nehmen.
Aber hey, wenigstens haben sich er und seine Freunde die Taschen vollgemacht, ist doch super :face_in_clouds:

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Ich denke tatsächlich eher, dass hier ein Ausbau der DC Lader wichtiger ist.
Dreh- und Angelpunkt ist hier die Zeit - eine AC Säule, die in der Anschaffung nicht so viel billiger ist, benötigt viel länger sich zu amortisieren.
Meiner Meinung nach brauchen wir mehr DC Lader und jedes neue Auto sollte DC beherrschen, gerne mit „nur“ 50KW.
Ich spreche für mich selbst, aber ich würde lieber einmal oder zweimal die Woche 20 Minuten am DC laden als bei einem saturierten Markt auf eine AC Säule zu hoffen, die jetzt frei ist.
Als Platz könnte man Tankstellen verwenden, da hat man ja bereits Platz genug für wenigstens einen Doppellader

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Genau das ist der Punkt!

Dieses Thema ist halt nun mal politisch….

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Uns reichts mit Verbrennern. Heute den Mazda 2 vollgetankt für 74,-€, pro Liter 2,019€.
Nächstes Jahr, wohl im Sommer kommt er weg und ein BEV als Zweitwagen. Kein Bock mehr die Melkkuh für Vater Staat und Ölmultis zu machen.

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Guter Ansatz! Klar, wenn DC auch am Straßenrand verfügbar wäre, wäre das natürlich besser. Ist aber wahrscheinlich auch eine Kostenfrage.

Ich teile meine Wallbox mit ca. zwei Händen voll Nachbarn. Seit dem Beginn des Irankrieges sind die Ladevorgänge der Nachbarn durch die Decke gegangen. Die teils noch vorhandenen Verbrenner werden weniger bewegt, und Plugins mit 30KWh Akku werden sogar 2x am Tag geladen.

So ein plötzlicher Anstieg sorgt Zuverlässig für Reaktion, viel besser als das langsame ansteigen (vgl. Frosch im Kochtopf). Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leute nun daraus den Schluss ziehen, die Förderung mitzunehmen und auf ein BEV zu wechseln.

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Bei uns werden die Verbrenner (3) aktuell auch kaum genutzt und wir fahren den G6, wann immer möglich. Ausserdem werden wir vom Toyota Previa (Verbrauch 10-12L Super) als Campervan auf den G6 mit Dachzelt umsteigen. € 1000,- Euro Sprit für 1x nach Südfrankreich und zurück (im Vergleich zu ca € 350,- für Strom) sind völlig indiskutabel und bis zum Sommer wird‘s eher noch teurer.

Es wird noch genug “gebrettert” als kostet der Sprit nichts. Meine mich zu erinnern, dass Lenkung erst so ab 2,40€ funktioniert. Aber da werden wir diese Woche noch hinkommen :hugs:.

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Können sich die Leute jetzt schonmal an die künftigen Preise von E-Fuels gewöhnen, diese werden ja aktuell als der heilige Grahl angesehen um den aktuellen Bestand bis 2040+ fahren zu können. :rofl:

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Grundtenor hinter der Bezahlschranke: Mineralölkonzerne würden sich nicht dran bereichern, anfangs hat man den Preis nicht einmal so weitergegeben und in Spitzen war die Marge ggf. 2 Cent zu hoch, aber das wären normale Schwankungen.

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Da ja sogar der Tankstelleninteressenverband (TIV) am fluchen war, nehme ich an dass die Tankstellen daran nichts verdienen. Und da die Preise in den Nachbarländern sehr viel niedriger waren, bleiben nur die Mineralölkonzerne übrig, die sich bereichert haben.

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Aber mal ganz ehrlich… als Fuhrunternehmer mag sich das wirklich in der Geldbörse auswirken… aber bei dem durchschnittlichen Fahrer mit 10,0 Tkm-15,0 Tkm im Jahr wird sich das nicht als Schock auswirken. Wenn man bedenkt, wieviele unnütze Fahrten eigentlich ausgeführt werden. …

Es wird von allen Technologieoffenheit gefordert. Dahinter versteckt sich alleine die Einstellung: Ich will aber nicht!

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Naja, könnten dann schon 500€ im Jahr mehr werden. Aber du hast recht: wenn man bedenkt wie viele unnütze Fahrten gemacht werden und wie viele unnütze Autos die Leute haben, dann ist das nicht wirklich ein Schock.

Ich bin die letzten Tage in der Schweiz und in Deutschland unterwegs gewesen. Ein verändertes Fahrverhalten aufgrund der hohen Spritpreise konnte ich nicht feststellen. Insbesondere auf der deutschen Autobahn wurde „gerast“ und gedrängelt. Insofern scheint es mehr ein „Medien-Hype“ zu sein als das es die Autofahrer tatsächlich belastet.

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Dänischer Energieminister gestern: “Liebe Bürger und Bürgerinnen, bitte stellt alle nicht absolut notwendigen Fahrten mit einem Verbrennerfahrzeug ein.”

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