Globale Unsicherheit beim Verbrenner-Aus

Wir deutsche, sind ja nicht die einzigen in Europa, die mit Verbrennern gutes Geld verdient haben. Stellantis vereint nun mal Fahrzeuge der Italiener, Franzosen und Amerikaner in einem Konzern. Wenigstens einige seiner Konzerntöchter werden mit Sicherheit eine Aufweichung des Verbrennerverbots aus Eigennutz unterstützen. Und ich glaube nicht, dass die Tochter von Ministerpräsident Ernst Albrecht, einem der ehemaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, ganz ohne Beeinflussung deutscher Politik in Brüssel agiert. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass dem Markt ein Verbrennerverbot egal ist, denn allein die Nachfrage wird den Markt regeln.

2 „Gefällt mir“

Da ist faktisch nichts Neues enthalten (maximal die „hocheffizienten“), die Co2-Neutralität stand schon immer drin. Ändert auch nichts daran, dass ICE weiterhin nicht verboten werden, nur die Nutzung von Benzin und Diesel.
Wieso das nicht einfach klar kommuniziert wird, ist mir schleierhaft (oder auch nicht), weil dann ja Entwicklung notwendig ist und das Geld kostet. Denn dann steht man vor dem gleichen Problem wie jetzt auch: dem Rückstand.
BEV können sie nicht einholen, da falsche Unternehmensstrukturen und viel zu spät dran. Bleibt nur das alte neu verpackt. Und dann, wenn es so weit ist, dass die Kisten in den Verkauf gehen, wird sich aufgeregt, dass der Liter „E-Fuel“ 8€ kostet. Ach, und mit der Verfügbarkeit ist man sich wohl auch noch nicht so sicher.
Jedenfalls (noch) nicht so im Überfluss vorhanden wie Erdölprodukte.

1 „Gefällt mir“

Die Antwort, was hocheffiziente Verbrenner sind, wäre damit ääääh geklärt:

Es ist doch ganz einfach. Die Antwort aus Brüssel wird sein sinngemäß:

“Hör zu, eure Lindner hat dafür gesorgt, dass E-Fuels berücksichtigt werden - das passt dann doch. In vielen Länder der EU sind E-Fahrzeuge bereits über 30% der Neuzulassungen. Die Infrastruktur wird stark ausgebaut. Macht eure Hausaufgaben!”

Ich hoffe nicht, dass die EU vom Ziel der klimaneutraleren Verkehr abrücken wird. Das kann sie eigentlich auch gar nicht, denn es ist einfach notwendig. Schauen wir zB nach HH. Die machen es richtig.

Egal, wie es läuft, sie können nur gewinnen:

  1. EU zieht mit: Industrie „gerettet“, Lobby happy, hurra!

  2. EU zieht nicht mit: Wir haben alles versucht, aber dir böse EU buhuu!

Ich glaube, ihn gucke ich mir mal öfter an. Kann man vielleicht denen weiterleiten, die weiterhin 0 verstehen.

5 „Gefällt mir“

Artikel geschenkt für die ersten 10 :wink:

1 „Gefällt mir“

Das bringt doch alles nichts. Unsere Autokonzerne verkaufen nur ein paar % des Absatzes in Deutschland. Das meiste geht in den Export, und es ist daher wichtig, wie sich der Markt weltweit entwickelt.

Ich hoffe, die Politik schafft es nicht, diese veraltete Technik am Leben zu halten. Es wäre fatal für unsere Fahrzeugindustrie in der EU.

Es wird leider so kommen, es wird genauso enden wie die Solar- und Wärmepumpenindustrie…Tolle Produkte, hier entwickelt und dann ausgemerzt

Steuerbefreiung für E-Autos bis 2035.

Quelle

1 „Gefällt mir“

Und Maut und Steuerbefreiung für E-Trucks bis 2031.

1 „Gefällt mir“

Welch fabulöses Wortspiel am Freitagmorgen!

4 „Gefällt mir“

Der Wosserstoff Fuzzi schiesst schon wieder quer :wink:

2 „Gefällt mir“

“Die Verlängerung der Regelung führt nach Koalitionsangaben zu Steuermindereinnahmen von einer Milliarde Euro. Der CDU-Abgeordnete Stefan Korbach nannte die Summe verantwortbar, da sie den Einstieg in die Elektromobilität erleichtere und gleichzeitig die Autoindustrie sowie deren Zulieferer stärke.”

Eine Millarde weil man glaubt, 74€ Einsparung auf Seiten der Käufer stärkt die Autoindustrie??

Das macht man so, wenn man Verbrennerautos beschützen möchte :wink:

Ja, auch PHEV werden noch gefördert, aber trotzdem scheint dieser Regierungschef zu wissen, worum es im Grunde geht - hocheffiziente Verbrenner konnte ich hier jedenfalls nicht lesen.

1 „Gefällt mir“

Spanien gefällt mir sehr, ich habe den Eindruck sie haben verstanden um was es geht.

Und wohl gemerkt waren die vor paar Jahren in Hinblick auf E-Mobilität ganz weit hinten dran….

1 „Gefällt mir“

Wusste auch nicht, dass die Autoindustrie so groß ist dort. Der “2030-Plan” macht absolut Sinn. Genau so muss es sein, Hand in Hand mit der Industrie und mit einer klaren, politischen Führung.

Im Allgemeinen nichts neues, aber im Teil mit den „alternativen Kraftstoffen“ schon ein paar brauchbare Lacher eingebaut :+1::shushing_face:

1 „Gefällt mir“