Zurück am Wasser zur Unterkunft und nun kann keiner schlafen weil viel zu warm. Ansonsten war es der erste Tag an dem wir einen XPeng gesehen haben. Vor und in La Rochelle insgesamt 5 G6 in fast allen Farben.
Man lernt im Alter immer noch dazu. Bzw. diese Unterkunft hat mein Bruder organisiert. Haben aber alle besser geschlafen als gedacht obwohl die Lüfter durchgelaufen sind.
Heute mal kein Foto vom Frühstück. Unsere Aufgabe für heute war klar. Ab nach Spanien und dabei noch etwas zu Essen und Trinken einkaufen. Und ja die letzte günstige Electra Säule mitnehmen.
Viele Mautstationen und verrückte Autofahrer waren heute das Erlebnis. Der vierte Hänger eines LKW’s wackelte so sehr, das wir jeden Moment ein Kippen erwarteten. Um Bordeaux war ein Megastau. Wir haben fast 1h verloren.
Den Ladestop haben wir dann dort wo anders gemacht als geplant aber bei Electra. So konnten wir gleich einkaufen. Ein G9 aus Holland gesellte sich auch noch dazu.
In Getxo angekommen und zu Abend gegessen, ging es zu einem AC Lader und wir haben noch den Hafen erkundet und die älteste Schwebebahn der Welt genutzt. Danach gab es noch einen Cocktail und das Auto war auch wieder voll.
Erster Ladestop nach der Hälfte der Strecke. Später wird es sehr dünn mit guten Ladesäulen. Nebenbei haben wir eine feuchte Familie kennengelernt die sich einen EQE gemietet haben und das erstaunliche Ergebnis eines Unfalls gesehen.
Einen zweiten Stop haben wir dann bei Ribadeo gemacht. Bei IONITY war es so heiß das ich keine Bilder gemacht habe. Der Ladepark war gefühlt in der Wüste.
An der Unterkunft angekommen, haben wir noch einen kleinen Spaziergang gemacht. Man könnte ihn Lost Places nennen. Das Ziel war eine kleine Brücke die Teil des Königswegs ist.
Einziger Kritikpunkt: macht bitte keine Fotos von Unfällen. Auch wenn das hier extrem wahrscheinlich nur Blechschaden ist. Sowas ist auf ganz vielen Ebenen einfach nicht gut.
Oh man, was hab ich da nur verbockt mit einem Foto. Wir fanden es nur erstaunlich wie der Skoda das geschafft hat.
Tag7:
Sonnenfinsternis
Plan war zuerst den Catedralen Strand zu besuchen, dann durch Foz zu schlendern und dann etwas östlich von Foz die Sonnenfinsternis zu sehen. Aber alles kam anders.
Zuerst mussten wir uns den Weg durch einen Wochenmarkt bahnen. Woher der plötzlich kam?
Der Strand war leider komplett gesperrt, anscheinend weil da das Frühstück TV drehte.
Einen Strand weiter war es aber auch sehr schön und es war erstaunlich wie schnell die Flut kam.
Wir kühlten uns im Atlantik ab und verbrachten die Zeit bis zur Sonnenfinsternis. Es gab viele Schaulustige aber leider keine Sonne sondern Wolken. Es war trotzdem beeindruckend wie es dunkel wurde.
Nun sind wir nach einem kleinen Abstecher in eine der vielen Bars auf dem Rückweg zur Unterkunft. Morgen geht es früh raus, da uns fast 1000km bevorstehen bis Andorra.
Der Weg nach Andorra ist lang also dachten wir das wir früh loskommen. Aber der Morgen zog sich etwas, auch weil die Wege der beiden Autos sich trennten.
Also los mit vielen geplanten Ladestops bei IONITY. Der erste gleich bei Lugo, da wir nur 50% im Akku hatten beim Losfahren.
Der zweite Halt nur unweit weiter, da danach lange nicht mit IONITY kam. Leider hat die Säule bei 75% einen Neustart gemacht. Zum Glück war die zweite frei.
Auf dem Weg zum nächsten Lader mussten wir die Autobahn verlassen, da sie gerade gebaut wurde. In den Bergen mochte man teils gar nicht nach unten schauen so hoch waren die Brücken. Bei Total hatten wir dann nur einen 100kW Lader den wir uns mit einem Österreicher Teslafahrer teilten. Dazu gab es ein nettes Gespräch. Wir luden auch nur 50km nach um zum nächsten IONITY Lader zu kommen.
Dann auf der AP-68 angekommen am IONITY Lader war alles voll. Zwei
Deutsche luden geraden und es warteten vor uns zweiNiederländer, ein Litauer und ein Luxenburger. Bis auf den Litauer der wartete leider alles „Schnarchlader“. Der kleine BYD fuhr noch wo anders hin, so das wir bei 38 Grad nur 40 Minuten warten mussten. Aber mein Englisch wurde gut aufgebessert.
Auf zum übernächsten Lader. Eigentlich wollten wir gleich den letzten nehmen vor Andorra aber die Ladeetikette ließ nur 80%+ zu. Es waren mittlerweile 42 Grad draußen und der Lader brachte nur noch 177kW.
Unsere letztjährige Spanienfahrt mit „Durchfahrt Andorra“:
Der Aufstieg auf der französischen Seite ist in der Tat ein Erlebnis.
Wir mussten teilweise durch die Wolkendecke mit stellenweise Spitzkehren mit 20m Sichtweite.
Eine echte Herausforderung, die sich mit Andorra selbst aber durchaus gelohnt hat.
Der Abstieg auf der spanischen Seite gestaltet sich dann etwas unspektakulärer.
Bin mal gespannt, ob Eure Erfahrungen ähnlich sind.
Oha, die Abfahrt in Richtung Frankreich steht heute an. Wir fahren Richtung Küste runter. Ich werde berichten und den Tag gestern im laufe des Tages Nachholen zu schreiben.
Heute war ein Autofreier Tag. So war es zumindest geplant und abgesehen von 10km ist es auch so geblieben. Da wir erst gegen Mitternacht da waren konnten wir im Hostel kein Frühstück nachbestellen. Also fragten wir Tante Google und fanden einen leckeren Bäcker.
Heute wollten wir wandern nutzen aber eine Seilbahn um in Höhe zu kommen und das Wandern nicht zu lang ausarten zu lassen. So begnügten wir uns mit etwa 6km um vor der großen Hitze wieder zurück zu sein.
Zurück im Hotel schauten wir nach einer Badeanstalt. Gefunden in der Hauptstadt ging es durch zwei Tunneln und 30 Minuten später erholten wir uns fast 4h in dem Spatempel.
Danach ging es noch ein Stück über die Einkaufsmeile um ein Lokal zu finden wo wir Tapas zu genießen. Leider fing es an zu regnen also hoffen wir nach zwei Tunneln zurück keinen Regen mehr zu haben.
In La Massana zurück haben wir trocken ein Lokal gefunden sehr lecker und recht Preiswert dinierten wir um danach im Lokal vor unserem Hotel uns noch einen Ron von CocaCola zu genehmigen.
Leider machte mir eine Straßensperre in Richtung französische Bergseite einen Strich durch die Rechnung, da wir heute wieder lange unterwegs sein werden haben wir die andere Seite genommen als zu warten bis die Straße wieder frei war. Dafür meinte der Zollbeamte auf spanischer Seite wir hätten wohl viel Alkohol und oder Zigaretten gekauft. Auch eine nette Erfahrung. Der erste Lader wurde nach 180km angesteuert. Die Tankanzeige hatte sich aber kaum nach unten bewegt. Der Verbrauch gerade zum Anfang sehr niedrig.
Selbst auf dem Weg zum zweiten Lader war die Reichweite Hochgerechnet besser als XPeng angibt. Leider hatten wir viel Stau und die Electra Stationen boten kaum Service. Das eine Bild sollte eigentlich 348kW Anzeigen, aber ich war zu langsam bei der Hitze.
Vor dem letzten Laden machten wir eine Extra Pause um etwas zu essen. Auch in der Hoffnung das das Restaurant eine Klimaanlage hat. Auch hier leider eine Enttäuschung und die TotalEnergy-Lader waren alle belegt. Zum Glück mussten wir ja auch nicht.
Am letzten Lader nutzen wir die Gelegenheit gleich noch etwas Proviant für die Radtour um Genf morgen zu besorgen. Und ja die Kaufhalle war richtig kühl.
In Chervy angekommen, machten wir uns am Morgen auf zum Genfer See. In Bellevue angekommen, wurden die Fahrräder rausgeholt und erst mal zum Frühstück angehalten. Mit leeren Magen lässt sich schlecht in die Pedalen treten.
Die Sonne stand mittlerweile hoch und es wurde immer wärmer. Fast in Genf angekommen, machten wir eine kleine Pause und hilten Füße in den sehr warmen See.
Dann ging es 10 Minuten weiter und da unser Wasser schon leer war und es wieder 37 Grad war mit unerbittlicher Sonne, stoppten wir um etwas Eis zu essen und zu trinken. Fahrräder angeschlossen genossen wir das kühle Nass. Neuer Plan war in Genf nur ein zwei Fotos zu machen und zum Auto zu fahren. Badesachen lagen im Auto und wir wollten nur noch ins Nass.
Aber jetzt kam alles anders. Vom Eis zurück, wollten wir unsere Fahrräder abschließen und weiter fahren. Nur waren die Fahrräder weg. Das Personal am Eisstand meinten das passiert täglich. Klar gerne aber warum muss es uns passieren. Das Auto 1,5h zu Fuß weg. Alle Polizeistationen zu, normale Polizeirufnummern labern nur Französisch.
Wir nahmen den Zug zum Auto ab zum AirPort und zur Polizei. Über 6h später und um zwei Anzeigenummern reichen fuhren wir zu Unterkunft mit halt an einem Electra Lader. Nur 150kW aber wir wollten unseren Hunger noch stillen bei BurgerKing. Ich weiß es ist ungesund aber das war uns heute egal. In der Unterkunft konnte die Vermieterin den Vorfall kaum glauben. Wir bekamen noch einen Kaffee und wir sind dann schon um Mitternacht Richtung Heimat gefahren. Schlafen konnten wir eh nicht.